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Schönbeck vor unlösbarer Aufgabe

Fußball-Bezirksliga Schönbeck vor unlösbarer Aufgabe

Im Brennpunkt des Interesses steht in der Bezirksliga das Kellerduell zwischen dem TSV Eintracht Exten und dem SV Nienstädt 09. Der Gastgeber liegt als Tabellendreizehnter auf dem Relegationsrang, der SVN hat zwei Zähler mehr auf seinem Konto und ist Elfter. Wichtige Punkte will auch der SC Rinteln sammeln und mit einem Sieg die SG Letter 05 auf vier Punkte distanzieren.

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Standhaft bleiben: Der TuS Niedernwöhren und Slavisa Popadic wollen dem Tabellenführer FC Eldagsen Paroli bieten.

Quelle: hga

 TSV Hagenburg – Koldinger SV (So., 14 Uhr): Beim Koldinger SV ist seit der Niederlage gegen den FC Stadthagen die Luft raus. Der letzte Sieg war – Anfang Oktober – der 1:0-Erfolg gegen den TuS Niedernwöhren. „Wir wollen auf jeden Fall spielen, Koldingen scheint angeschlagen zu sein“, sagt Hagenburgs Trainer Christoph Lempert, der aber großen Respekt vor dem Gegner hat, gegen den es im Hinspiel eine klare 0:4-Niederlage gab. „Sie haben schon individuelle Klasse auf dem Spielfeld“, sagt Lempert, „aber wir sind fit und wollen uns durchbeißen.“

 Mit Hannes Schauß hat der TSV einen Neuzugang am Start. Der 21-jährige Defensivallrounder kommt vom Braunschweiger Bezirksligisten Helmstedter SV. „Er studiert jetzt in Hannover und passt charakterlich super ins Team“, freut sich Lempert. Nick Pape fehlt aus privaten Gründen.

SV Arnum – VfL Bückeburg II (So., 14 Uhr): VfL-Trainer Martin Prange erwartet in Arnum ein Spiel auf Augenhöhe, aber keinen Augenschmaus: „Es wird sicher ein kämpferisches Spiel. Wir müssen bei Standards aufpassen, da ist Arnum gefährlich.“ Die Mannschaften sind Tabellennachbarn, mit einem Sieg würden die Bückeburger am Gastgeber vorbeiziehen. Noch wichtiger ist, dass der Abstand zum Tabellenende nicht kleiner wird. „Eine Durststrecke darf man sich nicht erlauben“, weiß Prange und kündigt deshalb an, „auf jeden Fall etwas holen zu wollen“.

TSV Eintracht Exten – SV Nienstädt 09 (So., 14 Uhr): „Der Spitzenreiter aus Eldagsen war nicht unsere Kragenweite. Es ist trotzdem ärgerlich, dass wir nach der schnellen Führung derart eingebrochen sind und zur Pause 1:5 hinten lagen“, meint TSV-Coach Mirko Undeutsch. Das Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg wolle der TSV positiv gestalten. „Wir müssen die Partie gewinnen“, weiß der Eintracht-Trainer. Der SVN habe eine starke Offensive, sei aber dafür in der Defensive extrem anfällig. „Wir müssen organisierter stehen und die spielentscheidenden Akteure der Nienstädter ausschalten“, fordert Undeutsch, der weiter auf Michael Krohn verzichten muss. Allerdings steht das Match auf der Kippe. Die Spiele der Ersten und Zweiten haben erheblichen Flurschaden angerichtet.

 Der Dreier des SVN in Kirchdorf war Gold wert. „Wir haben die Situation angenommen, die Ärmel hoch gekrempelt und mit einem 7:1-Sieg den Abwärtstrend gestoppt“, freut sich Spielertrainer Torben Brandt. Natürlich sei auch ein wenig Glück dabei gewesen. „Kirchdorf hatte nach dem 1:0 die Chance zum zweiten Treffer. Ob wir dann gewinnen, kann ich nicht sagen. Aber wir waren einfach mal wieder dran und hatten das Glück des Tüchtigen“, analysiert der Nienstädter Coach. Guten Mutes fährt der Tabellenelfte nach Exten. Die Erfolgsformel ist ganz simpel: In der Defensive Fehler vermeiden, denn der Angriff ist immer für Tore gut. Ylli Syla und Til Wartmann fallen aus.

TuS Niedernwöhren – FC Eldagsen (So., 14 Uhr): Der neue TuS-Trainer Dittmar Schönbeck hat es bei seinem Comeback gleich mit einer schier unlösbaren Aufgabe zu tun, denn der FC Eldagsen zieht als ungeschlagener Tabellenführer einsam seine Kreise. Nach Möglichkeit soll in Niedernwöhren gespielt werden. „Ich habe mich umgehört, der FC Eldagsen soll in einer anderen Liga spielen und sehr dominant auftreten. Da ist es ziemlich egal, wann wir gegen sie spielen. Wir werden das durchziehen“, kündigt Schönbeck an. Der Rücktritt von Lars Reuther sei für den Verein keine schöne Situation, so Schönbeck, der zu allem Überfluss in personellen Nöten ist. Nico Kerkmann ist beruflich unabkömmlich und Marcel Kasseck brummt noch eine Sperre ab. Auch Johannes Boldt wird nicht zur Verfügung stehen. „Aber wir werden alles versuchen und auf jeden Fall elf Spieler auf dem Platz haben“, sagt Schönbeck.

SG Letter 05 – SC Rinteln (So., 14 Uhr): Verlieren verboten, so lautet das Motto der Rintelner. Einen Punkt Vorsprung hat der SCR auf den Verfolger aus Letter. „Nach dem Spiel wollen wir weiter vor der SG stehen“, fordert Rintelns Trainer Duran Gök. Allerdings sei die Aufgabe gegen einen spielstarken Gegner nicht einfach. „Das 6:1 des VfR Evesen aus der Vorwoche täuscht. Zwei, drei Szenen liefen für den VfR gut, sonst wäre es viel enger geworden“, weiß Gök. Der SCR freut sich auf das Spiel, denn die SG hat ein super Stadion. „Der Platz ist wie ein Teppich. Das wird uns liegen“, hofft Rintelns Trainer, der auf den gesperrten Florim Mustafa verzichten muss. uk, seb

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