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Schönbeck sehnt die Winterpause herbei

Fußball Schönbeck sehnt die Winterpause herbei

Zweimal müssen die Bezirksliga-Kicker noch ran, dann ist Winterpause. Die Wetterprognosen sind gut, die Plätze dürften bespielbar sein.

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Hat sich der Niedernwöhrener Trainer Dittmar Schönbeck die richtigen Notizen gemacht, um bei der SG Letter 05 zu bestehen?

Quelle: hga

Fußball. Es geht deshalb kurz vor dem Jahreswechsel noch mal um wichtige Punkte, da alle Schaumburger Teams, bis auf den FC Stadthagen, mehr oder weniger tief im Abstiegssumpf stecken.

VfL Bückeburg II – TSV Kirchdorf (Sa., 14 Uhr): Eine vermeintlich leichte Aufgabe erwartet die Landesliga-Reserve im Spiel gegen den Tabellenletzten TSV Kirchdorf. Unterschätzen sollten die Bückeburger den Gegner aber nicht, der am vergangenen Spieltag den SV Gehrden mit 6:2 besiegte. „Nach dem Ergebnis werden meine Jungs die Kirchdorfer ernst nehmen“, sagt VfL-Trainer Martin Prange, der sich in der Vorwoche mit einem 1:1 bei der SV Arnum anfreunden musste: „Wir haben die letzten 30 Minuten nicht mehr gut gespielt und mussten mit dem Punkt zufrieden sein.“

 Auch der TSV Kirchdorf habe eine gewisse Qualität, so Prange, der dennoch mit einem Erfolg im letzten Heimspiel des Jahres die Adventszeit einläuten will. „Bislang bin ich mit der gespielten Serie voll zufrieden, alles ist im grünen Bereich. Die zahlreichen jungen Spieler ziehen gut mit“, freut sich Prange, der weiß, dass für einen Erfolg gegen den Aufsteiger „eine Leistungssteigerung her muss“.

SV Nienstädt 09 – FC Eldagsen (Sa., 14 Uhr): Die Nienstädter hatten am vergangenen Wochenende frei, das Spiel in Exten fiel aus. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Eldagsen hat das Team von Trainer Torben Brandt nichts zu verlieren.

 FCE-Coach Milan Rukavina freut sich über die klaren Siege der letzten Wochen, „aber ich muss nicht jedes Spiel 7:0 gewinnen“, sagt er vor der Partie in Nienstädt, „mir reicht auch ein dreckiges 1:0 wie im letzten Jahr.“

 Mit Nienstädt erwartet Rukavina einen Gegner, der mehr Gegenwehr leistet, als zuletzt der TuS Niedernwöhren. „Wir betrachten den Gegner nicht von der Tabellensituation her. Nienstädt hat immense Qualität in der Offensive“, sagt der FCE-Coach, ist aber auch so selbstbewusst zu sagen: „Ob wir gewinnen, hängt nur von uns ab.“

SG Letter 05 – TuS Niedernwöhren (So., 14 Uhr): Die 0:7-Pleite gegen den Tabellenführer FC Eldagsen hat TuS-Trainer Dittmar Schönbeck weitgehend abgehakt: „Eldagsen war uns in allen Belangen überlegen. In der ersten Halbzeit haben wir uns zwei dumme Tore gefangen, ansonsten war ich zufrieden. Nach der Pause hat der Gegner uns überrollt und voll durchgezogen. Da war dann keine Körpersprache mehr vorhanden, die Köpfe gingen runter.“

 Die Gesamtsituation ist wenig zufriedenstellend, obwohl sich die personelle Lage etwas entspannt. Mit Basti Heine und Marcel Kasseck stehen zwei Spieler wieder zur Verfügung. Da die zweite Mannschaft zeitgleich spielt, muss Schönbeck in Sachen Personal jonglieren, um keine Spieler unnötig festzuspielen. „Es wird Zeit, dass wir in die Winterpause kommen“, sagt Schönbeck, der nicht davon ausgeht, dass im Winter neue Spieler verpflichtet werden. „Natürlich schauen wir uns um. Aber es ist schwierig, da die Ablösesummen frei verhandelbar sind“, weiß der Coach, der Gespräche mit dem lange verletzten Mittefeldspieler Marcel Baluschek und „einigen unserer Altinternationalen“ suchen will. Nach aktuellem Stand wird die Situation im neuen Jahr nicht besser, da Abwehrstabilisator Jan Witte dem TuS aus beruflichen Gründen ein halbes Jahr nicht zur Verfügung stehen wird. „Das ist amtlich“, weiß Schönbeck.

