Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Schkurin entscheidet Derby

Bezirksliga Schkurin entscheidet Derby

Es war still im Nienstädter Schierbachstadion, denn viel zu besprechen gab es nicht. Zu deutlich war die Überlegenheit des FC Stadthagen, zu deutlich der Leistungsunterschied beim überraschenden 3:1-Auswärtssieg.

Voriger Artikel
Muhammed Yel schockt TuS-Reserve
Nächster Artikel
„Igeltaktik“ hält bis zur Halbzeit

Das tut gut: FC-Trainer Steffen Mitschker wird von Betreuer „Pele“ Grüneberg geherzt. 

Quelle: ph

Von Jörg Bressem

Bezirksliga.  Die „Spaßfußballer“ des SV Nienstädt hatten schon nach wenigen Minuten die Freude an dem Derby verloren. Der FC Stadthagen hatte nicht die besseren Fußballer in seinen Reihen, aber er hatte die bessere Taktik, das bessere Defensivsystem und die bessere Einstellung. Vor allem aber hatten die Gäste Stanislaw Schkurin. Er machte den Unterschied, von ihm gingen die wichtigen Impulse aus und er war der wahre Spaßfußballer des Spiels, das mit etwa 400 Zuschauern auf viel Interesse stieß.

Wer angesichts der Tabelle spitzenmäßige Leistungen erwartet hatte, wurde enttäuscht. Im Nachbarschaftsstreit passierte nicht viel. Nienstädt begann munter, kam nach einer Viertelstunde aber nicht mehr durch, weil sich Stadthagen immer besser auf den Gegner einstellte. Langsam aber sicher übernahmen die Gäste die Führung des Spiels. Sie kämpften, sie kamen gut in die Zweikämpfe und sie hatten schon in der ersten Halbzeit die besseren Torchancen. Schkurin scheiterte nach dem messerscharfen Pass von „Diego“ Georgiev. Torwart Artur Schneider rettete mit dem Fuß (28.). Trotzdem: Das Derby gab nicht viel her, dazu war das Tempo nicht hoch genug und dazu fehlte ein Mindestmaß an Spielfluss. Als der Ball endlich mal unfallfrei über drei Stationen lief, fiel in der letzten Minute der ersten Halbzeit die verdiente Führung des FC: Eine Flanke Samir Veli leitete Michael Huntemann weiter, 1:0 durch Tanis Niemeier.

Nach der Pause steigerte sich das mangelnde Engagement des SV Nienstädt in blankes Desinteresse. Die belanglosen Angriffe der eigentlich offensivstarken Platzherren versandeten 20 Meter vor dem Tor. Phillipp Böhning, Patrick Benecke, Christos Christou – alle waren wirkungslos. Bei den weiteren Toren traf der FC auf abbröckelnden Widerstand. Huntemann erhöhte nach Schkurins Ecke in der 66. Minute mit einem Kopfball auf 2:0. Für das Stadthäger 3:0 in der 75. Minute sorgte der herausragende Schkurin höchstpersönlich. An ihm wurde deutlich, wie unwichtig starre Vorgaben sein können. „Stani“ war überall, seine Rolle völlig undefinierbar. Aber wo er war, da geschah etwas. „Es ist zwecklos, ihn einschränken zu wollen“, erklärte FC-Trainer Steffen Mitschker. Das Spiel endete mit dem Nienstädter 1:3 in der 90. Minute durch einen von Benecke verwandelten Handelfmeter.

SVN: Schneider, Schwarze, Duran, Christou, Renke Mücke, Tegtmeier, Böhning, Marc-Philipp Drewes (62. Carganico), Gutzeit, Möller.
FC: Miotti, Cakir, Kilinc, Obst, Khodr, Huntemann, Schkurin, Niemeier (73. Klose), Tas, Gorgiev, Veli (82. Schönen).

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Hier geht es zu den Kandidaten und zur Abstimmung... mehr

Die besten Quoten für Hannover 96 findest du bei SmartBets.

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie tolle Tagestipppreise. Auf den Gesamtsieger der Saison 2017/18 wartet ein attraktiver Hauptgewinn. mehr