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Wechselfehler von Mitschker

Fußball / Bezirksliga Wechselfehler von Mitschker

Der FC Stadthagen gewinnt seine Spiele, aber souverän sieht anders aus und es bleiben Denksportaufgaben zurück. Im Bezirksliga-Derby beim TuS Niedernwöhren spielte Steffen Mitschkers Mannschaft fast eine Stunde lang den deutlich besseren Fußball, trotzdem reichte es nur zu einem knappen und am Ende sogar glücklichen 2:1-Sieg.

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Trotz Bedrängnis von Marcel Kasseck (links) und Jan Witte (rechts) kommt Stadthagens Michael Huntemann (Mitte) zum Torabschluss.

Quelle: hga

Fußball. „Ohne Niedernwöhren abwerten zu wollen, aber wir durften gegen diesen Gegner nicht mehr in Gefahr geraten“, kritisierte der FC-Trainer. Der Verlauf der ersten Halbzeit hatte die Gäste offensichtlich zu sicher gemacht, denn vor der Pause spielte allein der FC. Würde der Erfolg im Fußball nach Ballbesitz gewertet, dann hätte der Tabellendritte zur Pause 4:0 vorne liegen müssen. Niedernwöhren stand tief, zu tief, wie sich Trainer Lars Reuther ärgerte: „Wir wollten viel weiter vorne angreifen. Meine Mannschaft hielt sich nicht an die Marschroute.“ Zunächst blieb die Befehlsverweigerung aber ohne irreparable Schäden, denn zu mehr als Gorancho Georgievs 1:0 in der 31. Minute reichte es für Stadthagen nicht. Der Treffer ging auf eine schöne Einzelleistung von Michael Huntemann zurück, der trotz enger Bedrängnis durch zwei Gegenspieler noch einen Torschuss zustande brachte.

 Als der FC drei Minuten nach dem Wechsel durch den Ex-Niedernwöhrener Kevin Wöbbeking auf 2:0 erhöhte, da schien das Spiel schon gelaufen zu sein. Die Platzherren waren bis dahin viel zu harmlos, der FC fast auf jeder Position stärker besetzt. Doch dann kam es zur wundersamen Wendung: Stadthagen machte Fehler im Aufbau, überließ Niedernwöhren zunehmend das Mittelfeld und wurde verunsichert, als Nico Kerkmann in der 64. Minute das 1:2 erzielte. „Ich hätte Timo Kuhnert nicht herausnehmen sollen“, analysierte Mitschker nach Spielschluss. „Ohne ihn verloren wir unsere Kompaktheit.“ So aber wackelte der FC bedenklich, insbesondere bei den zwei schönen Möglichkeiten des unermüdlichen und herausragenden Jan Witte. Zweimal war er durch, zweimal strich der Ball nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Auch wenn Niedernwöhren letztlich verlor, die Mannschaft spielte in der zweiten Halbzeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen beherzten Fußball, der auch Reuther wieder friedlich stimmte: „Wenn wir so weitermachen, kommen wir nicht in Abstiegsgefahr.“

TuS: Hansel, Tobias Büngel, Hochmuth, Rüffer, Kasseck (51. Dennis Heine), Führing, Popadic, Kerkmann, Witte, Bastian Heine (83. Ermlich), Rahn (46. Blume).

FC: Miotti, Kuhnert (56. Kilinc), Obst, Khodr, Huntemann, Wöbbeking, Georgiev, Schwarze, Gottwald, Holz (70. Klose), Heine . jö

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