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TSV entzaubert Spitzenreiter

Frauenfußball TSV entzaubert Spitzenreiter

Der TSV Eintracht Bückeberge ist in der Oberliga angekommen. Die Mannschaft von Trainer Uwe Kranz entzauberte den Spitzenreiter Sparta Göttingen mit 3:0 und holte damit sieben Punkte aus den letzten drei Spielen.

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Nina Bekemeier (vorne) bringt den TSV Bückeberge per Handelfmeter mit 1:0 in Führung.

Quelle: uk

Frauenfußball. „Die Mannschaft hat gezeigt, was sie kann“, freute sich der Eintracht-Coach. Die Sorgenfalten bei Kranz wurden kleiner, da die schnelle Stürmerin Ramona Reichpietsch bei Sparta fehlte. „Damit war unsere Defensive entlastet“, berichtete Kranz. Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Die Abwehrreihe der Eintracht stand richtig kompakt und nach vorne spielten die Wendthägerinnen mit großem Selbstbewusstsein. In der 12. Minute verpasste Ardiana Syla eine Hereingabe um Haaresbreite. Nur drei Minuten später gab es einen Elfmeter für die Eintracht. Nach einer Ecke köpfte Pia Gellermann auf das leere Tor, Ann-Kathrin Probst klärte mit der Hand auf der Linie, Schiedsrichterin Elke Harmening zeigte ihr die Rote Karte. Den fälligen Elfer verwandelte Nina Bekemeier (16.) sicher zum 1:0.

 Die Überzahl konnte der TSV zunächst nicht gut ausspielen. Mit hohem läuferischen Aufwand hielt der Tabellenführer dagegen und kam zu Chancen. Aber Juliane Jühne (26. und 42.) scheiterte freistehend an TSV-Torfrau Laura Danziger.

 Die zweite Hälfte begann für die Eintracht perfekt: Syla (46.) nutzte einen Fehler der Sparta-Torhüterin zum 2:0 und nur vier Minuten später erhöhte Mona Söhnen auf 3:0. „Wir wollten auf das zweite Tor gehen. Dass das so früh geklappt hat, spielte uns natürlich in die Karten“, erklärte TSV-Trainer Kranz. Göttingens Gegenwehr wurde weniger, nur noch Katharina Kottrup (70.) zwang Danziger zur nächsten Großtat. Auf der Gegenseite vergab Dannika Wildführ den vierten TSV-Treffer. „Das war eine super Mannschaftsleistung. Der Glaube an das vorhandene Können ist das Wichtigste. Wir brauchen keinen übergroßen Respekt vor den Oberliga-Gegnern haben. Auch wir können Fußball spielen“, bestärkt Kranz sein Team.

TSV: Danziger, Dornbusch, Pelzer, Wildführ (84. Brinkmann), Bekemeier, Hunte, Syla (82. Rahde), Söhnen, Gellermann, Jochens, Bauer (72. Zaudtke). seb

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