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VfL zittert sich zum Dreier

Fußball VfL zittert sich zum Dreier

Das war knapp, werden sich viele der Zuschauer gedacht haben, als sie sich nach dem gestrigen Landesliga-Spiel zwischen dem VfL Bückeburg und der abstiegsbedrohten SV Alfeld auf die Heimfahrt machten.

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Der Alfelder Keeper Tobias Schneider (links) foult Tim Buchwald. Den Strafstoß verwandelt Alexander Bremer zur Bückeburger 1:0-Führung.

Quelle: hga

Fußball. Die Gastgeber gewannen das Spiel zwar mit 3:1, doch sie wirkten dabei verunsicherter als selten zuvor.

 Dabei hatte das Spiel für den VfL Bückeburg optimal begonnen. Das Team von Trainer Timo Nottebrock ging früh in Führung, als Burak Buruk den Ball zu Tim Buchwald auf die linke Seite schob und Torwart Tobias Schneider ihm in der Nähe des Strafraumecks ziemlich unnötig in die Beine fuhr. Alexander Bremer verwandelte den Elfmeter, der unumstritten war, für den VfL aber wie ein unverhofftes Geschenk wirkte (6.).

 Was die Platzherren danach gegen den Abstiegskandidaten zeigten, war schwach, sogar ganz schwach. Der Aufbau war hektisch, fehlerhaft und systemlos. Spätestens 25 Meter vor dem Alfelder Tor gingen die Bälle verloren. Außer einer halben Chance von Tobias Versick blieb der VfL Bückeburg vor der Pause ohne herausgespielte Möglichkeit. Fußballerisch war es ein ganz dürftiger Auftritt. Tim Buchwald und Bremer waren als Spitzen wirkungslos, Versick und Bastian Könemann auf den Außenbahnen durchsetzungsschwach.

 Die SV Alfeld besaß bis zum Seitenwechsel sogar mehr Spielanteile als die Bückeburger, war insgesamt aber ebenso harmlos und mit Sicherheit einer der schwächsten Gegner, die sich in den vergangenen Jahren im Jahnstadion vorstellten. Die Gäste spielten allenfalls auf Bezirksliga-Niveau. Umso erschreckender war es deshalb, dass diese biedere Mannschaft in der 57. Minute sogar ausgleichen durfte. Rafael Dulinski rammte Nico Stolte grenzwertig weg und traf zum 1:1 ins lange Eck – die verdiente Strafe für grenzenlose Bückeburger Lethargie.

 Dass sich das Blatt in der zweiten Halbzeit noch einmal wendete, hatte der VfL erneut einer unbedachten Aktion der Gäste zu verdanken. Jan Giffey sah nach einer hinterhältigen Grätsche gegen Versick die Rote Karte (64.).

 Gegen zehn Mann war danach der VfL Bückeburg die druckvollere Mannschaft. Zunächst ließen die Platzherren aber beste Torchancen ungenutzt. In der 77. Minute war es aber so weit: Bremer legte für den eingewechselten Marcel Buchholz ab – 2:1. Die Platzherren gerieten gegen die dezimierten Gäste tatsächlich noch in ernste Schwierigkeiten. Auf der Gegenseite vergab der VfL Konterchancen der vortrefflichsten Art. Bremer machte erst in der 90. Minute mit seinem 3:1 dem Spuk ein Ende.

VfL: Spilker, Werner, Städter, Buchwald (80. Schmalkoch), Bremer, Buruk (41. Buchholz), Tobias Versick (90. Pascal Könemann), Rinne, Stolte, Steininger, Bastian Könemann.

 Ein Video finden sie auf www.sn-sportbuzzer.de. jö

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