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Tarak: Wenn wir unser System durchziehen, sind wir unschlagbar

Fußball / Bezirksliga Tarak: Wenn wir unser System durchziehen, sind wir unschlagbar

Bis auf den bereits abgestiegenen TuS Niedernwöhren und den abstiegsgefährdeten SC Rinteln spielen die Schaumburger Teams in der Bezirksliga Staffel vier die „Schaumburger Meisterschaft“ aus.

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Ein Trainer mit Weitblick: Frank Malisius vom VfR Evesen lässt fleißig rotieren, studiert verschiedene Systeme ein und testet damit schon für die neue Saison.

Quelle: ph

Bezirksliga (uk, peb). VfR Evesen – SV Union Stadthagen (Sonntag, 15 Uhr). Aus Schaumburger Sicht steht das Spitzenspiel in Evesen an. Union könnte die Gastgeber in der Tabelle überholen. Wenn es nach VfR-Trainer Frank Malisius geht, wird das für die Gäste aus der Kreisstadt kein leichtes Unterfangen: „Wir möchten unseren Tabellenplatz gern verteidigen. Aber wir freuen uns auch auf die gute Atmosphäre und oft freundschaftliche Stimmung in den Spielen gegen Union.“
Die Stadthäger zeigten zuletzt eine gute Leistung und bezwangen die SpVgg. Bad Pyrmont. Die Mannschaft spielte sehr engagiert. Union-Trainer Ferit Tarak hat aber gehörigen Respekt vor dem VfR: „Evesen hat sich in der Rückrunde stark präsentiert. Das Team scheint auf eigenem Platz enorm stark zu sein – aber unschlagbar sind sie nicht.“
Aber auch die Gastgeber hatten am vergangenen Wochenende ein Erfolgserlebnis zu verbuchen. Beim heimstarken TV Jahn Leveste holte der VfR trotz erneuter Rotation die Punkte. „Wir haben ohne Alexander Schröder, Eugen Gutsch und Alexander Kohl ein sehr gutes Spiel hingelegt. Ich werde weiterhin so verfahren. Zurzeit spielen wir verschiedene Systeme durch, und ich verändere die einzelnen Positionen, um bereits zu testen“, sagt Malisius.
Einige Spieler müssten schnell lernen und ihre Spielweise umstellen, denn er erwarte in der kommenden Saison eine Entwicklung, so Malisius. „Leider haben unsere Anhänger nicht immer die Geduld, und wenn auch der Vorstand nur ergebnisorientiert urteilt, muss ich mich schon wundern“, sagt der VfR-Coach und fügt an: „Ich stelle mich schützend vor die Mannschaft, denn im Training und auf dem Platz wird von allen wirklich hart und gut gearbeitet.“
Ferit Tarak hält sein Team dagegen weiter für unschlagbar. Allerdings mit Einschränkungen: „Spielen wir unser System ordentlich über die gesamte Spielzeit, sind wir wirklich unschlagbar.“ Das hat aber in der Rückrunde scheinbar in fünf Spielen gar nicht und in vier Spielen nur bedingt geklappt, denn Union hat von 14 Spielen nur fünf gewonnen.
FC Springe – TuS Niedernwöhren (Sonntag, 15 Uhr). Der von vielen Experten erwartete Hänger ist ausgeblieben. Der TuS Niedernwöhren hat trotz vieler unglücklicher Niederlagen und Punktverluste auch beim Spitzenreiter in Eldagsen Flagge gezeigt und erst kurz vor Schluss das Spiel verloren. „Das war ein tolles Spiel von uns. Die Befürchtung, dass sich die Mannschaft hängen lässt, war schon vorhanden. Aber weit gefehlt. Wir haben sie lange geärgert und hätten die Punkte verdient gehabt“, sagt TuS-Trainer Lars Reuther, der mit seinem Team beim FC Springe antreten muss. Auch dort ist sicher etwas drin, die Hatz nach dem ersten Saisonsieg geht weiter. Die Gastgeber haben sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und benötigen noch einen Sieg, um ganz sicher zu sein. Als Punktelieferant will der TuS aber auch in Springe nicht antreten. „Wer spielt, weiß ich noch nicht genau. Was ich aber genau weiß, ist, dass sich die Jungs von keiner Mannschaft der Bezirksliga mehr vorführen oder veräppeln lassen. Es wird kein Spaziergang, gegen uns zu gewinnen. Wir freuen uns drauf“, sagt Reuther.
SV Nienstädt 09 – TV Jahn Leveste (Sonnabend, 16 Uhr). Die gastgebenden Nienstädter erwarten, wieder zur gewohnten Anstoßzeit, mit dem TV Jahn Leveste ein Team, das auswärts bislang nur bedingt für Furore gesorgt hat. Mit anderen Worten: Alles andere als ein Heimsieg wäre für den heim- und offensivstarken SV 09 eine Enttäuschung. Wenn das Team von Spielertrainer Torben Brandt noch bestes Schaumburger Team werden will, zählt nur ein Sieg. Die Gäste haben zuletzt daheim gegen den VfR Evesen verloren und benötigen rein rechnerisch noch einen Punkt, um der Relegation ganz sicher aus dem Weg zu gehen. Man wird die Punkte also nicht kampflos in Nienstädt abgeben.

