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Ungewohnte Taktik

Handball / Oberliga +++mit Video Ungewohnte Taktik

Das wird ein spannendes Saisonfinale: Oberligist HSG Schaumburg Nord hat den Tabellenzweiten MTV Vorsfelde in eigener Halle 29:25 (15:11) geschlagen.

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Philipp Reinsch (Mitte) überzeugt beim Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Vorsfelde vor allem in der Abwehrarbeit.

Quelle: hga

Handball. Damit wurde das ausgegebene Primärziel, die Verteidigung des fünften Tabellenplatzes, erreicht. Da gleichzeitig der Tabellendritte HG Rosdorf-Grone beim MTV Großenheidorn verlor, hat die von Jörg Hasselbring trainierte HSG im Schlussspurt der Saison noch die Chance, um die Vizemeisterschaft mitzuspielen. Das Spiel gegen Vorsfelde entwickelte sich zu einem körperlich geführten Gefecht. Es setzte zehn Zeitstrafen, davon sieben für Vorsfelde, das ab der 50. Spielminute auf Sascha Kühlbauch nach drei Zeitstrafen verzichten musste. Schwerer wog jedoch die Verletzung von Spielmacher Miroslav Jovicic, der in Hälfte zwei ausschied.

Die spielentscheidende Taktik entstand während einer Prüfung zur B-Lizenz in der Waltringhäuser Sporthalle. Die HSG versuchte sich in bislang Ungewohntem und stellte über 60 Minuten hinweg eine 3:2:1-Abwehr. „Damit haben sie nicht gerechnet“, erklärte Hasselbring. Der eher auf eine defensive 6:0-Abwehr eingestellte Vorsfelder Angriff um Bert Hartfiel musste sich von Beginn an jedes Tor im Wortsinne hart erarbeiten. Die HSG zeigte insgesamt die nach der schwachen Vorstellung beim TV Jahn Duderstadt geforderte Leistungssteigerung. Philipp Reinsch in der Abwehr sowie Linksaußen Marcel Rose ragten dabei heraus. Reinsch ob der harten Abwehrarbeit, Rose mit zwölf Treffern, davon allein acht Siebenmeter.

In der ersten Hälfte setzte sich die HSG vom 6:6 über 9:7 auf 11:8 (20.) ab. Es folgten sieben nervöse und vor allem torlose Minuten der HSG – Rosdorf glich zum 11:11 (27.) aus.

Rose beendete per Siebenmeter und einem Tempogegenstoß zum 13:11 (29.) die Schwächephase. Nach dem Seitenwechsel ging das intensiv geführte Spiel weiter, beim 21:18 (45.) war Vorsfelde noch einmal dran. Doch die HSG hatte wieder die passende Antwort und ging 27:22 (56.) in Führung, leistete sich keine Schwächen mehr.

HSG Schaumburg Nord: Rose 12/8 Siebenmeter, Müller 7, Bodenburg 3, Kleine 2, Reese 2, Blanke 1, Hengst 1, Reinsch 1. hga

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