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TB Uphusen schlitzt Bückeburgs Abwehr auf: 2:3-Heimpleite

Fußball Oberliga / Bückeburg TB Uphusen schlitzt Bückeburgs Abwehr auf: 2:3-Heimpleite

Im Fußball ist einiges möglich, auch deshalb ist er so interessant. Gelegentlich gewinnt sogar die schlechtere Mannschaft. Lange Zeit sah es im Jahnstadion gestern danach aus. Wie von Geisterhand führte der VfL Bückeburg zur Pause mit 2:1, obwohl er doch schon in der ersten Halbzeit meistens hinterher gelaufen war. Am Ende setzte sich die höhere Qualität des TB Uphusen aber durch. Er drehte das Spiel und er gewann hochverdient mit 3:2.

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Auch VfL-Trainer Timo Nottebrock räumte ein: „Wir hätten schon zur Pause mit 0:3 zurückliegen können. Uphusen war besser. Wir machen hinten zu viele Fehler und sind nicht lernfähig.“ Entscheidend war, dass die Gäste vorne äußerst flexibel waren und sich mit ihren bärenstarken Angreifern immer wieder durch die Bückeburger Abwehr spielten. Vier, fünf bewegliche, technisch starke Stürmer schlitzten die VfL-Abwehr schon zu Beginn des Spiels wiederholt auf. Bückeburg war mit dem 0:1-Rückstand durch den Treffer von David Airich (15.) gut bedient. Benjamin Tietz (6./8.), Mustafa Azadzoy (9.) und Saimir Dikollari (10.) vergaben zuvor eine Serie bester Möglichkeiten.

Um den VfL Bückeburg musste man sich in dieser Phase große Sorgen machen. Er kam nicht in die Zweikämpfe, er fand keine Anspielstationen, er wirkte hilflos. Doch nach einer knappen halben Stunde bekamen die Platzherren über hartnäckigen Kampf langsam Grund unter den Füßen. Dazu trug wahrscheinlich auch der geschenkte 1:1-Ausgleich in der 29. Minute bei. Bülent Kaksi köpfte eine Flanke von Bastian Könemann ins eigene Tor – besser hätte es kein Bückeburger machen können. Und es kam noch besser: Tobias Versick zirkelte nur eine Minute später einen Freistoß unhaltbar über die Mauer zum 2:1 ins Eck. Der Spielverlauf stand auf dem Kopf. Im Lager des TB Uphusen war man fassungslos und wahrscheinlich hätten die starken Gäste ein 3:1 des VfL Bückeburg nach der Pause mental nicht verkraftet. Burak Buruk und Alexander Bremer besaßen durchaus Möglichkeiten dazu.

Schließlich brach sich aber der deutlich bessere Fußball der Gäste seine Bahn. Als Dikollari hemmungslos durch die VfL-Abwehr kurvte und Airich den längst überfälligen 2:2-Ausgleich erzielte (60.), deutete sich die unvermeidliche Niederlage an. Zu überlegen waren die Gäste, zu ungenau das Bückeburger Aufbauspiel. Bei ihren Gegenstößen verzettelten sich die Platzherren aus Verlegenheit ständig in Einzelaktionen.

Ganz anders der ballgewandte TB Uphusen, wenngleich der Siegtreffer der Gäste nicht unumstritten war. Airich spielte sich mal wieder durch und Spilker stieg hart ein. Schiedsrichter Niklas Milczewski zögerte, entschied aber nach Augenkontakt mit seinem Assistenten auf Elfmeter. Marco Wahlers verwandelte sicher zum hochverdienten 3:2 für Uphusen (68.).

Es war ein Spiel, in dem der VfL Bückeburg in der Abwehr, aber auch im Angriff in ernüchternder Weise an seine Grenzen seiner Möglichkeiten stieß. So wird des für die Residenzstädter schwer, die Klasse zu halten.
VfL: Spilker, Pascal Könemann, Abram, Städter, Bremer, Buruk (72. Buchwald), Tobias Versick, Steininger, Bennett Heine (81. Schmalkoch), Raschke, Bastian Könemann (72. Schikora). jö

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