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VfL Bückeburg erneut wie besessen

Fußball VfL Bückeburg erneut wie besessen

15 Tore in zwei Spielen – beim VfL Bückeburg scheint das Rohr nun frei zu sein. Nach dem 8:1 gegen den OSV Hannover wurde das Schlusslicht SC Uchte ein Opfer der neuen grün-weißen Torbesessenheit.

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Quelle: dpa

Fußball. Mit einem 7:1 kletterte der VfL Bückeburg am Sonnabend zwischenzeitlich auf den 2. Tabellenplatz.

 Die Verletzung von Jan Steininger war das einzige Ärgernis in dem einseitigen Spiel. Er musste in der Halbzeit ausgewechselt werden, weil er von hinten umgeflext wurde. Eine Szene, die typisch war für dieses Spiel. Uchte war in den Zweikämpfen ständig zu spät dran, spielte ruppig und wurde vom unsicheren Schiedsrichter Issam Ismaili zu selten zurückgepfiffen. Das Foul an Steininger bezeichnete er allen Ernstes als „Pressschlag“.

 Beim fußballerischen Kräfteverhältnis gab es dagegen kaum Interpretationsmöglichkeiten. Der VfL war von Beginn an dominierend und ging bereits in der 4. Minute durch Nico Stolte mit 1:0 in Führung. Er traf aus 18 Metern mit einem Nachschuss. Stolte war für den erkrankten Jannis Städter in die Startelf gerückt. Die Bückeburger hätten danach zügig auf 2:0 erhöhen können, mussten sich aber gedulden. Der Freistoß des erneut starken Pascal Herting krachte an den Pfosten (23.) und der Kopfball von Alexander Bremer wurde von der Linie geholt (32.). In der 36. Minute aber das schön herausgespielte zweite Tor. Bastian Könemann verwertete Hertings Flanke im Laufen mit einem Kopfball.

 „Weitermachen, nicht nachlassen“, forderte Trainer Timo Nottebrock in der Kabine und seine Mannschaft gehorchte aufs Wort. Marcel Buchholz erhöhte in der 50. Minute auf 3:0, als er sah, dass Torwart Jordi Hamacher zu weit draußen stand. Danach war Bremer zweimal dran. Sein 4:0 in der 54. Minute bereitete Herting mit einem Solo vor. Beim 5:0 behielt Bremer im Gewühl vor dem Tor den Durchblick. Uchtes Ehrentreffer von Janek Barg nach einem schnellen Gegenstoß in der 63. Minute konnte den VfL nicht mehr irritieren. Vor den Augen zahlreicher mitgereister Fans unterstrich auch Burak Buruk mit den letzten beiden Treffern seine ausgezeichnete aktuelle Form. Sein 6:1 war ein frecher 25-Meter-Freistoß. Er zirkelte den Ball mit der Innenseite über Hamacher hinweg. Bei Buruks 7:1 in der 75. Minute kam der Ball über die Stationen Herting und Bremer zu ihm.

VfL: Spilker, Pascal Könemann, Abram, Werner, Bremer, Buruk, Buchholz (60. Versick), Stolte, Herting (75. Buchwald), Steininger (46. Jan-Eike Raschke), Bastian Könemann.jö

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