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Sportschnipsel vom 26. Oktober 2013

Fußball Sportschnipsel vom 26. Oktober 2013

Fußball: Die Freistoßschützen des TSV Krankenhagen (1. Kreisklasse) haben eine klare Hierarchie: Puppich, Selchow, Grewe und Reese. Danach kommt lange gar nichts. Doch seit Beginn der Saison drängte Johannes Hänke den Trainer Dean Rush bei jeder Gelegenheit, ihn als Schützen aufzuführen – selbstwissend über mangelnde Schusstechnik.

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Johannes Hänke

Quelle: pr.

Was anfangs nur als kleiner Scherz anfing, entwickelte sich langsam zum „Running Gag“, alle warteten vor einem Spiel gespannt auf die Nennung der Freistoßschützen, doch auf einen wartete man vergebens – Johannes Hänke. Diese Späße zogen sich bis zum Spiel in Liekwegen. Verletzungsbedingt standen nur noch zwei Linksfüße als Schützen in der Startelf: Puppich und Grewe. In der 5. Spielminute war es so weit. Freistoß am rechten Strafraumeck des Liekweger Gehäuses. Für einen Linksfuß nicht die
optimale Position.

So schlich sich Hänke langsam zum Ball, wohlwissend, dass keiner wirklich mit ihm rechnen würde. Puppich nickte ihm nur zu und meinte, er solle ruhig mal schießen. Der „ungläubige“ Hänke vergewisserte sich, ob er sich nicht überhört hätte. Aber nein, es war entschieden, der erste Freistoß seines Lebens wartete auf den Angreifer. „Ich wusste auf einmal überhaupt nicht, was ich machen soll: aufs Tor? Scharf vorher? Ablegen? Ich entschied mich für ein Mittelding“, sagte Hänke. Und so kam der Ball dann auch geflogen. Gefühlte zwei Stundenkilometer schnell, halb bis gar nicht hoch, mittig Richtung Torwart. Mit anderen Worten: eine Gurke. „Ich wollte gerade im Erdboden versinken und ging in Gedanken bereits die Rede meines Trainers durch, da sah ich, wie der Ball einmal aufsetzte und über die ersten 30 Füße sprang.

Der Torwart lag sogar schon, als der Ball gerade mal am Elferpunkt seinen Kaffee trank. Keiner der Verteidiger sowie Stürmer kam an den „Gewaltschuss“ ran und so sprang die Pille vor dem liegenden Torwart ein zweites Mal auf, diesmal aber noch mal eine Ecke höher und so nahm das Elend seinen Lauf und der Ball schlug, hinter dem verdutzten Torwart, in die Maschen ein. „Mein Trainer schlug die Hand vors Gesicht und ich wusste nicht, ob ich nun Jubeln oder doch weinen sollte. Ich entschied mich fürs Jubeln und schickte noch einen kleinen Gruß Richtung Trainerbank“, sagte Hänke.
Fußball: In der 2. Kreisklasse spielt die SG Rodenberg II am Sonntag um 13 Uhr gegen den TSV Eintracht Bückeberge II.  uk/r

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