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Westenberger bleibt trotz Pleitenserie optimistisch

Landkreis / Fußball Westenberger bleibt trotz Pleitenserie optimistisch

Bereits heute Abend steht das Schaumburger Derby zwischen der Reserve des VfL Bückeburg und dem SV Nienstädt 09 auf dem Spielplan der Bezirksliga. Die „Nullinger“ vom VfR Evesen und TSV Eintracht Exten sind unter Zugzwang, genauso wie der TuS Niedernwöhren, der mit nur einem Pünktchen auf dem Relegationsplatz liegt.

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Ercan Adsiz und der VfR Evesen müssen im Kellerduell gegen den TSV Kirchdorf punkten.

Quelle: ph

Fußball. VfL Bückeburg II – SV Nienstädt 09 (Fr., 20 Uhr): „Die Pleite in Eldagsen geht auf meine Kappe. Ich habe die falsche Taktik ausgewählt, wir hätten defensiver spielen müssen“, stellt VfL-Trainer Martin Prange unmissverständlich klar. Auf Bückeburger Seite freut man sich auf das Derby gegen den SVN. Der Tabellenneunte sei im Angriff brandgefährlich, da müsse man höllisch aufpassen, weiß Prange. Der VfL-Coach bastelt noch an der taktischen Ausrichtung, wird aber wieder zwei, drei Spieler aus dem Kader der Ersten begrüßen können. Bei der Bückeburger U 23 fehlen Eric Naroska, Simon Häberli, Marvin Stahlhut, Giuseppe Inserra, Hauke Voß und Dominik Sutmar.

 Die 1:2-Niederlage des SV Nienstädt gegen den SV Gehrden sieht Trainer Torben Brandt nicht als Beinbruch: „Gehrden hat mich positiv überrascht. Sie waren immer in Bewegung, hatten ein blitzschnelles Umschaltspiel und werden in der Bezirksliga oben mitspielen.“ Sein Team habe zu viele Schwankungen und es fehle auch die Kraft, um gegen solche laufstarken Gegner wie den SV Gehrden dagegenhalten zu können. Gegen die VfL-Reserve hat Brandt noch viele Fragezeichen im Kader. Phillipp Böhning, Sergej Krebel, Mario Schünemann, Bekir Duran und Louis Tegtmeier sind Wackelkandidaten. „Wir brauchen eine gute Ordnung und müssen hoch konzentriert zu Werke gehen. Dann können wir auch bei einer guten Bückeburger Mannschaft bestehen“, weiß der Nienstädter Spielertrainer.

VfR Evesen – TSV Kirchdorf (So., 15 Uhr): Es ist unglaublich: Der VfR hat im Kellerduell bei der SV Arnum 70 Prozent Ballbesitz, 15 Ecken und gefällt mit einer guten Spielanlage, aber die SVA gewinnt mit 2:0. „Wir laden jeden Gegner zum Toreschießen ein. Beiden Treffern gehen individuelle Fehler voraus“, erklärt Trainer Torsten Westenberger. Die Spiele des punktlosen Tabellenvierzehnten laufen unter dem Motto: Viel Ballbesitz, wenig Ertrag. „Wir haben zu viele Ungenauigkeiten beim letzten Pass“, weiß der VfR-Coach. Die Gäste aus Kirchdorf sind auch noch ohne Punkte, liegen einen Platz hinter dem VfR. „Wir werden das Spiel wieder machen müssen. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass wir auf einem guten Weg sind. Unser Spiel ist gut, jetzt müssen wir die Fehler abstellen und zielstrebiger in der Offensive agieren. Dann sind wir auch erfolgreich“, bleibt Westenberger optimistisch. Stanislaw Gutsch und Tim Radtke fehlen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Arnold Weiss.

