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Handball/Bundesliga Von der Rolle

Jetzt wird es ganz eng: Der Erstligist GWD Minden hat dem Druck nicht standgehalten und das wichtige Spiel gegen den Bergischen HC mit 28:30 (12:16) verloren.

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Christoph Steinert (Mitte) ist einer der wenigen Lichtblicke im Team von GWD Minden.

Quelle: uk

Handball. Durch die nicht eingeplante Heimpleite stehen den Mindenern unruhige Zeiten ins Haus und auch Trainer Goran Perkovac gerät immer mehr unter Druck. Der Name des ehemaligen Mindener Spielers Frank Carstens geistert durchs Umfeld des Vereins.

Gegen den BHC haben vor allem die Leistungsträger einen schwarzen Tag erwischt. Perkovac sprach nach dem Spiel von Undiszipliniertheiten einiger Spieler, „die haben ihr eigenes Ding gemacht, manche Aktionen gehören eher ins Ballett.“

GWD trat vor allem vor der Pause nicht als Mannschaft und schon gar nicht als Einheit auf, präsentierte sich völlig von der Rolle. Dabei sah es in der Anfangsphase gar nicht schlecht aus. Über 2:0 führten die Gastgeber 3:1 und 4:2, ehe nach dem Ausgleich zum 6:6 das fragile Gebilde in sich zusammenbrach.

Die Ostwestfalen rannten sich immer wieder in der Abwehr der Gäste fest, brachten keine Kombinationen mehr auf die Platte. „Wir haben stark gespielt und gut gedeckt“, freute sich BHC-Trainer Sebastian Hinze über zwei Auswärtspunkte, die ersten in der laufenden Saison. „Ich nehme die Niederlage auf meine Kappe, denn ich habe es nicht geschafft, eine Einheit auf das Parkett zu bekommen. Wir haben verdient verloren“, räumte Perkovac ein.

In wichtigen Phasen ließ GWD Großchancen aus, auch der sonst im Abschluss sichere Dalibor Doder traf völlig frei den Kasten nicht, sondern versuchte es mitunter mit Kunstwürfen. So musste GWD zur Pause in ein 12:16 einwilligen.

Nach dem Seitenwechsel gaben die Mindener noch mal Gas, präsentierten sich giftiger. Aber bis auf Aleksandar Svitlica und Christoph Steinert blieb das Team auch nach der Pause vieles schuldig. Nach dem 23:24-Anschlusstreffer (51.) durch Miladin Kozlina war GWD wieder im Geschäft, brachte aber – wie auch in der Folge – trotz guter Möglichkeiten den Ausgleich nicht zustande.

Nach dem 25:26-Anschlusstreffer durch Svitlica kassierte Magnus Jernemyr eine Zeitstrafe (56.), die der BHC eiskalt ausnutzte und auf 28:25 erhöhte (58.). Kozlina verkürzte noch mal auf 27:28, aber Maximilian Herrmann machte letztlich den Deckel auf die Niederlage.

Am nächsten Sonnabend muss GWD beim Aufsteiger HC Erlangen antreten. „Die sind daheim eine Macht und haben schon ganz andere Mannschaften besiegt“, weiß Perkovac. Die Betonung liegt auf Mannschaft. uk

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