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Triathlet trifft Wildschweine

Nacht des Sports Triathlet trifft Wildschweine

Das schafft auch nicht jeder: Der Luhdener Triathlet Arne Frank erreichte im Jahr 2015 die deutsche Vize-Meisterschaft im Triathlon in Peine über die olympische Distanz (Altersklasse 35 bis 39).

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Triathlet Arne Frank wird deutscher Vizemeister.

Quelle: rg

Nacht des Sports. Der Modellathlet aus Obernkirchen benötigte für die 1,5 Kilometer Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und abschließenden 10 Kilometer auf der Laufstrecke nur 2:01,06 Stunden. Der Clou: Frank sicherte sich den Titel bereits fünf Jahre zuvor an gleicher Stelle in der AK 30-34. „Diesmal war ich aber deutlich schneller“, freut sich Frank, der momentan aus gesundheitlichen Gründen eine Pause einlegen muss.

Triathlon ist in Sachen Training ein sehr aufwendiger Sport. Das jährliche Trainingslager auf Mallorca legt die Grundlagen für die Kilometer auf dem Rennrad, einer der Stärken des 35-Jährigen, dem vor allem seine Vergangenheit im Schwimmsport zugute kommt. „Das ist mein Hintergrund: „Ich bin in der nationalen Spitze mitgeschwommen, trainierte in der Jugend sehr intensiv.“ Zu Beginn des Studiums wechselte der damals für Eintracht Hildesheim startende Sportler zum Triathlon und feierte zahlreiche Erfolge.

Beruflich ist der verheiratete, zweifache Vater inzwischen fest in Schaumburg verwurzelt. Als Geschäftsführer der Schaumburger Nachrichten bleibt weniger Zeit fürs Training. Und auch die Familie fordert ihre Zeit. „Ich trainiere meist spät abends auf dem Rad, bin oft erst nach 23 Uhr unter der Dusche“, sagt Frank und erzählt eine Anekdote: „Ich war jüngst in den Abendstunden unterwegs und plötzlich fiel meine Lampe aus. Da habe ich mich nur an den weißen Linien der Straße orientiert und die Wildschweine, die noch Tage zuvor an gleicher Stelle beobachtet habe, mit Rufen verjagt.“

Beim Lauftraining trifft man Frank auch mal mit Kinderkarre an. „Mein Schwimmtraining beschränkt sich derzeit eher auf Rutsche und Babybecken“, weiß der Obernkirchener. Dass es dennoch immer wieder für nationale Erfolge reicht, verdankt der Triathlet auch seiner Willenskraft: „Ich bin ein Wettkampftyp, das macht total Spaß. Ich will dann an der Startlinie oft mehr, als ich dafür trainieren konnte. Man will sich ja auch nicht abschlachten lassen.“

Der Sport sei ein wichtiger Ausgleich zum Job, so der 35-Jährige, dem auch in Zukunft noch einige Titel zuzutrauen sind. uk

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