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Trainer Nottebrock findet die richtigen Worte

Sieg Trainer Nottebrock findet die richtigen Worte

 Erstaunlich, was Worte alles bewirken können. Timo Nottebrock, Trainer des Landesligisten VfL Bückeburg, hat in der Halbzeitpause beim gestrigen Spiel in Sulingen offensichtlich seine Spieler erreicht.

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Fußball. Nur so ist zu erklären, dass der VfL Bückeburg nach einem 0:1-Pausenrückstand das Spiel dreht und am Ende als verdienter 2:1-Sieger den Platz verlassen hat.

 Pascal „Paule“ Herting war der Held des Abends. Er erzielte die beiden Treffer der Gäste. In Sulingen wurde auf Kunstrasen gespielt, weil der reguläre Platz nicht mit Flutlicht ausgerüstet ist.

 Unangenehm wurde es für den VfL außerdem bereits in der 15. Spielminute, als sich Torwart Patrick Spilker verletzte, das Spiel sieben Minuten lang unterbrochen war und Tobias Markowski schließlich ins Tor ging. Spilker war im Fünfmeterraum von einem gesteckten Bein am Knie getroffen worden. Dass Schiedsrichter Gordon Eckert weder eine Verwarnung noch einen Freistoß gab, stieß im VfL-Lager auf Unverständnis.

 Auch fußballerisch hatten es die Gäste nicht leicht. Der TuS Sulingen entwickelte zu Beginn viel Druck, hatte vorne schnelle Leute und ging in der 31. Minute nicht unverdient mit 1:0 in Führung. Top-Torjäger Mehmet Koc nahm Pierre Neuses Flanke direkt – keine Chance für Markowski. Der VfL Bückeburg musste sich danach weiterer Angriffe des Tabellensiebten erwehren. Durch Alexander Bremer kamen die Gäste in der ersten Halbzeit zwar ebenfalls zu Torszenen (28./32.), hatten aber sichtlich Mühe, ihre Angriffe zu konkretisieren, weil der letzte Pass häufig nicht ankam.

 „Wir müssen uns steigern“, meinte der durchgefrorene VfL-Fußballobmann Hans Hößler in der Pause und war überrascht, wie durchgreifend das gelang. Der VfL Bückeburg war kaum wiederzuerkennen, bestimmte eindeutig das Spiel und hatte in Burak Buruk einen ganz starken Gestalter im Mittelfeld. Hinten hatten die Gäste jetzt auch die Angreifer des TuS Sulingen voll im Griff. Hertings 1:1-Ausgleich in der 60. Minute bereitete Bastian Könemann mit einer Flanke vor. Die Vorlage zum 2:1-Siegtreffer in der 76. Minute kam von Bremer. VfL:

 Spilker (15. Markowski), Pascal Könemann, Abram, Werner, Bremer, Buruk (90. Jan-Eike Raschke), Rinne, Stolte, Herting, Steininger, Bastian Könemann (90. Naroska).

 jö

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