 Dennoch fährt der TuS zuversichtlich Richtung Letter. „Wir müssen über 90 Minuten beißen“, fordert der Trainer.

TSV Barsinghausen – TSV Hagenburg (So., 14 Uhr): Der Tabellendritte aus Barsinghausen hat einen Kunstrasenplatz zur Verfügung, somit dürfte die Partie eigentlich nicht ausfallen. Allerdings waren die Platzherren die vergangenen beiden Spieltage zum Zuschauen verdammt, denn die Spiele in Stadthagen und beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder II fielen aus. Der dadurch fehlende Rhythmus dürfte ein kleiner Vorteil für die Gäste aus der Seeprovinz sein, die in dieser Saison auswärts allerdings noch keine Bäume ausgerissen haben. Von neun Spielen gingen fünf verloren.

 Aber das Team von Christoph Lempert ist heiß darauf, den Barsinghäusern die erste Heimniederlage der laufenden Saison beizubringen.

VfR Evesen – 1. FC Germania Egestorf/Langreder II (So., 14 Uhr): Beim Gastspiel in Stadthagen war für den VfR mehr drin als eine knappe 1:2-Niederlage. „Mit dem Ergebnis bin ich natürlich nicht zufrieden. Gegen eine Spitzenmannschaft muss man die wenigen Möglichkeiten, die man hat, auch nutzen. Außerdem waren wir beim zweiten Tor nach einer Ecke zu blauäugig. Da wehren wir ab, vergessen aber die Spieler im Rücken“, ärgert sich VfR-Trainer Torsten Westenberger. Dennoch habe seine Mannschaft nach dem späten Gegentor Moral gezeigt, habe sogar noch den Ausgleich auf dem Fuß gehabt. „Nach dem Ausgleich haben wir dem FC wieder mehr Spielanteile gewährt, das war der Fehler“, weiß Westenberger.

 Die Partie gegen die Oberliga-Reserve ist offen. Es ist nicht davon auszugehen, dass der 1. FC Verstärkungen aus der zeitgleich spielenden ersten Mannschaft mitschickt, zumal die Saison für die Gäste gelaufen scheint: Nach oben geht nichts mehr, nach unten ist man abgesichert.

 „Aber es wird anders als beim 1:2 im Hinspiel. Da waren sie mit vier Spielern verstärkt, bei uns haben einige Spieler gefehlt. Wir müssen mehr als ein Tor schießen, dann werden wir auch gewinnen“, sagt Westenberger, der noch um den angeschlagenen Timon Paasch bangt.

SV Gehrden – TSV Eintracht Exten (So., 14 Uhr): Extens Trainer Mirko Undeutsch war letzte Woche auf Spionagetour, besuchte das Punktspiel des TSV Kirchdorf gegen den SV Gehrden. Der SVG verlor mit 2:6 und sorgte beim TSV-Coach nicht für Angst und Schrecken. Das sah im Hinspiel noch anders aus. Da siegten die lauffreudigen und spielstarken Gehrdener in Exten mit 5:0. „Für diese Pleite wollen wir uns rehabilitieren und etwas Zählbares vom Aufsteiger mitnehmen. Dafür ist eine stabile Defensive und die richtige Einstellung erforderlich“, fordert Undeutsch höchste Konzentration. Die Extener sind beim Tabellenvierten nicht chancenlos. Die Gehrdener sind seit sechs Spielen sieglos, stecken in einem Formtief. „Wir können dort punkten“, ist der Eintracht-Trainer optimistisch. Fehlen werden der gesperrte Matthias Appel und der verletzte Michael Krohn. Andreas Kramer ist angeschlagen, sein Einsatz fraglich.uk/seb

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