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TSV Hannover-Burgdorf schlägt SC Magdeburg

Volles Haus in Waltringhausen TSV Hannover-Burgdorf schlägt SC Magdeburg

In einem Vorbereitungsspiel hat sich der Handball-Erstligist TSV Hannover-Burgdorf gegen den Ligakonkurrenten SC Magdeburg 32:27 (14:13) durchgesetzt. Das Spiel fand in der bis zum letzten möglichen Platz gefüllten Waltringhäuser Sporthalle am Radbach statt.

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Die HSG Schaumburg Nord hatte das Spiel als Gastgeber ausgerichtet. Schon wenige Minuten nach Öffnung der Halle, zwei Stunden vor Spielbeginn, bildete sich eine lange Schlange vor dem Eingang. Während des Spiels wurden die Fans nicht enttäuscht. Nach dem Seitenwechsel ging die Stimmung noch höher, weil die Kontrahenten ihrerseits auf dem Parkett deutlich zulegten.

So sah es auch der Rieper Timo Kastening, bei den Recken aus Hannover als Rechtsaußen unterwegs. Magdeburg habe wenig gewechselt und das Spiel als Härtetest genommen. „Wir wollten das Tempo hochhalten und sehen wie wir mithalten, das war knapp am Bundesliganiveau“, sagte Kastening, der nach dem Spiel von kleinen und großen Autogrammjägern umringt wurde. Er wurde dort, wo seine Karriere begann, zusammen mit seiner Mannschaft sehr herzlich empfangen. „Ein richtig schönes Gefühl, so wie wir empfangen wurden ist es selten, wenn wir auswärts spielen“, freute sich Kastening.

In der ersten Halbzeit taten sich die Recken zunächst schwer, hatten im Angriff einigen Verschuss. „Die ersten Minuten war das ohne Abwehr, ansonsten war es grandios für diese kleine Halle“, schilderte Christian Winter, Vorsitzender der HSG Exten/Rinteln, seine Eindrücke. Kastening traf zum 8:4 (10.), Robert Weber glich beim 10:10 (20.) für den SCM aus. Nach dem Seitenwechsel legten die Recken in der Aggressivität der Abwehr zu, was hier und da eine Zeitstrafe nach sich zog.

Torhüter Martin Ziemer blieb erstmals in der Vorbereitung 60 Minuten auf der Platte. Er hatte starke Momente, fasste aber bei Bällen von den Außen so gut wie nichts an.

Am Kreis zeigte Recken-Neuzugang Evgeni Pevnov seine kämpferischen Qualitäten, zeitweise brauchte es drei Abwehrspieler, um den Burgdorfer Angreifer zu stoppen. Die Abwehrarbeit zeigte Erfolge, auch deshalb, weil Magdeburg kaum aus dem Rückraum agierte. Insbesondere Timo Kastening kam unter dem Jubel der Zuschauer zu einigen schön abgeschlossenen Tempogegenstößen. Es gab einige harte Zweikämpfe und bis zum Spielende viel Tempo, die Zuschauer kamen auf ihre Kosten.

„Ich glaube, wir haben uns heute im Positionsangriff immer noch häufig schwer getan. Wir konnten uns durch unsere gute Abwehrarbeit und die entsprechenden Tempogegenstöße unseren Vorteil erspielen“, skizzierte Recken-Geschäftsführer Benjamin Chatton das Spiel. Felix Lattwesen, Vorsitzender der HSG Schaumburg Nord, zog ein zufriedenes Fazit. „Eine sehr gelungene Veranstaltung, es waren viele Zuschauer da. Das zeigt, dass die Begeisterung für den Handball in Schaumburg riesig ist“, sagte Lattwesen.

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