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Torben Brandt ist „maßlos enttäuscht“

Fußball / Stadthagen Torben Brandt ist „maßlos enttäuscht“

Der Derby-Sieger aus Stadthagen will sich mit einem Sieg gegen die Reserve des TSV Havelse den Oktober vergolden. Die Nienstädter mussen beim Schlusslicht TSV Schloß Ricklingen beweisen, dass die schwache Vorstellung im Derby nur ein Ausrutscher war.

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Nienstädts Kotrainer Nico Felix (re.) mag nicht mehr hinsehen. Beim Schlusslicht in Schloß Ricklingen wird sich der SV 09 steigern müssen.

Quelle: ph

Von Uwe Kläfker und Peter Blaumann . 1. FC Germania Egestorf/Langreder II – VfL Bückeburg II (Samstag, 16 Uhr): Am Samstag tritt die zweite Mannschaft des VfL zum Sechs-Punkte-Spiel bei der Reserve des 1. FC Egestorf/Langreder an. Das unglückliche Remis vom Wochenende gilt es, mit einem Sieg zu revidieren. VfL-Trainer Martin Prange bemängelte an der Leistung seiner Truppe vom Spiel gegen Barsinghausen nur die Anfälligkeit bei Standards. „Wir standen hinten nicht kompakt genug und waren bei Standards den Barsinghäusern unterlegen. Fußballerisch waren wir aber das bessere Team.“ Mit einem Sieg am Samstag würde man den Abstand zu den unteren Tabellenplätzen ausbauen können, da die Konkurrenten aus Koldingen und Havelse gegen die Spitzenteams aus Eldagsen und Stadthagen antreten müssen.

TuS Niedernwöhren – SV Arnum (Sonntag, 15 Uhr):  Der TuS Niedernwöhren scheint sich aus dem Leistungstief befreit zu haben, unter der Woche holten die Schützlinge von Trainer Lars Reuther beim 0:0 gegen Spitzenreiter TuS Garbsen einen Punkt. Mit viel Einsatz und Kampf hatten die Niedernwöhrener Nun soll der Aufwärtstrend gegen den Tabbellenvorletzten aus Arnum fortgesetzt werden. Die Gäste holten zuletzt im Derby gegen den Koldinger SV zumindest einen Punkt. Es ist nicht zu erwarten, dass die Arnumer in Niedernwöhren das Spiel machen werden. Das Team von Trainer Michael Opitz gilt als robust und unangenehm – aber auch spielerisch limitiert. Auf den TuS Niedernwöhren wartet gegen defensiv eingestellte Gäste erneut eine Fleißaufgabe.

TSV Schloß Ricklingen – SV Nienstädt 09 (Sonntag, 15 Uhr): Die 1:3-Niederlage im Derby gegen den FC Stadthagen geht Nienstädts Trainer Torben Brandt an die Nieren, der erfahrene Coach ist frustriert: „Ich muss das Spiel auf meine Kappe nehmen, anscheinend habe ich meine Jungs überfordert.“ Brandt war nicht topfit, hatte deshalb nicht selbst mitgewirkt. „Ich bin maßlos enttäuscht, wir müssen uns bei unseren Zuschauern entschuldigen. Aber man hat wieder gesehen, dass Jugendwahn nicht immer gut tut, sondern in vielen wichtigen Situationen auch Routine vorhanden sein muss. Man muss auch mal neun von zehn Dingen richtig machen,“ sagt Brandt. Die Nienstädter wollten im Derby agieren und ein ansehnliches Fußballspiel kreieren, hatten im Training ihr Hauptaugenmerk auf Pass- und Laufwege gelegt, um die Stadthäger Defensive auszuhebeln. „Davon hat gar nichts geklappt, das war Fußball zum Abgewöhnen. Auch vom FC, der ja nur reagiert hat. Es hat für uns aber gereicht“, fügt Brandt an, der bei seinen Leistungsträgern die nötige Cleverness vermisst hat. „Da fehlt es wohl an Qualität. Das ist schade, denn für dieses Spiel vor zahlreichen Zuschauern gibt es keine zweite Chance“, sagt Brandt. Nach dieser Leistung backen die Nienstädter kleinere Brötchen. „Wir haben kein Recht dazu, zu tun, als ob wir Schloß Ricklingen in Grund und Boden spielen könnten“, sagt Brandt und fügt an: „Es wäre nach dieser Vorstellung fatal, über die Tabellenspitze nachzudenken. Wir sollten uns nach unten orientieren und werden das Spiel einfach auf uns zukommen lassen.“

 Der Tabellenletzte hielt bei der 2:3-Niederlage in Eldagsen gut mit und würde sich mit einem Erfolg gegen den SV 09 im Kampf gegen den Abstieg zurückmelden. „Wir haben richtig gut mitgespielt“, sagte TSV-Trainer Günter Blume. Der Auftritt stimme ihn optimistisch.

FC Stadthagen – TSV Havelse II (Sonntag, 15 Uhr): Der strahlende Derby-Sieger erwartet die Wundertüte und Regionalliga-Reserve des TSV Havelse. „Im Vorfeld des Derbys wäre ich auch mit einem Punkt zufrieden gewesen. Aber man will so ein Spiel natürlich nicht verlieren“, sagt FC-Trainer Steffen Mitschker. Sein Team habe eine sehr gute Vorstellung gezeigt, die Vorgaben umgesetzt und die Nienstädter nicht zur Entfaltung kommen lassen. „Wir haben Nienstädt überhaupt nicht zur Entfaltung kommen lassen“, sagt Mitschker. Am Anfang der Saison war bereits in den Abgesang des FC eingestimmt worden. „So gesehen haben wir jetzt 21 Punkte gegen den Abstieg geholt“, freut sich Mitschker. Aber der Trainer warnt vor Überheblichkeit. Die Spiele gegen die Havelser Reserve seien die schwersten überhaupt, so Mitschker. „Man weiß halt nicht, was kommt“, warnt der Trainer eindringlich davor, den Gegner zu unterschätzen. Nach anfänglichen Problemen hat die TSV-Reserve viermal in Folge gewonnen und sich ins Mittelfeld vorgeschoben. Das Torverhältnis von 30:47 spricht Bände. Zuletzt verloren die Garbsener aber daheim mit 3:5 gegen den FC Springe. Für den neuen Trainer Holm Schwinger war es die erste Niederlage: „Gegen den zweitschlechtesten Sturm der Liga fünf Gegentore zu kassieren, stimmt mich nachdenklich.“

 Der FC will sich den Oktober mit einem Sieg vergolden. „Dann hätten wir die optimale Punktausbeute geholt“, sagt Mitschker, der aber auf Timo Kuhnert (Bundeswehr) und Gorancho Georgiev (Trainer-Lehrgang) verzichten muss.

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