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Später Startschuss macht Streithähne müde

Fußball / Nienstädt Später Startschuss macht Streithähne müde

„Ich hatte nie Zweifel, dass wir dieses Spiel gewinnen“, sagte Torben Brandt. Sein Gefühl täuschte den Spielertrainer des SV Nienstädt 09 nicht.

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Ylli Syla macht den Sack für den SV Nienstädt 09 zu.

Quelle: hga

Fußball. Er behielt mit seiner Mannschaft im Bezirksliga-Nachbarschaftsderby gegen den TuS Niedernwöhren mit 3:1 die Oberhand. Brandt meinte, dass es ein hochverdienter Erfolg war. Gästesprecher Werner Niegel fand den Sieg dagegen glücklich: „Ein Unentschieden wäre wesentlich gerechter gewesen.“

 Einigkeit bestand immerhin in der Beurteilung der ersten Halbzeit, die eine ziemlich müde Veranstaltung war. Nach der erheblichen Verspätung von Schiedsrichter Jan Tschirschwitz, der im Stau fest hing, war bei beiden Mannschaften nach dem überlangen Aufwärmprogramm die Spannung komplett weg. Nienstädt hatte zwar ein wenig mehr Spielanteile, kam aber zu keinerlei Torchancen. Auch Niedernwöhren machte nicht viel kaputt, überraschte aber in der 25. Minute mit der Führung. Jan Witte fing einen Abschlag ab, gab den Ball zu Steffen Führing, der Bekim Duran verlud und das 1:0 erzielte. Die Gäste spielten mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft. Mit Benjamin Döring fehlt zudem weiterhin die wichtige kreative Kraft.

 Nach der Pause wurde das Spiel aber besser – zumindest das des SVN. Die Platzherren behaupteten sich nun in den Zweikämpfen und bauten ihr Spiel kultivierter auf, dem aber immer noch das Tempo fehlte. „Optimal für einen alten Spieler wie Torben Brandt“, stichelte Niegel. Der Ausgleich in der 53. Minute resultierte aus einem Freistoß, der aus Niedernwöhrener Sicht unberechtigt war. Patrick Benecke gab den Ball scharf herein, Ylli Syla bugsierte ihn zum 1:1 ins Tor. Brandt hatte danach das Gefühl, dass Niedernwöhren in der zweiten Halbzeit konditionell abbaut. „Da kam nicht mehr viel“, fand er und nutzte die schwindende Konzentration der Gäste in der 64. Minute zum Führungstreffer. Eigentlich wollte Brandt den Ball als Hereingabe auf den kurzen Pfosten schlagen, aber es war ein Bein dazwischen – 2:1. Als Syla in der 78. Minute mit einem Elfmeter auf 3:1 erhöhte, war der Nachbarschaftsstreit entschieden. Auch bei dieser Szene gingen die Meinungen auseinander. Syla preschte in den Strafraum und wurde von Dennis Heine gestoppt. Aus Nienstädter Sicht ließ er ihn auflaufen. Die Gäste monierten, Heine könne sich schließlich nicht in Luft auflösen. Syla schoss den ersten Elfmeter an den Pfosten, hatte Glück, dass Tschirschwitz ihn wiederholen ließ. Bei Nienstädt war Altmeister Mario Schünemann so stark, als wäre er nie weg gewesen. Auch Dennis Humke machte in der zweiten Halbzeit als Abwehrchef ein gutes Spiel.

SVN: Schneider, Schünemann (71. Tegtmeier), Humke, Duran, Wartmann, Krebel, Syla, Carganico, Brandt, Appel (87. Felix), Benecke (75. Kaya).

TuS: Schlüter, Büngel, Rüffer, Rahn, Führing, Kerkmann, Witte, Calvo (61. Verständig), Bastian Heine (75. Blume), Ermlich, Dennis Heine.

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