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Sportschnipsel vom 24. Mai

Fußball Sportschnipsel vom 24. Mai

FUSSBALL: Fantasievolle kleine Nettigkeiten haben manchmal einen größeren Wert als Präsente. Fred Feldgen, Fan des VfL Bückeburg mit Kölner Migrationshintergrund, versorgte am vergangenen Sonntag die Einlaufkinder des Oberligisten erneut mit Kamelle vom Kölner Rosenmontagszug – mittlerweile eine Tradition. Auch Jannes, der im F-I-Junioren-Nachwuchs des VfL spielt, freute sich über das süße Honorar.

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96-Fans: Pascal Könemann mit Sprössling Julius.

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Fußball. FUSSBALL: Der SC Rinteln verzichtete zuletzt auf die Dienste von Torjäger Alexander Rogowski in seiner Bezirksliga-Elf. Der pfeilschnelle Stürmer wurde freigespielt, damit er die Reserve in die 1. Kreisklasse schießen sollte. Aber Rogowski hatte Pech, wurde nach zwei Minuten gefoult und trug einen schmerzhaften Pferdekuss davon. 15 Minuten lang humpelte der Angreifer über das Feld und wurde dann ausgewechselt. Trotzdem feierte das Team von Trainer Afrim Sulejmani den Wiederaufstieg. Die Rintelner Zweitvertretung besiegte den Tabellenvierten SC Deckbergen-Schaumburg mit 9:1.

FUSSBALL: Ein wenig komisch ist es schon: Als der Bundesliga-Absteiger Hannover 96 in der Saison unter Michael Frontzeck und Thomas Schaaf unaufhaltsam dem Abstieg entgegensteuerte, nahmen das viele heimische Fußballfreunde stoisch zur Kenntnis. In den letzten Wochen aber, da sammelte 96 große Sympathien, sogar unter Anhängern anderer Bundesligisten. Murat Akgün, Sprecher des VfL Bückeburg und eigentlich Fan des Hamburger SV, war beim Heimspielsieg von 96 gegen 1899 Hoffenheim dabei. „Die Stimmung war einfach sensationell“, fand er. Auch Peter Möse, Macher beim VfR Evesen und Bayern-Anhänger, hat seine Vorliebe für Hannover 96 entdeckt: „Wenn 7000 Fans aus Hannover zum letzten Spiel nach München mitfahren, dann ist das ungewöhnlich, wirklich sehr ungewöhnlich.“

FUSSBALL: Pascal Könemann, seit Jahren als Sechser ein Leistungsträger des VfL Bückeburg, hat selbst nach Siegen wenig Zeit für Feierlichkeiten. Seit neun Monaten ist er stolzer Vater des kleinen Julius, der am Spielfeldrand auf ihn wartet. Noch kann der stets gut gelaunte Wonneproppen nicht laufen, noch ist an Fußball nicht zu denken. Doch für wen Julius eines Tages spielen wird, ist an seinem niedlichen Trikot abzulesen – für Hannover 96. „Bis er so weit ist, spielt 96 wieder gegen Bayern, Schalke und Kopenhagen statt gegen Sandhausen“, ist sich der Papa sicher.

FUSSBALL: Im letzten Spiel war beim VfL Bückeburg vieles anders, zum Beispiel der Platz des Stadionsprechers. Erich Nottebrock verließ den Balkon und mischte sich mit Moderatorentisch und Funk-Mikrofon direkt unter die Zuschauer. Eine Maßnahme mit Folgen. Weil der lautstarke Alexander Fensch in der Nähe stand und richtig gut drauf war, überließ ihm Nottebrock kurzerhand das Mikro. Der VfL-Edelfan ging unvorbelastet und talentiert an die Aufgabe heran, definierte seine Rolle allerdings eher als Einpeitscher im Dialog mit dem Publikum statt als seriöser Informant.

FUSSBALL: Das Spiel bei der FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen hatte für Florian Schaper, Keeper des Kreisligisten TuS SW Enzen, Folgen. Kurz vor der Halbzeit rauschte der Torwart bei einem Abwehrversuch mit einem Gegenspieler zusammen und musste stark blutend den Platz verlassen. Im Krankenhaus wurde die Wunde mit acht Stichen genäht. Mit zur schnellen Genesung beigetragen hat vielleicht die Leistung von Feldspieler Eugen Gutsch, der als „Ungelernter“ in den Enzer Kasten musste – aber keine Fehler machte. „Alles gut“, lobte SWE-Coach Michael Treichel, der mit seiner alten Mannschaft 4:2 bei seinem neuen Team gewann.  

FUSSBALL: Der Abstiegskampf in der Kreisliga hat auch Nerman Emirhafisovic wieder an die Oberfläche gespült. Der Angreifer war schon bei zahlreichen Schaumburger Vereinen (unter anderem Union Stadthagen, TSV Eintracht Exten, SC Rinteln) aktiv und oft der letzte Rettungsanker. Aktuell hat der Abstiegskandidat TuS Germania Apelern unter Trainer Oliver Rick zugeschlagen. Emirhafisovic hat es nicht verlernt und erzielte bei der 1:2-Pleite gegen Exten die Apelerner Führung.  

FUSSBALL: Traditionell weilten die ehemaligen Schaumburger Fußballgrößen Bernd Hillmann, Klaus-Dieter „Theo“ Kreft, Holger Tidow, Michael Treichel und Harry Schönemann mit ihrem Kumpel Stefan Herbst zum DFB-Pokalendspiel in Berlin, um Stimmung und andere schöne Dinge aufzusaugen. Im gebuchten Hotel waren auch die Frauen der Profis von Endspielteilnehmer Borussia Dortmund abgestiegen. „Wir haben gerätselt, welche Frau zu welchem Spieler gehört“, sagte Treichel. Nach dem Endspiel gegen 0.50 Uhr tauchten dann auch die BVB-Kicker im Hotel auf und brachten etwas Licht ins Dunkel. Zu feiern hatte die Schaumburger Delegation auch ohne Endspielkarten etwas. Man verfolgte das Pokalendspiel der A-Junioren und freute sich über den 4:2-Sieg von Hannover 96.  jö, seb, uk

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