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Tcha-Gnaou tanzt mit dem VfL

Fußball/ Oberliga Tcha-Gnaou tanzt mit dem VfL

„VfL Bückeburg – wir stehen hinter euch!“, war auf einem handgeschriebenen Transparent hinter dem Tor zu lesen. Eine Aufgabe, die manchen Zuschauern am Samstag ein hohes Maß an Treuherzigkeit abverlangte.

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Per Elfmeter markierte Burak Buruk (links) das Ehrentor für den VfL Bückeburg.

Quelle: ph

von jörg bressem Oberliga. Von Jörg Bressem

Der heimische Oberligist ging gegen den VfV Borussia 06 Hildesheim sang- und klanglos mit 1:4 unter, verlor sein drittes Spiel in Folge.

 Es gab Beobachter, die über die armselige Leistung verärgert waren. Doch was sie als Lustlosigkeit empfanden, war in Wahrheit eher schiere Überforderung. „Motivation fehlte uns nicht, auf vielen Positionen aber Erfahrung“, fand Trainer Timo Nottebrock.

 Der VfL Bückeburg war unter den Augen von Bürgermeister Reiner Brombach in fast allen Zweikämpfen unterlegen. Dass mit Nico Werner, Pascal Könemann, Alexander Bremer und auch Patrick Spilker vier wichtige Spieler fehlten, war deutlich zu spüren. Bückeburg machte es Hildesheim sehr einfach und war bei allen Toren zur 3:0-Pausenführung der Gäste behilflich. Die ersten zwei Treffer erzielte Arafate Tcha-Gnaou (21./39.). Das dritte Tor von Phillip Rockahr nach einem abgefälschten Freistoß verschlief die schwache Innenverteidigung des VfL Bückeburg (42.). Das Spiel war zur Halbzeit entschieden, obwohl Bückeburg mit der Chance von Bastian Könemann gar nicht schlecht begonnen hatte.

 Als Tcha-Gnaou direkt nach dem Wechsel sogar auf 4:0 für Hildesheim erhöhte, machte sich im Jahnstadion Fassungslosigkeit breit. Wärme spendete allein die angenehme Herbstsonne. Daran konnte auch das 1:4 durch den Foulelfmeter von Burak Buruk in der 49. Minute nichts ändern. Nico Schikora hatte den Strafstoß herausgeholt, machte mit seinem Elan Hoffnung auf mehr, ließ sich wenig später aber auswechseln. Dass die Hildesheimer keineswegs unverwundbar waren, zeigte sich nach einer Stunde, als auch der VfL vorne gute Szenen hatte. Tim Buchwald hätte mit einem 23-Meter-Schuss fast den Torwinkel getroffen und Bastian Schmalkoch beim Freistoß von Buruk fast ins kurze Eck. Es war eine kurze Phase, in der auch der VfL Bückeburg vorsichtig andeutete, dass er in der Oberliga spielt. VfL:

 Markowski, Abram, Städter, Buchwald, Buruk, Nils Rinne (51. Schmalkoch), Bennett Heine (76. Lennart Versick), Steininger, Raschke, Bastian Könemann, Schikora (68. Schneckener).

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