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VfL Bückeburg quält sich zum Zittersieg

Bückeburg / Fußball-Landesliga VfL Bückeburg quält sich zum Zittersieg

Das war knapp und nichts für schwache Nerven. Der VfL Bückeburg brach sich bei seinem 2:1-Sieg gegen den Abstiegskandidaten ASC Nienburg einen ab. Obwohl die Gäste mindestens eine Klasse schlechter waren, obwohl sie personelle Auflösungserscheinungen zeigten, Trainer Thomas Hellige im Tor stand und sogar der 47-Jährige Volker Eisermann mitspielen musste, brauchte Bückeburg bis zur 89. Minute, um endlich den erlösenden Siegtreffer zu erzielen.

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Bastian Könemann (rechts) und Co. erwischten gegen den Abstiegskandidaten ASC Nienburg einen rabenschwarzen Tag, aber mit viel Glück reichte es zum knappen 2:1-Erfolg. © ph

Landesliga (jö). Das Spiel des Tabellenzweiten war zeitweise erschreckend schwach. Der VfL ließ sich vom Niveau der Gäste regelrecht nach unten ziehen, spielte planlos, war in der zweiten Halbzeit nervlich völlig von der Rolle. Auch Trainer Timo Nottebrock war entsetzt: „Unglaublich, in welchem Tempo wir unsere Linie verloren haben.“

Die ersten 20 Minuten war die entscheidende Phase. Der haushoch überlegene VfL Bückeburg spielte sich locker durch die Nienburger Reihen, vertändelte seine Chancen aber im Minutentakt. Als Alexander Bremer in der 21. Minute den Ball endlich zum 1:0 ins Tor wurstelte, schien der Bückeburger Sieg nur noch eine Frage der Höhe zu sein.

Doch es sollte ein seltsames Spiel werden. Es begann damit, dass Schiedsrichter Manuel Weber offensichtlich Mitleid mit den überforderten Gästen hatte und sie in der 24. Minute mit einem Elfmeter beschenkte. Volker Eisermann verwandelte zum 1:1. Selbst im Nienburger Fanblock amüsiert man sich: „Wie nett vom Schiedsrichter. Dass war wahrscheinlich unsere letzte Chance.“

Doch weit gefehlt. Bückeburg war durch den Ausgleich total verwirrt. Mal war Niklas Fritsche zu eigensinnig (40.), mal spielte Dennis Peter ab, statt selbst aus fünf Metern zu vollenden (42.). Niko Werner stiftete noch mehr Chaos, als er kurz vor der Pause den Ball im eigenen Strafraum zum Nienburger Mahmut Akbas spielte und der das Leder an den Pfosten zimmerte.

Nach der Pause wurde das Bückeburger Spiel immer schlimmer. Die Partie plätscherte artig vor sich hin. Beim VfL landeten mittlerweile 70 Prozent der Zuspiele beim Gegner. Erst sehr spät war ein Aufbäumen der Platzherren zu spüren. Nervosität, Stress und Ratlosigkeit machten sich breit.

In der 89. Minute fiel doch noch der Siegtreffer. Pascal Könemann gab den Ball herein, Alexander Bremer köpfte ihn ins Tor – so einfach hätte es sich der VfL schon vorher machen können.

VfL: Engler, Pascal Könemann, Abram, Peter, Werner (43. Heine), Bremer, Fritsche, Schmalkoch, Rüffer (63. Gutzeit), Steininger, Bastian Könemann (63. Gassmann).

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