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Sonneborn gibt den Ton an

Heimsieg der HSG Sonneborn gibt den Ton an

Der Oberligist HSG Schaumburg Nord hat sich das Leben beim 36:28 (16:17)-Heimsieg über den MTV Soltau selbst unnötig schwer gemacht.

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Johannes Sonneborn (vorne) übernimmt das Kommando und steuert fünf Tore zum HSG-Erfolg bei. hga

Handball. Das Spiel wurde nicht nur zeitlich sondern auch leistungsmäßig in zwei Hälften aufgeteilt. In der zweiten Halbzeit klappte es aufseiten der HSG viel besser als vor der Pause. „Das Zeichen, unbedingt gewinnen zu wollen, fehlte von der ersten Minute an“, erklärte HSG-Coach Jörg Hasselbring. Das sei dann erst in Hälfte zwei zu sehen gewesen, so der Coach. Torhüter Timo Wilke hielt seine Mannschaft bis zur Pause im Spiel. Johannes Sonneborn ging schon in Hälfte eins in die Zweikämpfe und übernahm dann in der zweiten Hälfte das Kommando. Philipp Reinsch fiel zunächst durch drei verschossene Tempogegenstöße auf, dann durch eine gute Leistung im linken Rückraum, wo Alexander Müller einen ganz schwarzen Tag erwischt hatte.

Die HSG-Abwehr agierte langsam, behäbig und ohne Biss – das 3:8 (9.) war die Konsequenz. Wilke münzte den Unmut über die Leistung seiner Vorderleute in eine hervorragende Leistung um. Das setzte sich bis zur Pause fort, im Angriff überzeugten nur Sonneborn und Marcel Rose, der auch seine Fähigkeiten aus dem Rückraum zeigte und beim 14:13 (22.) die erste Führung für die HSG erzielte. Allerdings war die richtige Einstellung immer noch nicht da, mit einem 16:17-Rückstand ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff änderte sich alles, die HSG kam schnell auf Touren – vor allem in der Abwehr. Bei Reinsch platzte der Knoten, als der vierte Tempogegenstoß zum 21:20 (37.) saß. Wilke zeigte weiterhin Top-Paraden. Der Angriff brauchte gegen einen mehr und mehr abbauenden Gast etwas länger, um das Schiff auf Kurs zu bringen. Das 27:23 (49.) von Marvan Blazek brach den Widerstandswillen der Gäste endgültig. Reinschs 30:25 (53.) war eine Vorentscheidung. Die HSG spielte endlich ihre qualitative Überlegenheit aus und erreichte doch noch einen deutlichen Heimsieg.

HSG: Jannis Frädermann 6, Rose 6, Thieme 6, Sonneborn 5, Lüer 5, Reinsch 5. Lattwesen 1, Müller 1, Blazek 1.

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