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SV „wir werden immer weniger“ Engern prüft SW „Lazarett“ Enzen

Landkreis / Kreisliga SV „wir werden immer weniger“ Engern prüft SW „Lazarett“ Enzen

Der TuS SW Enzen hat den Sportplatz in Engern aus der vergangenen Saison in guter Erinnerung. Mit einem 2:1-Erfolg sicherte sich das Team von Trainer Michael Treichel den zweiten Tabellenplatz und die Teilnahme an der Relegation.

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Allein auf weiter Flur: Enzens Georg Schmal (links) traf gegen den SV Obernkirchen zweimal. Zu einem Punkt reichte aber auch das nicht, der Vizemeister ist derzeit zu wenig torgefährlich.

Quelle: hga

von Uwe Kläfker. Von diesem Glanz ist nicht mehr viel übrig geblieben, die Enzer sind auf den vorletzten Tabellenplatz abgestürzt. Etliche Leistungsträger sind seit Saisonbeginn verletzt, am Sonntag werden wieder sieben Stammkräfte nicht dabei sein. Inzwischen hat sich angesichts der negativen Entwicklung Verunsicherung breitgemacht, die Spieler produzieren zahlreiche individuelle Fehler.

 „Es ist ein Wahnsinn. Da haben wir den Tabellenzweiten SV Obernkirchen am Rand der Niederlage, führen zweimal und dann wirft mein Torwart einen Mitspieler an und der SVO muss den Ball nur noch ins Tor schieben. So einen Treffer sieht man nur alle zehn Jahre“, ist Enzens Trainer Michael Treichel bedient. Die Einstellung habe gegen den SVO gestimmt, der Mannschaft sei nichts vorzuwerfen, so Treichel. „Wir müssen jetzt die kämpferische Komponente ins Spiel bringen, damit die Münze mal wieder auf unsere Seite fällt“, fordert Treichel. Derzeit produziert immer ein anderer Spieler einen kapitalen Bock, den der Gegner eiskalt ausnutzt. „Das ist halt so, wenn man unten steht. Das müssen wir abstellen, dann wird es wieder aufwärtsgehen“, sagt Treichel, der moniert, dass seine Mannschaft vor dem Tor einfach zu harmlos ist: „Da kommt auch aus dem Mittelfeld zu wenig, wir schießen derzeit nur übers Tor.“ Wer nach Engern fahre, wisse, dass er sich auf Kampf und verbissene Zweikämpfe einzustellen habe, so Treichel. „Wir werden gegen den negativen Trend ankämpfen und in Engern punkten“, sagt Treichel.

 Zu den Langzeitverletzten gesellen sich Fabian Schwalm (Schulter) und Malte Gumprecht (Zerrung).

 „Wir werden immer weniger“, klagt Engerns Trainer Wilhelm Sieker. Zu allem Überfluss sahen Oliver Watermann und Benjamin Eckel beim 1:1 in Sachsenhagen Rote Karten und werden gegen Enzen fehlen. „Auch am Sonntag fehlt mir eine komplette Mannschaft. Wir hatten vor der Saison so einen schönen Kader, hatten uns viel mehr versprochen. Aber jammern hilft nicht“, sagt Sieker. Der SV Engern will vor der Winterpause noch einige Punkte holen, um den Platz im Mittelfeld abzusichern. „Wir müssen uns durchwurschteln und dann nach dem Winter noch einmal angreifen“, sagt Sieker.

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