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Svitlica fehlt

TSV GWD Minden gegen TuS Ferndorf Svitlica fehlt

 Auf dem Weg zurück ins Handball-Oberhaus muss der Zweitligist TSV GWD Minden morgen ab 19.30 Uhr die Hürde beim TuS Ferndorf nehmen. Rein tabellarisch betrachtet sollte ein Auswärtssieg der Weserstädter keine Überraschung sein. Aber Vorsicht: Bereits im Hinspiel hatte der Aufstiegsfavorit große Mühe, die Siegerländer niederzuringen.

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GWD-Torjäger und Rechtsaußen Aleksandar Svitlica (links) muss nach seinem Kopfstoß gegen einen Gegenspieler zwei Spiele zuschauen. Auf den Norweger Christoffer Rambo kommt deshalb auf der rechten Seite mehr Arbeit zu.

Quelle: uk

Handball. Verzichten müssen die Mindener dabei auf Rechtsaußen Aleksandar Svitlica, der nach den Vorkommnissen im Spiel gegen die TSG Lu-Friesenheim für zwei Spiele gesperrt wurde.

 GWD-Trainer Frank Carstens und sein Team wollen die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auch in der kleinen Sporthalle in Kreuztal zeichnet sich ein „zähes Ringen“ ab. „Ferndorf legt es extrem darauf an, den Spielfluss zu unterbrechen“, weiß der Coach, der erneut zahlreiche Zweikämpfe erwartet. Beim 28:25-Erfolg im Hinspiel hätten sich die Ferndorfer gut präsentiert. Das Team von Trainer Michael Lerscht hatte einen starken Saisonstart zu verzeichnen, rutschte dann aber auf den 16. Tabellenplatz ab, auch weil die „extrem intensive Spielweise“ Tribut in Form von Verletzungen forderte.

 „Mit den Punkten aus dem Spiel gegen die TSG Lu-Friesenheim bin ich zufrieden, mit der Spielweise nicht unbedingt“, sagt GWD-Manager Horst Bredemeier. Man habe nicht die nötige Passqualität gehabt, das müsse sich ändern, fordert Carstens, dem am Sonnabend ein nahezu kompletter Kader zur Verfügung steht. Der langzeitverletzte Florian Freitag könnte zu ersten Einsatzminuten im neuen Jahr kommen, ebenso der wichtige Abwehrchef Magnus Jernemyr und auch Rückraumspieler Nenad Bilbija.

 Fehlen wird demnach nur einer: Svitlica muss nach dem Kopfstoß gegen den Friesenheimer Nico Büdel zweimal pausieren. „Das ist eher positiv zu sehen, damit ist er gut bedient“, sagt Bredemeier, der das Urteil der HBL – samt 1000 Euro Geldstrafe – akzeptieren will.

 Fast hätte auch Rückraumspieler Miladin Kozlina in Ferndorf nicht zur Verfügung gestanden. GWD lagen für den Rückraumspieler Anfragen zweier Champions-League-Teilnehmer („für sofort“) vor. Montpellier AHB aus Frankreich und Vardar Skopje aus Mazedonien haben sich mit der Personalie des slowenischen Hünen beschäftigt. Vor allem Skopje hat nach dem Abgang von Blaženko Lackovic zum THW Kiel Bedarf. „Aber in unserer personellen Situation im linken Rückraum können wir Miladin zum jetzigen Zeitpunkt nicht gehen lassen“, erklärt der Manager, der das Saisonziel, die Rückkehr in die Bundesliga, nicht gefährden will. Es sei menschlich eine schwierige Entscheidung gewesen, so Bredemeier, vor allem vor dem Hintergrund, dass noch nicht klar ist, ob der im Sommer auslaufende Vertrag von Kozlina verlängert wird.

uk

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