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Rogowski macht den Unterschied

Fußball Rogowski macht den Unterschied

Beim TuS Niedernwöhren haben die Rasenverhältnisse und das Ergebnis gewisse Ähnlichkeiten aufgewiesen.

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Immer einen Schritt schneller: Alexander Rogowski (links) erzielt vier Tore und lässt dabei noch einige Chancen ungenutzt.

Quelle: uk

Fußball. Der Platz war tief und die Niederlage bodenlos. Erhaben ist allein die Stimmung beim SC Rinteln, der das Derby am Samstag mit einem verdienten 4:1 gewonnen hat.

Zwei Spieler ragten heraus. Alexander Rogowski war mit seinen vier Toren der Hauptdarsteller des Tages. Jan Witte hatte bei den Platzherren eine Nebenrolle, aber eine wichtige. Weil er in einigen Tagen in die USA startet, wurde er erst spät eingewechselt, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Wie groß Niedernwöhrens Schwächung war, zeigte sich in den Minuten nach seiner Hereinnahme, in denen die Gastgeber ihre einzige starke Phase hatten.

Zu diesem Zeitpunkt lag Rinteln allerdings bereits in Führung. Alexander Rogowski überrannte bei seinen zwei Treffern in der ersten Halbzeit (9., 32. Minute) die schwerfällige Abwehr des TuS Niedernwöhren.

Erst als Witte hineinkam, Nico Rüffer mit nach vorne ging und der eingewechselte Jan Wischhöfer in der 53. Minute für den Tabellenletzten verkürzte, wurde es wieder interessant. Doch in ihrem Eifer verloren die Platzherren Rogowski aus dem Auge, der in der 65. Minute mit dem Rintelner 3:1 für die Vorentscheidung sorgte und in der 72. Minute auf 4:1 erhöhte.

Die Gäste kamen aufgrund ihrer technischen Vorteile viel besser mit den widrigen Platzverhältnissen zurecht und waren immer einen Schnitt schneller – besonders der wendige Rogowski. Kastriot Hasani feierte beim SC Rinteln mit dem Sieg einen erfolgreichen Einstand als Trainer, während der unvergleichlich erfahrenere Niedernwöhrener Kollege Dittmar Schönbeck mangels Masse immer noch auf den ersten Punktgewinn wartet.

TuS-Sprecher Werner Niegel hatte nach der 1:4-Pleite noch einen finalen Scherz parat: „Dann schlagen wir eben den FC Stadthagen.“

TuS: Schlüter, Büngel (80. Ermlich), Blume, Hochmuth, Rüffer, Kasseck (29. Wischhöfer), Kampf (50. Witte), Führing, Popadic, Fischer, Rahn.

SCR: Willers, Yannik Walter, Peters (54. Gök), Mustafa, Ivo-Niklas Walter, Dirks, Rogowski (85. Salijihu), Wittek, Quindt, Akkus, Tino Bedey. Jörg Bressem

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