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Teufelskerl Aschenbrenner

Handball Teufelskerl Aschenbrenner

Der VfL Stadthagen triumphiert in der Rintelner Kreissporthalle und deklassierte die Gastgeber von der HSG Exten/Rinteln mit 41:28 (18:11). Während die Gäste eine starke Teamleistung zeigten, erwischten die Hausherren einen rabenschwarzen Tag.

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VfL-Trainer Heiko Wilkening (rechts) bejubelt den überraschend deutlichen Auswärtssieg seiner Mannschaft.

Quelle: uk

Handball. Schon in der 2. Minute musste die HSG einen schweren Schock verdauen. Bei einer Abwehraktion pralle HSG-Keeper Benjamin Timm mit dem Stadthäger Angreifer Maximilian Fischer zusammen. Ein Schrei – Timm wurde mit einer schlimmen Knieverletzung vom Feld getragen. Für ihn ging Max Tebbe zwischen die Pfosten. Der Ersatzmann zeigte gute Paraden, wurde aber von seinen Vorderleuten sträflich im Stich gelassen.

 Nur in den ersten zehn Minuten waren die Extener auf dem Parkett. Der Stadthäger Sebastian Kölling pflückte bei einem Tempogegenstoß Sebastian Pook herunter und sah die Rote Karte. Die HSG ging in Überzahl mit 6:3 in Führung. VfL-Coach Heike Wilkening reagierte und stellte für Steffen Bruns David Aschenbrenner ins Tor. Der VfL-Keeper erwischte einen Sahne-Tag und brachte die HSG-Angreifer mit Klasse-Paraden schier zur Verzweiflung. Allerdings stieg auch die Fehlerquote bei der HSG ins Unermessliche. „Das war eine ganz schwache Vorstellung meiner Mannschaft. So ein Gurkenspiel will ich nicht noch einmal erleben“, ärgerte sich HSG-Trainer Saulius Tonkunas maßlos über diese desaströse Darbietung. Die HSG blieb 13 Minuten ohne Torerfolg und der VfL Stadthagen enteilte über ein 7:7 (15.) auf 14:7 (24.). Es war immer das gleiche Bild: Die HSG leistete sich haarsträubende Ballverluste, zweimal sogar beim Anwurf, der VfL lief einen Schnellangriff nach dem anderen und machte leichte Tore. Zur Pause führten die Gäste mit 18:11.

 Auch im zweiten Abschnitt war bei der HSG keine Besserung in Sicht. Das Team war vom Ausfall des Stammkeepers geschockt und ergab sich dem Schicksal. Über ein 21:12 (36.) schraubte der VfL das Resultat auf 27:15 (42.) und 35:23 (54.) in die Höhe. Jan-Teuvo Harting war nicht zu stoppen. Das 40. Tor der Gäste erzielte Hauke Pöppel. „Das kostet eine Kiste“, freuten sich die Teamkollegen. Am Ende stand ein ungefährdeter 41:28-Erfolg für den VfL auf der Anzeigentafel. „Kompliment an die Mannschaft. Das war eine starke Teamleistung mit einem überragenden David Aschenbrenner im Tor“, lobte VfL-Trainer Wilkening.

HSG: Hiekel 2, Grohn 1, Pook 8, Brinkmeyer 1, Stundner 3, Janssen 4, Kortemeier 2, Bergmann 7.

VfL: Fischer 6, Harting 8, Vehling 4, Schulze 2, Harmening 3, Leinert 4, Baumgarten 4, Tadge 3, Knopf 3, Drinkhut 3, Pöppel 1. seb

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