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„Uns fehlt einfach die Leichtigkeit“

Fußball / Oberliga „Uns fehlt einfach die Leichtigkeit“

Timo Nottebrock wirkte nach Spielschluss ziemlich entspannt, obwohl der VfL Bückeburg doch mit 0:3 verloren hatte. Richtig schlecht hatte seine Mannschaft nämlich nicht gespielt.

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Bastian Könemann (rechts) verpasst den Anschlusstreffer.

Quelle: ph

Oberliga. Ganz große Fehler hatte sie auch nicht gemacht. Über weite Strecken hatte sie gegen den Nachbarn 1. FC Germania Egestorf-Langreder ganz nett mitgespielt. Dass es eine so deutliche Heimniederlage wurde, lag vor allem an fußballerischen Persönlichkeiten.

 Die Gäste hatten sie zum Beispiel in Person von Spielertrainer Jan Zimmermann. Der VfL Bückeburg hatte sie nicht. Sein Spiel wirkte aufgrund der fehlenden Tore blutleer und bisweilen uninspiriert. Entschieden wurde die Begegnung letztlich nur durch drei, vier gelungene Aktionen des Tabellensechsten – viel größer war der Unterschied nicht.

 Zwei dieser Angriffe spulten die Egestorfer in der ersten Halbzeit ab. Nach gutem Beginn des VfL machten die Gäste aus ihrem ersten gelungenen offensiven Vortrag die 1:0-Führung. Es war ein blitzsauberer Konter, bei dem sich Innenverteidiger Jan-Eike Raschke zu passiv zeigte und der von Marvin Stieler mit dem 1:0 abgeschlossen wurde.

 Optisch war es danach ein ausgeglichenes Spiel, in dem der VfL trotz aller Bemühungen aber kaum zwingende Torszenen schuf. Sieben Minuten vor der Pause zeigten die abgeklärteren Gäste ein zweites Mal, wie es funktioniert: Ein Pass in die Schnittstelle der wackligen VfL-Abwehr reichte, um Sebastian Bönig das 2:0 zu ermöglichen.

 Nottebrock hatte seine Viererkette erneut umstellen müssen. Für den gesperrten Jonas Abram spielte Bastian Schmalkoch. Innen sollte es diesmal Nils Rinne neben Raschke richten. Pascal Könemann spielte im Mittelfeld und vorne hatte sich Nottebrock erneut gegen Alexander Bremer entschieden.

 Nach der Pause wurden die Angriffe des VfL Bückeburg trotzdem ein wenig konkreter. Die beste Tormöglichkeit besaß Bastian Könemann in der 55. Minute, als er aus zwölf Metern vor Torwart Jan Bornschein auftauchte, der starke Gästetorwart aber auch diesmal gut reagierte.

 Trotzdem blieb auch in dieser Phase der seltsame Eindruck, dass die Germanen nur mit 80 Prozent ihrer Motorenleistung unterwegs waren. Das 3:0 der Gäste in der 75. Minute wirkte künstlerisch wertvoll: Zimmermann mit einem exakten Diagonalpass auf den frei stehenden Stieler, intelligente Ablage für Bönig, keine Chance für Keeper Patrick Spilker. „Diese Leichtigkeit haben wir zurzeit nicht“, räumte Nottebrock ein. „Bei uns wirkt alles hart erarbeitet.“

 Das Spiel endete mit einer unüberlegten Aktion des sonst so besonnenen Jannis Städter. Er wurde gegen Zimmermann handgreiflich. Schiedsrichter Hennig Hartje aus Northeim zog die Rote Karte. Es war der Egestorfer Spielertrainer Zimmermann, der die Gemüter nach Spielschluss beruhigte. „Er hat mich nur geschubst“, erklärte er. „Ich werde es dem Schiedsrichter in der Kabine sagen.“

VfL: Spilker, Pascal Könemann, Städter, Buchwald (63. Peter), Tobias Versick (79. Buruk), Schmalkoch, Rinne, Bennett Heine, Steininger, Raschke (63. Bremer), Bastian Könemann. jö

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