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Schon wieder Horror in letzter Minute

Fußball / Landesliga Schon wieder Horror in letzter Minute

Ratlose Gesichter und Fassungslosigkeit beim VfL Bückeburg. Schon wieder wurde ein Auswärtssieg in der Landesliga in der letzten Minute verspielt, schon wieder gab es mit dem 1:1 bei der SG Hameln 74 nur einen Punkt.

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Enttäuschte Gesichter beim VfL Bückeburg: In der Nachspielzeit kassiert das Nottebrock-Team in Hameln noch den 1:1-Ausgleich.

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Fußball. Auch Trainer Timo Nottebrock war direkt nach Spielschluss noch einigermaßen sprachlos und kaum fähig, das Spiel zu analysieren. „Vielleicht fehlt uns die Geilheit zum Sieg“, fragte er sich und spielte darauf an, dass es seiner Mannschaft in den letzten Minuten sichtbar an Cleverness fehlte.

 Dass es am Ende nur ein Unentschieden werden würde, war in der ersten Halbzeit absolut nicht absehbar. Denn der VfL Bückeburg machte in Hameln das Spiel. Es war zu spüren, dass die Gastgeber als Aufsteiger das Tempo der Bezirksliga gewohnt waren und mit der Schnelligkeit und dem Zweikampfverhalten des Oberligaabsteigers Probleme hatten. Bückeburg war aggressiv, ließ dem Gegner keinen Raum, spielte fast ausschließlich in der Hamelner Hälfte. Das frühe Führungstor in der 11. Minute stärkte zudem das Selbstbewusstsein: Nico Stolte schlug einen langen, aber messerscharfen Pass auf die linke Seite zu Pascal Herting, eine Täuschung, ein überlegter Schuss ins lange Eck – 1:0 für den VfL. Die SG war in der ersten Halbzeit komplett überfordert, näherte sich erstmals nach einer halben Stunde halbwegs gefährlich dem gegnerischen Tor. Allein Bückeburg beherrschte die Szenerie, aber dem Spiel der Gäste fehlte etwas ganz entscheidendes – das zweite Tor. An Möglichkeiten mangelte es nicht. Die größte vergab Bastian Könemann in der 43. Minute, als er freistehend aus sieben Metern den Ball nicht an Torwart Fabian Moniac vorbeibrachte.

 Die schlechte Verwertungsquote sollte sich noch rächen, denn nach der Pause wendete sich langsam das Blatt. Hameln kam immer besser ins Spiel, für Bückeburg wurde es kritisch. Denn im Aufbau der Gäste klappte plötzlich überhaupt nichts mehr. Ballverluste schon beim ersten Abspiel, viele individuelle Fehler nun auch in der Abwehr. Aus ihnen resultierten die meisten Torchancen der SG, die dem Ausgleich mehrfach nahe war. Doch auch wenn das Bückeburg Spiel ziemlich zäh lief, so hätten die Gäste bei ihren Vorstößen auch in dieser Phase durchaus das 2:0 machen können. Es wäre wohl beim knappen 1:0-Sieg des VfL geblieben, wenn Schiedsrichter Bernd Ihle in der Nachspielzeit nicht eine weitere seiner vielen zweifelhaften Fehlentscheidungen getroffen hätte. Als ein kerniger Schuss des Hamelners Torben Böhm die Oberkante der Latte rasierte, entschied Ihle zur Verwunderung aller auf Eckstoß für Hameln. Als sie hereinkam, nutzte Robin Tegt-meier die Konfusion im Bückeburger Fünfmeterraum mit einem Schuss aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich.

VfL: Markowski, Pascal Könemann, Abram, Peter (60. Buchholz), Städter, Buchwald (74. Naroska), Rinne, Stolte, Herting, Steininger, Bastian Könemann (87. Tobias Versick).

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