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Standortbestimmung für HSG

Handball / Oberliga Standortbestimmung für HSG

In der Oberliga hat die HSG Schaumburg Nord im zweiten Heimspiel in Folge mit der HSG Nienburg einen Meisterschaftsfavoriten zum Derby zu Gast.

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Flugeinlage: HSG-Keeper Niklas Blomberg ist heute gegen den Favoriten aus Nienburg gefordert.

Quelle: hga

Von Heinz-Gerd Arning

Handball. Der MTV Großenheidorn empfängt den schwer einzuschätzenden MTV Soltau. Der MTV Großenheidorn hat mit dem MTV Soltau eine lösbare Aufgabe vor sich.

MTV Großenheidorn – MTV Soltau: Am vergangenen Wochenende sorgte der von Goran Krka und Christopher Treder trainierte MTV für eine Überraschung. Mit 28:27 schlugen die Seeprovinzler den als Topfavoriten gehandelten MTV Vorsfelde und brachten gleich den ersten Auswärtssieg unter Dach und Fach. Zwei Dinge waren ausschlaggebend für den Erfolg: eine gut arbeitende Abwehr und viel taktische Disziplin im Spielaufbau.

Soltau befindet sich im Umbruch. Sieben Spieler aus der vergangenen Saison stehen aktuell nicht mehr im Kader. Der Saisonauftakt ging jedenfalls daneben, in eigener Halle unterlag Soltau der TG Münden 22:28. Über die tatsächliche Stärke sagt das nach einem Spiel noch nichts aus. Die Seeprovinzler sind in jedem Fall gut beraten, Auswärtssieg beim Favoriten hin oder her, den Gegner ernst zu nehmen.

Krka weiß um die Situation: „Die Saison ist einfach zu jung, es wird immer noch Überraschungen geben.“ Für die Seeprovinzler heißt das: Wenn die Leistung nicht auf die Platte kommt, kann durchaus auch gegen Soltau verloren werden. Im Spiel konzentriert sich viel auf Milan Djuric und Maximilian Wölfel. In Vorsfelde erzielte Djuric 13 Tore. Für eine konstante Leistung und einen Platz in der Spitzengruppe braucht es aber eine hohe Leistungsbereitschaft und Motivation auch der Nebenleute von Djuric. Gegen Soltau haben die Seeprovinzler die Gelegenheit, die Last des Erfolges breiter zu verteilen. Anwurf ist am  Sonnabend um 19 Uhr.

HSG Schaumburg Nord – HSG Nienburg. Im zweiten von drei Heimspielen in Folge muss die HSG gleich zeigen, dass der 25:19-Heimsieg gegen die HG Rosdorf-Grone vom vergangenen Wochenende keine Eintagsfliege war. Mit Nienburg kommt ein Gegner, den HSG-Coach Jörg Hasselbring zu den Favoriten im Kampf um die Meisterschaft zählt. Nienburg gewann sein Auftaktspiel beim TV Eiche Dingelbe 27:25, kompensierte dabei das Fehlen von Spielmacher Steffen Kaatze.

Der Gastgeber kann etwas aus dem Heimsieg gegen Rosdorf Wichtiges mitnehmen: 30 starke Minuten, die erste Halbzeit war eine insgesamt hervorragende Leistung. Wäre da nur nicht die zweite Halbzeit gewesen, der Verlust von Konzentration und Spielkontrolle. 16 Minuten, nur ein Tor, gegen Nienburg darf sich die HSG solche Aussetzer nicht erlauben.

„Der Gegner ist ein anderes Kaliber als Rosdorf“, erklärt Hasselbring, der nach Maximilian Dohmeier einen weiteren, längerfristigen Ausfall konstatiert. Julian Frädermann wird mit einem Muskelfaserriss einige Wochen nicht zur Verfügung stehen. Diese Ausfälle muss die Mannschaft mit erhöhter Leistung und mannschaftlicher Geschlossenheit kompensieren. So oder so, dieses Spiel wird eine echte Standortbestimmung werden.

Rosdorf stellte sich als an diesem Tag zu schwacher Gegner vor, Nienburg wird die HSG da deutlich mehr fordern. Schon die Anfangsphase kann da entscheidend sein, die HSG muss vom Anpfiff weg wach und entschlossen sein, einen Rückstand vermeiden. Anwurf ist am  Sonnabend um 18 Uhr.

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