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Weltmeister im Tapen

Sportlerwahl Weltmeister im Tapen

Horst Schäfer von der VT Rinteln kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Der 75-Jährige holte bei den Deutschen Meisterschaften im Hürdensprint zwei Silbermedaillen.

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Horst Schäfer (rechts) holt bei den Deutschen Meisterschaften im Hürdensprint zwei Silbermedaillen.

Quelle: pr.

Sportlerwahl. In der Hallensaison benötigte der Rentner für die 60 Meter-Strecke 11,87 Sekunden, im Sommer bedeuteten 15,38 Sekunden über 80 Meter ebenfalls die Vizemeisterschaft.

Schäfer ist eine richtige Sportskanone. Früher spielte er Fußball, dann fand er über Volksläufe zum Triathlon und ist im Jahr 1981 bei der Leichtathletik gelandet. In seiner Laufbahn hat der Rintelner bereits 68 Kreisrekorde aufgestellt und belegte weit über 100 Podest- und Medaillenplätze. „Ich hatte immer Spaß am laufen“, weiß der gebürtige Wilhelmshavener. Schäfer nahm bereits an jeweils acht Welt- und Europameisterschaften teil und sammelte dort mehrere Medaillen.

Mit Hilfe des Sports hat Schäfer vor vielen Jahren den Hautkrebs besiegt. Auch einen Rippenbruch vor 14 Monaten hat der Kämpfer weggesteckt. „Trotzdem habe ich die Silbermedaille im Hürdensprint geholt. Nur gegen den Weltrekordhalter Guido Müller ist kein Kraut gewachsen“, weiß Schäfer. Ein Leben ohne Sport ist für ihn nicht vorstellbar. Im Keller ist ein Geräteraum. „Dort bin ich je nach Laune. Aber die Stunden werden weniger, man wird halt nicht jünger“, erklärt der 75-Jährige. Die Wehwehchen bei Schäfer werden stärker. Die Bandscheibe zwickt, der Meniskus tut weh. Trotzdem sei Bewegung für ihn das Wichtigste. „Ich gehe auch gerne Schwimmen. Das tut mir gut“, berichtet der Rekordhalter.

Die größten Erfolge feierte Schäfer im Mehrkampf. Deshalb träumt er noch einmal einen Zehnkampf bestreiten zu können. Doch durch die Meniskusprobleme ist das Vorhaben fast ausgeschlossen. „Ich bin zwar mittlerweile Weltmeister im Tapen, aber diese Belastung wird mein Körper wohl nicht mehr mitmachen. Zumal die Veranstaltung bereits Ende März stattfindet“, glaubt Schäfer, für den der Hürdenlauf die Paradedisziplin ist. „Der erste Schritt über die Hürde muss passen, dann läuft es“, weiß Schäfer. Deshalb strebt er einen Start bei der Hallen-DM im Februar im Hürden-Sprint, Diskus und Speer an. seb

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