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TuS Lüdersfeld steckt Verletzungspech weg

Kreisligist hält den Ball flach TuS Lüdersfeld steckt Verletzungspech weg

Beim Kreisligisten TuS Lüdersfeld hält man den Ball flach, der Aufsteiger hat die Hinrunde auf dem zehnten Tabellenplatz abgeschlossen. Fast alle sind zufrieden. Nach der überragenden Aufstiegssaison, die mit dem Kreispokal gekrönt wurde, war der TuS sogar als eine Art Geheimtipp in die Saison gegangen. „Wir waren für die 1. Kreisklasse zu stark“, hat Spartenleiter Carsten Marahrens erkannt.

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Fußball. Diese Rolle war intern kein Thema und die Lüdersfelder konnten ihr auch nicht entsprechen – und das ist, so der Spartenleiter, relativ einfach zu erklären: „Wir mussten wegen zahlreicher Verletzungen sehr oft improvisieren, deshalb bin ich mit dem Erreichten ganz zufrieden. Als Aufsteiger waren die Ansprüche natürlich nicht ganz so hoch.“

 Der ehemalige Torjäger des TuS ist auch zuversichtlich, dass seine Mannschaft in der Rückrunde nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen wird: „Ich bin guter Dinge, dass wir eine entsprechende Rückrunde hinlegen werden.“

 Eine Einschätzung, die Trainer Dirk Sölter teilt, aber, wie das so seine Art ist, etwas zurückhaltender: „Ich vergebe Schulnote drei minus, aber es ist erträglich. Unter dem Strich sind 20 Punkte in Ordnung, aber es könnten auch mehr sein.“ Bei der klaren Niederlage gegen den SV Engern sei der Gegner klar besser gewesen. Ansonsten waren es nur knappe Ergebnisse. Es wird spannend, jeder kann jeden schlagen. Man muss, wegen der unklaren Abstiegssituation in der Bezirksliga in dieser Saison Elfter werden, um ganz sicher nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.“ Die gleitende Skala treibt da dem einen oder anderen Kreisliga-Trainer die Schweißperlen auf die Stirn. Je mehr Schaumburger Teams absteigen, desto größer sind die Auswirkungen auf den Fußballkreis.

 Der TuS liegt knapp über dem Soll und hat noch zwei Spiele weniger auf dem Konto, als die Konkurrenz. „Die SG Rodenberg und auch der SV Lauenau können noch von hinten kommen“, sagt Sölter, der die Kreisliga für eine „sehr gute Staffel“ hält. Einen schlechten Lauf oder einen miesen Start könne man sich nicht erlauben, weiß der Coach.

 Die Vorbereitung läuft gut, Sölter hat bis zu 18 Spieler beim Training: „Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut, ich bin echt sprachlos.“ Auch Torjäger Daniel Engwer ist wieder im Training. Der Torjäger brachte in der vergangenen Saison auf sagenhafte 63 Saisontore in Punktspielen. „Daniel war verletzt, hat bislang nur zwei Spiele absolviert“, weiß Sölter. Da auch Neuzugang Tobias Hellmanns, der aus Enzen kam, lange verletzt war, hätte man teilweise ohne Sturm spielen müssen, so Marahrens. Nun ist die Abteilung Attacke wieder fit, dieser Umstand löst im Kampf gegen den Abstieg alles andere als Panikattacken aus. Denn: Knüpft Engwer auch nur annähernd an die Quote aus der vergangenen Saison an, wird der TuS keine Sorgen haben.

 Neben Engwer bilden Benjamin Stangneth, Matthias Hartmann, Christoph Völker und der kaum zu ersetzende Routinier Jens Fahlbusch ein solides Korsett im Team. Zudem spielt Bujar Ademi, mit 13 Treffern erfolgreichster Torschütze, „eine gute Saison“.

 Panik gibt es in Lüderfeld eher selten bis gar nicht. „Es ist alles ruhig, man kann hier vernünftig arbeiten“, sagt der Spartenleiter, der derzeit („auf der Zielgeraden“) einen Trainer für die neue Saison sucht. Sölter hat frühzeitig seinen Abgang zum TuS Niedernwöhren angekündigt, was nur ganz kurz für Beklemmungen gesorgt hat. „Das war nicht eingeplant, wir hatten schon Hoffnung, dass er bleibt. Aber es ist alles fair und vernünftig gelaufen“, erklärt Marahrens und ist sicher, dass die Mannschaft mitziehen wird.

 Die Stimmung ist gut, die Trainingsbeteiligung spricht für sich, so verwundert es nicht, dass der Spartenleiter bereits jetzt verkünden kann, dass das Team weitgehend zusammenbleibt. Auch Fahlbusch will, dann unter einem neuen Trainer, noch ein Jahr dranhängen. Und alle sind zufrieden.

uk

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