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Von wegen auf der faulen Haut liegen

Schwimmen Von wegen auf der faulen Haut liegen

Es ist eine Mär, dass ein Eisschwimmer im Sommer auf der faulen Haut liegt. Marcus Reineke von den SSF Obernkirchen hat bei zahlreichen Freiwasserwettkämpfen teilgenommen.

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Marcus Reineke ist auch im Freiwasserschwimmen erfolgreich. Der Obernkirchener belegt beim Wakenitz-Man den zweiten Platz.

Quelle: pr.

Schwimmen. Nach dem frostigen Eisschwimmen ging es für Reineke Mitte März wieder ins Becken. Bei den Norddeutschen Meisterschaften der Masters waren die geschwommenen Zeiten eine gute Grundlage für die Freiwassersaison. Die Deutschen Meisterschaften in Köln schloss er mit Platz sechs über 1500 Meter Freistil ab. „Da hat man schon einen Formanstieg wahrnehmen können“, berichtet der SSFO-Schwimmer.

 Ende Mai ging es dann für Reineke ins Freiwasser. Auf der Regattastrecke im Frühlinger See in Köln absolvierten die Teilnehmer sechs Runden mit insgesamt zwölf Kilometern. Trotz 17,6 Grad kaltem Wasser verzichtete der Obernkirchener auf einen Neoprenanzug. „Dadurch war ich zwar langsamer, aber ich wollte testen, wie mein Körper bei diesen Temperaturen und der Schwimmdauer reagiert“, begründet Reineke den Verzicht. Es klappte ganz gut: Nach 3:04 Stunden kam er als Zweiter ins Ziel.

 Weitere Erfolge sammelte der Schwimmtrainer ein. Im Tamkumsee bei Gifhorn wurde Reineke offener Bezirksmeister über 2500 Meter. Bei den Norddeutschen und Niedersächsischen Meisterschaften in Mölln gewann der SSFO-Schwimmer über fünf Kilometer in der Altersklasse 45 bis 49. Das Rennen hatte viel Kraft gekostet, sodass er drei Stunden später über 2500 Meter auf Platz zwei bei den Norddeutschen kam.

 Ende Juli stand für Reineke der Saisonhöhepunkt an: Der Wakenitz-Man ging über 14 Kilometer von Rothenhusen nach Lübeck. Ein Kanu begleitete jeden der 45 Starter beim Wettkampf durch den „Amazonas des Nordens“. Bei stürmischem Wind zog sich das Feld auseinander. Reineke war zunächst Sechster und hielt den Platz mit einem kräftesparenden Schwimmstil. Die Konkurrenten zollten dem hohen Anfangstempo Tribut, so arbeitete sich Reineke nach vier Kilometern auf Rang vier vor. Auf einer langen Geraden verkürzte der Obernkirchener den Rückstand auf den Zweit- und Drittplatzierten. Bei Kilometer acht schwamm er auf Rang drei vor. Der Zweite lag nur noch 50 Meter vor Reineke. Starker Wind und Wellen machten es den Schwimmern und Paddlern extrem schwer, den Kurs zu halten. Der Abstand zu Platz zwei blieb aber konstant.

 „Dann bin ich zwei Kilometer vor dem Ziel gegen einen unter Wasser stehenden und nicht sichtbaren Holzpfosten geschwommen. Das hat mich wachgerüttelt und war das Signal zur Tempoverschärfung“, berichtet Reineke. Meter um Meter kämpfte er sich heran und überquerte nach 14 Kilometern in 3:17:58 Stunden als Zweiter die Ziellinie. Damit wiederholte Reineke seine Top-Platzierung aus dem Vorjahr. Sebastian Barsch siegte mit über 20 Minuten Vorsprung.

 Bevor für Reineke die Vorbereitungen auf die 2. Ice-Swimming German Open im Januar 2016 in Burghausen beginnen, nimmt der SSFO-Schwimmer Ende des Monats zum zweiten Mal am Nordseeschwimmen vom Festland nach Norderney (8,2 Kilometer) teil.

 Mit Antje Lochthofen und Veit Hoppe von der SGS Bückeburg sind zwei weitere Schaumburger mutig und gehen an den Start.

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