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Wer stoppt Ivano Balic?

Handball Wer stoppt Ivano Balic?

Das werden möglicherweise bittere Wochen, wenn nicht endlich der erste Sieg gelingt: Erstligist GWD Minden hat die HSG Wetzlar zu Gast, danach folgen mehrere Spiele gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Die Vorzeichen sprechen nur bedingt für die Grün-Weißen.

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Oliver Tesch (Mitte) und das Team von GWD Minden sind schwer angeschlagen, können sich mit einem Sieg gegen die HSG Wetzlar aber aufrichten.

Quelle: hga

Von Heinz-Gerd Arning

Handball.  Vor drei Tagen zeigte die Mannschaft in der zweiten Runde des DHB-Pokals beim TBV Lemgo die bislang schlechteste Saisonleistung. Beim 20:35 gab sich GWD in der zweiten Hälfte auf und wurde abgeschossen. „So ein schwarzes Spiel gibt es immer mal“, erklärt GWD-Coach Goran Perkovac, der bei allem Wissen um den Ernst der Lage einen entspannten Eindruck macht.

 Mannschaft und Coach saßen am Tag danach zusammen und besprachen die Blamage. Derweil machten die Fans ihrem Ärger in sozialen Netzwerken Luft. „Die Fans sind sicher so verärgert wie die Spieler selbst“, meint der Coach. Von Wiedergutmachung gegen das Team aus Wetzlar redet er nicht. Da gebe es nichts gut zu machen, das sei passiert, so Perkovac. Gegen die Wetzlarer muss nun ein Sieg her, wenn der Anschluss an Nichtabstiegsplätze gehalten werden soll.

 Der Gast hat einen durch verletzungsbedingte Ausfälle ähnlich schlechten Start erwischt wie GWD. Allerdings scheinen die finanziellen Mittel deutlich größer zu sein. So verpflichtete die HSG Wetzlar den zweifachen kroatischen Welthandballer Ivano Balic, vor Kurzem kam der dreimalige Champions-League-Sieger Carlos Prieto hinzu. In der Liga gewann die HSG zuletzt zwei Spiele in Folge.

 Dementsprechend muss sich GWD auf einen selbstbewussten Gegner einstellen. „Das wird eine Schlacht“, meint Perkovac. Dazu gehören aber zwei Seiten. Noch so ein Ding wie in Lemgo, und es gibt ein Schlachtefest. Gegen den Wetzlarer Spielmacher Balic hat GWD keine besonderen Maßnahmen geplant. „Er kann einiges, organisiert und lenkt“, weiß Perkovac. Wenn er einen richtig guten Tag habe, könne er ein Spiel allein entscheiden.

 Von seinem Team fordert der Coach das Auspacken alter Stärken. Das klingt ein wenig nach Pfeifen im Walde, diese Forderungen gibt es seit Saisonbeginn. Bislang fehlte aber der Nachweis, diese Stärken länger als 20 Minuten zeigen zu können.

 „Die Mannschaft, die gewinnt, hat einen riesigen Schritt in eine positive Richtung gemacht“, sagt Perkovac, der Kampfstärke und Aggressivität als Pflicht ansieht. Das muss einfach so sein – oder das nach Spielende in der Kampa-Halle steigende Oktoberfest könnte zur Trauerfeier werden.

 Anwurf: Sonnabend, 19 Uhr.

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