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VfR erwacht aus Lethargie

Fußball VfR erwacht aus Lethargie

Hasan Günes führt beim 4:2 gegen TSV Kirchdorf Regie / 0:1 zur Pause Fußball. Wer sonntags Abwechslung sucht, der sollte sich ein Spiel des VfR Evesen anschauen.

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Dosenöffner: Der 1:1-Ausgleich durch Yannik Brandhorst (links) rüttelt den VfR Evesen wach und verhilft zum ersten Saisonsieg.

Quelle: ph

Fußball. Von Jörg Bressem

Im 4:2-Sieg der Platzherren gegen den TSV Kirchdorf war alles Erdenkliche an Zerstreuung enthalten: Lethargie, individuelle Mängel, aber auch fußballerische Vorherrschaft, Leidenschaft und druckvolles Spiel.

 Der erste Eveser Sieg war erleichternd, warf aber auch Fragen auf, zum Beispiel die von Trainer Torsten Westenberger: „Warum bekommen wir in der ersten Halbzeit keinen Zugriff? Warum wackeln wir nach einer 3:1-Führung?“ Das Spiel seiner Mannschaft vor der Pause war tatsächlich erschreckend schwach. Die Gäste vom TSV Kirchdorf gingen mit einer hochverdienten 1:0-Führung in die Kabine. Bevor Alexander Kindsvater in der 44. Minute den Treffer des Aufsteigers erzielte, war Kirchdorf mit seinem unkomplizierten Spiel zu zwei, drei guten Tormöglichkeiten gekommen. Der VfR Evesen spielte dagegen im Mittelfeld viel zu langsam und behäbig, im Angriff mit Yasin Korkmazyigit und Marius Mieruch viel zu harmlos.

 Nach der Pause wurde es aber besser, sogar durchgreifend besser. Der frühe 1:1-Ausgleich von Yannik Brandhorst in der 47. Minute stärkte die eigene Überzeugung. Evesen jetzt plötzlich mit Druck, mit starkem Zweikampfverhalten und mit dem deutlich besseren Fußball. Außerdem half Kirchdorfs Torwart Vincent Mietzke zweimal kräftig mit. Beim ersten Mal holte er den eingewechselten Philipp Gräber völlig unnötig von den Beinen. Ferit Tarak verwandelte den Elfmeter zum 2:1 (54.). Schön herausgespielt war dann das 3:1 des VfR Evesen. Der ebenfalls neu ins Spiel gekommene Lennard Schönen glänzte mit einer Hereingabe von links, Korkmazyigit verlängerte, Gräber vollendete (67.).

 Gelaufen war das Spiel aber noch nicht, denn als Evesen die Zügel wieder schleifen ließ, da beantwortete Kirchdorf das mit dem 3:2-Anschluss durch den ungedeckten Chris Jansen (73.). Erst als Gräber nach Mietzkes zweitem bösen Schnitzer das 4:2 für Evesen erzielte (77.), war das meiste passiert. Kirchdorf war zu schwach, um noch einmal zu kontern.

 Beim VfR Evesen machte Hassan Günes als Anspielstation im Mittelfeld ein starkes Spiel. Auffällig war, dass die Platzherren beim Torschuss äußerst unentschlossen waren und die Verantwortung oft im wahrsten Wortsinn weitergeschoben wurde. VfR: Teske, Werle, Menze, Cakir, Paasch, Günes( 86. Adsiz), Brandhorst (63. Schönen), Mieruch (46. Gräber), Korkmazyigit, Walat, Tarak.

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