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Rintelner Derbyohne Nährwert

Fußball Rintelner Derbyohne Nährwert

Ein 0:0 schmeckt wie Wassersuppe: kein Nährwert, kein Erlebnis, keine Würze. Ganz so schlimm war das torlose Unentschieden zwischen dem SC Rinteln und dem TSV Eintracht Exten nicht, aber große Unterhaltung sieht wahrlich anders aus und ein emotionales Bezirksliga-Derby zweier alter Rivalen war es schon gar nicht.

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Der Rintelner Aleksadar Grujic (links) kann Jonas Wiemers nicht abschütteln.

Quelle: ph

SC-Trainer Duran Gök gab dem lokalen Streit wenigstens nach Spielschluss noch ein wenig Pfeffer. „Ich bin mit dem 0:0 zufrieden“, sagte er, „und Exten interessiert sich nicht für die Saison, sondern nur für die beiden Spiele gegen uns, die sie nicht verlieren wollen.“

 Das war den Gästen in der Tat deutlich anzumerken. Aber sie stellten sich keineswegs hinten rein, sondern versuchten es in der ersten Halbzeit mit Initiative in der Offensive. Außer einer dicken Torchance von Matthias Appel (40.) war das zwar nicht ergiebig, aber mehr, als der leblose SC Rinteln zu bieten hatte. Punktsieger zur Pause war eindeutig die Eintracht. Großen Fußball zeigten die Gäste nicht, aber sie kamen mit ihren langen Bällen gefährlich vor das gegnerische Tor und sie waren engagierter. Rintelns Offensive litt auch unter dem frühen Ausfall von Alexander Rogowski, der sich beim einzigen schnellen Vorstoß eine Zerrung holte.

 Nach dem Wechsel wurden die Platzherren aufgeweckter. Doch die leichte technische Überlegenheit führte zu nichts. Das Spiel der Gastgeber war unproduktiv und wirkte leidenschaftslos. Erst Mitte der zweiten Halbzeit wurden die Bemühungen des SCR konkreter.

 Die Kräfte des TSV schienen nachzulassen. Die größte Torchance der zweiten Halbzeit besaßen aber erneut die Gäste. Rinteln hatte Riesenglück, als der schöne Heber von Volkmar Vöge in der 85. Minute auf das Tornetz fiel. Trotzdem schien auch Exten am Ende mit dem 0:0 glücklich zu sein. „Man sieht, wir leben noch“, freute sich Betreuer Gerhard Wolter. SCR:

 Willers, Yannik Walter, Grujic, Florim Mustafa, Ivo-Niklas Walter, Rogowski (20. Gök), Wittek, Quindt (60. Azman), Kurka, Akkus, Fichtner (85. Dirks).

TSV: Christian Krohn, Wiemers, Wolter, Appel (75. Ceylen), Kramer, Anke (53. Vöge), Melcher, Michael Krohn, Heise, Schmidt, Jaskulski. jö

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