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WM-Bronze für Marion Reichardt

Rudern WM-Bronze für Marion Reichardt

845 Aktive aus 54 Ländern sind bei den U-23-Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv vertreten gewesen. Der Deutsche-Ruder-Verband (DRV) war mit 69 Aktiven, acht Ersatzleuten und 19 Trainern in allen 21 Bootsklassen auf der künstlich errichteten Regattastrecke dabei. Die aus Bückeburg stammende Marion Reichardt hat eine Bronzemedaille gewonnen.

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Der DRV-Fachressortvorsitzende der U23, Uwe Graf, freut sich mit den deutschen Frauen um Marion Reichardt (von rechts), Leonie Neuhaus, Vera Spanke und Luise Asmussen über die WM-Bronzemedaille.

Quelle: drv

Plovdiv. „Wir gehen mit realistischen Erwartungen an die WM heran und wissen, dass es schwer werden wird, um die Goldmedaillen zu kämpfen. Aber wir lassen uns auch gerne überraschen. Die Sportler sind hoch motiviert und werden ihr Bestes geben“, meinte U-23-Bundestrainerin Brigitte Bielig zum Abschluss der dreiwöchigen Wettkampfvorbereitung in der Ruderakademie Ratzeburg. Die Medaillenbilanz des DRV mit dreimal Bronze im Frauenbereich zeigt, dass sie mit ihrer Einschätzung richtig lag.

Der Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer mit Marion Reichardt (Leipzig), Luise Asmussen (Vegesack), Vera Spanke (Neuss) und Leonie Neuhaus (Essen), in dem niemand schwerer als 59 Kilogramm sein und die Mannschaft im Durchschnitt höchstens 57 Kilogramm auf die Waage bringen darf, wurde unmittelbar vor der Meisterschaft von Peter Seidel (Essen) trainiert und betreut. Die Damen trafen gleich im Vorlauf auf namhafte Konkurrenz, wie die starken Boote aus der Schweiz und England. Beide Mannschaften verwiesen die Deutschen durch einen Start-Zielsieg auf die Plätze und zogen mit der schnellsten Vorlaufzeit von 6:34,9 Minuten direkt ins A-Finale ein. Den zweiten Vorlauf gewannen die Italienerinnen in 6:38,9 Minuten vor den Niederländerinnen. Komplettiert wurde das Finale von den Schweizerinnen und Australierinnen, die sich im Hoffnungslauf deutlich von den Mannschaften aus den USA, Österreich, Dänemark und Ungarn absetzen konnten.

Über 30 Grad und leichter Gegenwind lagen zum Finaltag über der Strecke. Erwartungsgemäß starteten die Vorjahressiegerinnen aus Italien sehr schnell, die Niederländerinnen und die deutsche Mannschaft hielten das Tempo annähernd mit. Nach 500 Metern fuhr der deutsche Doppelvierer von der dritten auf die zweite Position hinter den Italienerinnen vor. Doch in der Streckenmitte fingen Reichardt und Co. einen Krebs, der das Boot stark abbremste, und man fiel hinter die Niederlande auf Rang drei zurück. Dieser Platz wurde bis ins Ziel verteidigt und der deutsche Nachwuchs holte in persönlicher Bestzeit von 6:32 Minuten die Bronzemedaille. Die Italienerinnen gewannen und stellten mit 6:25 Minuten einen neuen Streckenrekord bei den World Championships auf. Platz zwei ging in 6:31 Minuten an die Niederlande. Vierte wurden die Schweizerinnen in 6:36, Platz fünf belegten die Engländerinnen in 6:37 und Rang sechs ging in 6:38 Minuten an die Australierinnen. Nach der Siegerehrung wurde der dritte Platz ausgiebig bei einer Poolparty gefeiert.

„Der Zusammenhalt in der Mannschaft, die ganze Organisation vom Training über die Unterkunft, die Eröffnungsfeier und die Abschlussveranstaltung waren super“, schwärmte Marion Reichardt, die als Juniorin für die RR Schaumburgia Bückeburg startete. Für die inzwischen am Landes- und Bundesstützpunkt in Leipzig trainierende Studentin der Universität Leipzig war diese WM-Teilnahme der erste Einsatz im Trikot der Nationalmannschaft. „Im nächsten Jahr will ich wieder bei der U-23-WM dabei sein, dann aber zusammen mit meiner Zwillingsschwester Johanna“, so die Bronzemedaillengewinnerin.

seb

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