Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Spannung bis zum Abpfiff

Sport lokal / Fußball Spannung bis zum Abpfiff

Das Gipfeltreffen in der Kreisliga zwischen Spitzenreiter SC Auetal und Verfolger TSV Algesdorf war kein Offensivspektakel – aber spannend bis zur letzten Sekunde. Die Auetaler einen 1:0-Erfolg.

Voriger Artikel
Sieben Minuten in der Narkose
Nächster Artikel
Gelungene Heimpremiere

Der Auetaler Jan-Hendrik Franke (rechts) gewinnt den Zweikampf gegen Christoph Irmscher.

Quelle: ph

Es war ein Spiel mit hoher Intensität und vielen Zweikämpfen. Beide Teams hatten großen Respekt voreinander, jeder war auf eine sichere Defensive bedacht. Dadurch blieb aber die spielerische Komponente auf der Strecke. Der Tabellenführer aus dem Auetal hatte einen perfekten Start: Schon in der 5. Minute gab es einen Elfmeter für die Heimmannschaft. Der Algesdorfer Kapitän Henning Strumpel ging übermotiviert in den Zweikampf mit Tobias Feldmann, traf den Auetaler am Fuß. Der Gefoulte schoss selber – 1:0 für den SCA. Danach rieben sich beide Teams mit Zweikämpfen im Mittelfeld auf. In der 35. Minute musste allerdings der Ausgleich fallen: Eiselt zwang Schütte zur Glanzparade, den Abpraller köpfte David Glawion über das leere Tor.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Algesdorfer die nächste dicke Chance. Björn Reinecke (47.) schoss aus sechs Metern drüber. Dann tickte Auetals Ramon Pachon-Garcia aus, trat nach und sah die Rote Karte (54.). In Überzahl drückte der TSV auf den Ausgleich, Steffen Sölter (66.) vergab die nächste gute Chance, seinen Acht-Meter-Schuss wehrte Schütte glänzend ab. Doch nach 71 Minuten war die Gleichzahl auf dem Platz wieder hergestellt: Kevin Bytomski sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Der TSV hatte sein Pulver verschossen, die Auetaler schaukelten den knappen Vorsprung nach Hause.

„Wir haben gut verteidigt und in Unterzahl gut gekämpft. Es war ein Spiel auf Augenhöhe mit dem etwas glücklicheren Ende für uns“, analysiert Auetals Spielertrainer Schütte. Sein Gegenüber Marco Gregor war über die Gelb-Rote Karte erbost: „Dieser dumme Platzverweis darf uns nicht passieren. Wir hätten in Überzahl bestimmt noch eine Bude gemacht. Wir hatten die bessere Spielanlage und auch die besseren Chancen.“

SCA: Schütte, Franke (50. Gehweiler), Florian Meyer, Schaper, Diedler, Buchmeier, Feldmann, Jan-Frederik Meyer (69. Struckmeier), Mahmo (90. Bröker), Pachon-Garcia, Enzi.

TSV: Kölling, Harmening, Sölter, Strumpel, Glawion (81. Hantke), Balke (69. Knorr), Irmscher, Bühre (42. Reinecke), Bytomski, Eiselt, Ulbrich. seb

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie als Gesamtsieger am Ende der Saison 2016/17 einen Reisegutschein im Wert von 750 Euro. mehr

Wir sind auf den Schaumburger Sportplätzen unterwegs und präsentieren euch jede Woche das Spiel des Wochenendes in der Video-Zusammenfassung. mehr