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Spitzenreiter lässt Federn

Handball Spitzenreiter lässt Federn

In der Regionsoberliga bleibt es sowohl oben als auch unten spannend: Der Tabellenführer MTV Großenheidorn hat bei den HF Aerzen Federn gelassen, die HSG Schaumburg Nord hat sich vom Tabellenende gelöst.

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Handball. Der VfL 1877 Stadthagen sorgte mit einem 21:19-Erfolg über TuS GW Himmelsthür II für eine Überraschung.

Männer: HF Aerzen – MTV Großenheidorn II 21:21 (11:13). Man habe für Spannung an der Tabellenspitze sorgen wollen, so MTV-Coach Patrick Robock mit Galgenhumor. „Mit 21 Gegentoren kann ich leben, aber 21 geworfene Tore sind zu einfach zu wenig“, monierte Robock die schwache Angriffsleistung des Tabellenführers. Die Offensive funktionierte nicht, über 7:4, 10:10 und 17:17 geriet der MTV 19:21 in Rückstand. Beim 21:21 hatten die Seeprovinzler in Überzahl noch eine Chance. Doch auch hier versagte der Angriff.

MTV: Orths 7, Konopka 6, Wegener 3, Neuenfeld 1, D. Thiele 1, Koy 1, Meuter 1, Hansing 1.

HSG Schaumburg Nord III – SV Alfeld II 35:28 (20:16). Aus einer starken Abwehr heraus setzte sich die HSG-Reserve mit guten Angriffen schnell auf 6:1 ab. „Wir hatten sie gut im Griff“, meinte HSG-Coach Dirk Göbel. Es folgte eine Phase mit schlechten Abschlüssen und das 9:8. Doch die HSG-Reserve fing sich wieder, führte zur Pause 20:16, hielt die Führung über 25:21 und 30:26. Tim Steinert zeigte dabei auf der Angriffsmitte eine hervorragende Leistung, mit Daniel Hilbig verlieh ein Routinier aus der Vierten der Abwehr Sicherheit. „Spielerisch waren wir gut drauf, dass brauchen wir jetzt in den kommenden Spielen kontinuierlich“, erklärte HSG-Coach Dirk Göbel.

HSG: Steinert 9, Bittner 8, Hilbig 5, Hanke 4, Stiller 4, Stoyke 3, Wehrmann 1, Fischer 1.

VfL 1877 Stadthagen – TuS GW Himmelsthür II 21:19 (13:7). Der VfL spielte gegen den Aufstiegsaspiranten eine gute erste Halbzeit und zog nach ausgeglichener Anfangsphase von 3:3 und 5:4 auf 10:4 weg. Bis zur Pause blieb der Vorsprung stabil. „Wir haben gute Spielzüge gezeigt und die Abwehr der Gäste auseinandergezogen“, sagte VfL-Teamsprecher Lukas Tadge.

 Damit war es nach der Pause schlagartig vorbei. Die Gastgeber blieben 15 Minuten ohne Tor, Himmelsthür verkürzte auf 12:13. „Positiv war nur, dass wir in dieser Phase nicht so viele Gegentreffer kassiert haben“, räumte Tadge ein. Über 14:14 und 15:15 zog der VfL auf 19:16 weg, ehe Marc Drinkhut in der Schlussminute mit dem 21:19 für die Entscheidung sorgte. „Der Sieg war nicht unbedingt zu erwarten und resultierte aus einer starken Teamleistung“, kommentierte Tadge den Überraschungserfolg.

HSG Exten-Rinteln – HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf 23:20 (12:8). Zur frühen Anwurfzeit am Sonntagmorgen um 10 Uhr waren die Angriffsbemühungen schläfrig, es fehlte die Genauigkeit beim Torabschluss. Auf beiden Seiten wurden viele Fahrkarten geworfen. „Unsere Angriffsleistung war schlecht“, ärgerte sich Extens Trainer Saulius Tonkunas. Dafür stand die Deckung bei den Hausherren sehr gut. Zur Pause lag der Gastgeber mit 12:8 in Führung.

 Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Tabellendritte den Vorsprung auf 22:16 (50.). Die Oldendorfer verkürzten auf 20:22 (57.), ehe Alexander Ermakov mit dem 23:20 alles klar machte.

Frauen: HSG Schaumburg Nord II – HF Springe 23:24 (12:11). Die Landesliga-Reserve hatte den Tabellenzweiten am Rand einer überraschenden Niederlage. HSG-Coach Dirk Göbel standen nur acht Feldspielerinnen zur Verfügung. „Wir haben erstaunlich gut gespielt“, sagte Göbel. Vom 7:7 setzte sich die HSG-Reserve auf 20:14 ab. Dann kam die Schlussviertelstunde, Springe holte Tor um Tor auf, glich beim 23:23 aus und erzielte in der Schlussminute den entscheidenden Treffer. „Am Ende fehlte einfach die Kraft. Mit der gezeigten Leistung bin ich sehr zufrieden“, so Göbel.

HSG Schaumburg Nord: Müller 6, Borcherding 5, Hungerland 4, Meyerhoff 4, Anders 2, Rückert 1, Reese 1. uk, seb, hga

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