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„Schmerz geht, Stolz bleibt“

Lokalsport / Leichtathletik „Schmerz geht, Stolz bleibt“

432 Teilnehmer sind beim vierten deutschen „Oxfam Trailwalker“ für eine gerechte Welt ohne Armut rund 40000 Kilometer durch den Harz gelaufen und gewalkt und haben mit diesem Unternehmen die beeindruckende Summe von 279 000 Euro gesammelt.

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Bernd Fiedler (rechts) mit seinem Team am Start des Oxfam Trailwalker 2013 in Osterode.

Quelle: cwo

Leichtathletik. Einer unter ihnen war der für den VfL Bückeburg startende Ausdauersportler Bernd Fiedler, der sich bereits zum zweiten Mal dieser extremen Herausforderung stellte und mit seinem Team „one Team – one Target“ Rang 24 belegte. Das Team verbesserte das Vorjahresergebnis damit um 53 Plätze.

 „Der Schmerz geht, aber der Stolz bleibt“, fasst Fiedler die Emotionen zusammen, die er mit dem Event Oxfam-Trailwalker verbindet. Unbändiger Stolz und totale Erschöpfung spiegelten sich in den Gesichtern aller Teilnehmer wider, die nach 100 Kilometern und mehr als 5000 Höhenmetern das Ziel erreichten.

 Das Team „Speedboys“ war am schnellsten unterwegs. Drei von vier Läufern erreichten mit neuem Streckenrekord von 13:16 Stunden das Ziel. Die Mannschaft „Harzschrittmacher“, das Siegerteam aus dem Jahr 2012, kam nach 13:38 Stunden als Zweites ins Ziel, aber nur zu zweit und somit unvollständig. Das Team „Harz Energie Vollgas“ lief als erstes Team in vollständiger Besetzung nach 14:27 Stunden über die Ziellinie. Fiedlers Team lief, ebenfalls noch komplett mit vier Läufern, nach 22:12 Stunden über die Ziellinie im Osteroder Kurpark.

 „Stolz können auch unsere beiden Supporter sein, die uns den Lauf möglich gemacht haben“, so Fiedler. Jedes Team wird von zwei Supportern begleitet, die von Ersatzschuhen bis tröstende Worte an den zehn Versorgungspunkten alles Wichtige bereithalten. „Unser ganz großer Dank und Hochachtung geht an die Spender und Sponsoren, die dazu beigetragen haben, dass rund280 000 Euro zusammengekommen sind, die Oxfams weltweite Arbeit für eine gerechte Welt ohne Armut erheblich erleichtern, und in diesem Jahr hauptsächlich in Oxfam-Projekte in Äthiopien und in der Demokratischen Republik Kongo fließen, wo kleinbäuerliche Familien mit Saatgut oder Nutztieren unterstützt werden“, so Bernd Fiedler. „Weltweit gehen jedes Jahr Zehntausende von Menschen in zahlreichen Ländern der Erde auf die Trailwalker-Strecken: von Neuseeland und Australien, über Indien, Japan, Hongkong, Frankreich bis nach Yorkshire in Großbritannien. Sie alle sind Teil der Bewegung, die humanitäres Engagement, sportliche Leistung und Teamgeist im Einsatz für eine Welt ohne Armut verbindet.“

 Fiedler zeigt sein humanitäres Engagement aber nicht nur durch sportlichen Einsatz für Oxfam Deutschland. Er begleitet beispielsweise mit dem „Oxfam Tourteam“ die Toten Hosen auf Konzerten, so auch vor Kurzem in Minden. Diese Oxfam Aktivisten führen, unterstützt durch die Band, die bundesweite Kampagne „Mit Essen spielt man nicht – Spekulanten in die Schranken“ durch. Die Kampagne richtet sich gegen Spekulationsgeschäfte mit Grundnahrungsmitteln zulasten der Bauern und deren Familien in der Dritten Welt.cwo

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