Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Tobias Schlüter ahnt die Ecke

Fußball Tobias Schlüter ahnt die Ecke

Caglayan „Charly“ Tunc hatte den Sieg auf dem Fuß, als er in der letzten Minute zum Elfmeter für den VfR Evesen antritt.

Voriger Artikel
Kramers Kunststück
Nächster Artikel
Schwach gespielt, aber gewonnen

Ugur Cakir (links) stoppt den Niedernwöhrener Oliver Hansing mit einem Foul.

Quelle: uk

Fußball. Ein platzierter Schuss, der knapp neben dem Pfosten eingeschlagen wäre. Aber Torwart Tobias Schlüter ahnt die Ecke und dreht den Ball tatsächlich noch um den Pfosten. Es wäre das 3:2 Evesens im Derby beim TuS Niedernwöhren gewesen und es wäre ein ungerechter Sieg gewesen. Denn obwohl es teilweise ziemlich ruppig zugegangen ist, sind sich beide Seiten am Ende einig gewesen: Das 2:2-Unentschieden ging in Ordnung, weil Niedernwöhren die erste Halbzeit und Evesen die zweite bestimmt hatte.

 Allerdings konnten die Gäste von Glück sagen, dass sie zur Pause nur mit 0:1 zurück lagen. Allein Steffen Führing hatte vier dicke Torchancen auf dem Fuß. „Zur Pause war ein 4:0 für uns drin“, fand TuS-Sprecher Werner Niegel. Für das Tor bedurfte es sogar eines Elfmeters. Nach einem Foul an Oliver Hansing verwandelte Benjamin Döring den fälligen Strafstoß, allerdings erst im Nachschuss. Als Nico Kerkmann zehn Minuten nach der Pause auf 2:0 für den TuS Niedernwöhren erhöhte, da schienen die Platzherren einem wichtigen Derbysieg entgegen zu steuern.

 Doch der Eindruck täuschte, denn längst hatte der VfR Evesen das Kommando übernommen. Er verkürzte durch Kamal Walat in der 67. Minute auf 1:2 und glich mit dem Schuss aus der Drehung von Tunc in der 77. Minute zum 2:2 aus. Ein Treffer, wie ihn einst der geniale Gerd Müller erzielte. VfR-Fußballchef Jürgen Bolte ärgerte sich zwar über den verschossenen Elfmeter, räumte aber ein: „Für Niedernwöhren wäre unser Sieg zu hart gewesen.“

TuS: Schlüter, Hochmuth, Rüffer, Kasseck, Döring, Führing, Popadic, Kerkmann, Witte, Rahn, Hansing (68. Bastian Heine).

VfR: Stork, Schönen, Menze, Cakir (63. Kummert), Günes, Brandhorst (63. Gräber), Korkmazyigit, Walat, Tunc, Stanislaw Gutsch, Tarak.jö

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie als Gesamtsieger am Ende der Saison 2016/17 einen Reisegutschein im Wert von 750 Euro. mehr

Wir sind auf den Schaumburger Sportplätzen unterwegs und präsentieren euch jede Woche das Spiel des Wochenendes in der Video-Zusammenfassung. mehr