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Wechsel vom Gelände auf die Straße gelungen

Radsport / Jan-Niklas Droste Wechsel vom Gelände auf die Straße gelungen

Jan-Niklas Droste hat den Wechsel vom Gelände auf die Straße in diesem Jahr endgültig geschafft. Der 20-Jährige aus Rinteln wurde in Nidda Hessischer Landesmeister der U 23.

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Vor dem Rennen rechnete sich Jan-Niklas Droste nur eine kleine Außenseiterchance aus.

Quelle: pr.

Radsport (peb). Droste begann seine Karriere auf dem Mountainbike, nahm in jungen Jahren erfolgreich an regionalen und überregionalen Meisterschaften teil. In dieser Zeit unternahm der Student immer wieder einmal einen Ausflug auf die Straße und entdeckte dabei seine Liebe für den Straßenradsport. Als es den Weserstädter nach seinem Abitur studienbedingt nach Gießen verschlug, schloss er sich im letzten Jahr dem hessischen Radsportverein 1904/27 Gießen Klein-Linden an.

Mit seinen Vereinskameraden absolvierte Droste im Winter eine intensive Saisonvorbereitung. Und die trug schnell Früchte: Bereits beim ersten Rennen im März konnte Droste mit dem Gewinn der Sprintwertung von Köln-Schuld-Frechen ein erstes Achtungszeichen setzen. Mit seinem Sieg beim Rennen „Rund um die Freesenburg“ bei Neumünster nach einer 53 Kilometer langen Soloflucht stieg Droste in die höchste deutsche Amateurklasse, der A-Klasse, auf.

Bei den Landesmeisterschaften in Nidda gingen die Elite-Fahrer (älter als 23 Jahre) und U-23-Fahrer gemeinsam auf einen 22,5 Kilometer langen Rundkurs mit zwei schweren Anstiegen, der sechsmal durchfahren werden musste. Die hohen Temperaturen stellten riesige Anforderungen an die Fahrer.

Schon in der ersten Runde wurde das Tempo am ersten Berg von einigen Top-Fahrern derartig erhöht, dass das Fahrerfeld gesprengt wurde. Droste konnte das hohe Tempo jedoch mitfahren. Eine Vorentscheidung für den späteren Titelgewinn fiel in der dritten Runde. Eine kleine Gruppe von Elite-Fahrern verschärfte noch einmal das Tempo und setzte sich ab. Droste schaffte es, mit weiteren vier Fahrern in die Spitzengruppe hineinzuspringen. Da er der einzige U-23-Fahrer in dieser Gruppe war, musste er sich nur noch vorne halten, um Hessenmeister zu werden.

Die Gruppe arbeitete hervorragend zusammen und baute permanent den Vorsprung auf fünf Minuten aus. Kritisch wurde es noch einmal, als sich vier Fahrer aus der Spitzengruppe lösten. Droste musste dem hohen Tempo Tribut zollen und konnte nicht mehr mitziehen. Den Rest des Rennens fuhr der Rintelner in einer dreiköpfigen Gruppe zu Ende. Nach 135 Kilometer in 3:24 Stunden fuhr Droste in Nidda als Hessenmeister der U 23 über die Ziellinie.

„Als ich die Namen einiger Kontinental-Team-Fahrer auf der Meldeliste gesehen habe, habe ich im besten Fall auf einen Podestplatz gehofft. Ich hatte aber das Glück, den richtigen Zug erwischt zu haben. Die Ausreißergruppe wurde vom Feld nicht mehr gestellt. Es war wirklich ein sehr hartes Rennen. Ohne die hervorragende Unterstützung aus dem Betreuer-Auto und vom Streckenrand wäre das Rennen bei diesem extrem heißen Wetter sicherlich ganz anders gelaufen. Nach diesem Erfolg hoffe ich, dass die Saison so weitergeht“, bedankte sich Droste bei den vielen Helfern aus seinem Verein.

Jetzt bereitet sich Jan-Niklas Droste mit einem umfangreichen Rennprogramm auf seinen Saisonhöhepunkt, die Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren am 24. Juni, vor.

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