SpVgg. Bad Pyrmont – TSV Eintracht Exten (Sonntag, 15 Uhr). Der TSV Exten hat drei Spieltage vor dem Saisonende neun Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz. Damit scheint der Aufsteiger gerettet. Aber der Schein trügt. Der TSV Klein Berkel-Wangelist hat gegen die Wertung des Spiels (0:2) gegen den TSV Exten Widerspruch eingelegt. Der Schiedsrichter ließ damals einen Spieler aus Klein Berkel nicht auflaufen, obwohl seine Sperre abgelaufen war. Im Raum steht keine Umwertung der Partie, sondern eine Neuansetzung.

Wird die Begegnung nicht gewertet und neu angesetzt, ist der Klassenerhalt des TSV Exten noch nicht in trockenen Tüchern. Um ganz sicher zu gehen, muss das Team um Mittelfeldregisseur Andreas Kramer auch in Bad Pyrmont punkten.

Nach den Erfolgen gegen den TuS Niedernwöhren und den FC Springe ist das Selbstvertrauen in der Elf wieder gewachsen, und der TSV geht optimistisch an die Aufgabe heran. Sicher fehlen werden dabei Bastian Nonnenberg, Lars Anke und Dennis Luthe.
SC Rinteln – SG 05 Ronnenberg (Sonntag, 15 Uhr). Mit dem glatten 4:0-Sieg in Klein Berkel hat der SC Rinteln den Kontakt zum rettenden Ufer hergestellt. Das Team aus der Weserstadt liegt nur noch zwei Punkte hinter dem SV Gehrden, der auf dem ersten Nichtabstiegsplatz rangiert. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen den bereits feststehenden Absteiger SG 05 Ronnenberg könnte der SC Rinteln sogar auf den zwölften Platz vorrücken.

Voraussetzung ist eine gleichzeitige Heimniederlage des SV Gehrden gegen den Tabellenfünften TSV Barsinghausen. Selbst bei einem Unentschieden könnte der SC Rinteln aufgrund des besseren Torverhältnisses an den Gehrdenern vorbeiziehen.

Das Team von Trainer Duran Gök ist nach dem starken Auftritt in Klein Berkel heiß und kann fast in Bestbesetzung auflaufen. Nur Rotsünder Alexander Rogowski fehlt. Er muss noch zweimal aussetzen. Nach dem Viertelfinalheimspiel im Bezirkspokal am Dienstag um 19 Uhr auf dem Steinanger gegen dem Bezirksligisten MTV Ilten ist der Youngster wieder frei.

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