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Schock mit der Schlusssirene

Handball Schock mit der Schlusssirene

Ein Wimpernschlag hat gefehlt: Zweitligist GWD Minden kam im ersten Saison-Punktspiel bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim über ein 25:25 (14:11) nicht hinaus.

Handball. Mit der Schlusssirene erzielten die Gastgeber den Ausgleich und verdarben den Grün-Weißen den Saisonauftakt. „Wir waren in der Schlussphase nicht clever genug, vergeben zwei große Chancen“, erklärte GWD-Coach Frank Carstens wenig begeistert.

Die Rote Karte für Joakim Larsson machte die Sache nicht einfacher, bis zur 59. Minute standen die Grün-Weißen in Unterzahl auf dem Parkett. Mittelmann Sören Südmeier feierte nach mehr als einem Jahr Verletzung einen gelungenen Wiedereinstieg. Carstens brachte Südmeier in der ersten Hälfte für Dalibor Doder. Südmeier riss das Spiel an sich und erzielte fünf Tore.

Zunächst entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei Friesenheim beim 9:8 und 10:9 kurzfristige Führungen erzielte. GWD ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, Christoffer Rambo erzielte die 14:11-Pausenführung. Moritz Schäpsmeier brachte die Grün-Weißen nach dem Wiederanpfiff per Siebenmeter mit 15:11 in Front. Im weiteren Spielverlauf zeigten sich auf beiden Seiten Unsicherheiten, der GWD-Mittelblock sowie Torhüter Gerrie Eijlers unterbanden einige Angriffsversuche der Gastgeber.

Allerdings verpassten es die Grün-Weißen, ihre Führung auszubauen und den Sack zuzumachen. GWD bekam den Halblinken Nico Büdel nicht in den Griff. Büdel spielte dann auch den entscheidenden Pass, der zum Ausgleich führte.

GWD:Svitlica 6/2, Südmeier 5, Rambo 4, Sjöstrand 4/1, Freitag 2, Schäpsmeier 2/1, Larsson 1, Kozlina 1. hga

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