TSV Barsinghausen – TSV Eintracht Exten (So., 15 Uhr): Das hätte sich Neu-Trainer Mirko Undeutsch sicher anders vorgestellt. Nach vier Spielen ist der TSV punktlos und die Schießbude der Bezirksliga. Schon 21 Tore kassierte das Tabellenschlusslicht. „Wir haben keine Aggressivität in den Zweikämpfen, uns fehlen die Grundtugenden eines Fußballspiels“, hat Undeutsch erkannt. Der Eintracht-Coach hofft, den Bock in Barsinghausen umstoßen zu können. „Es geht nur mit Kampf und Leidenschaft. Der Gastgeber hat eine gute Mannschaft mit guten Fußballern. Lassen wir sie spielen, dann gibt es das nächste Waterloo“, weiß Undeutsch. Dominik Melcher ist aus dem Urlaub zurück.

SV Gehrden – TuS Niedernwöhren (So., 15 Uhr): Das wird kein Zuckerschlecken für den TuS: Aufsteiger SV Gehrden überzeugt in der Liga mit herzerfrischenden Offensivfußball und ist guter Tabellenfünfter. Der TuS zeigte im Derby gegen den FC Stadthagen nur eine gute Halbzeit. „Wir haben es erst nach der Pause geschafft, Druck auszuüben. Mit ein bisschen mehr Glück, hätte es zu einem Remis gereicht“, findet Kotrainer Benjamin Fietz, der Trainer Lars Reuther vertrat. In Gehrden werde sich der Tabellendreizehnte nicht verstecken. „Wir haben gegen jeden Gegner eine Chance, wenn wir 90 Minuten lang voll bei der Sache sind“, erklärt Fietz. Bastian Heine fehlt urlaubsbedingt, Benjamin Döring ist auf Hochzeitsreise und steigt danach ins Training wieder ein.

FC Stadthagen – 1. FC Egestorf/Langreder II (So., 15 Uhr): Steffen Mitschker weilt im Urlaub, dafür wird Dirk Strauchmann am Sonntag in der Verantwortung stehen. Das Kampfspiel in Niedernwöhren hat der FC Stadthagen mit drei Punkten erfolgreich bestanden. „Die erste Halbzeit war gut, die zweite Hälfte nicht mehr ganz so“, weiß Strauchmann. Gegen die spielstarken Gäste sei eine konstante Leistung über 90 Minuten erforderlich, um punkten zu können. „Die erste Hälfte aus dem TuS-Spiel ist der Maßstab. Egestorf hat eine gute Truppe, da dürfen wir keinen Deut nachlassen“, fordert Strauchmann. Tanis Niemeier ist angeschlagen, dafür sind Faris Solokovic und Renke Mücke wieder einsatzbereit.

SG Letter 05 – TSV Hagenburg (So., 15 Uhr): Der Neuling aus der Seeprovinz hat einen Lauf. Nach der Auftaktpleite in Koldingen sammelte das Team von Spielertrainer Christoph Lempert eifrig Punkte. Drei Siege brachten neun Zähler auf das Habenkonto. „Wir hätten gegen den SC Rinteln viel eher den Sack zumachen müssen. Die Chancen zum dritten und vierten Tor waren da. Wir wollten wohl zu viel und sind dann aus dem Konzept gekommen“, analysiert Kotrainer Dominik Chwalek. Mit Zweikampfstärke und schnellem Umschaltspiel soll auch die SG Letter bezwungen werden. Lukas Nolte hat seine Rotsperre abgesessen und ist im defensiven Mittelfeld gesetzt.

SC Rinteln – SV Arnum (So., 15 Uhr): Der SC Rinteln muss weiter auf seine vier Stürmer Alexander Rogowski (Urlaub), Paskal Fichtner (gesperrt), Oguzhan Gök und Kastriot Hasani (beide verletzt) auskommen. Bei Hasani stellte sich die Verletzung als Kreuzbandriss heraus, die Saison für den Kapitän ist beendet. Ein wenig Besserung ist aber in Sicht: Trainer Duran Gök hofft auf das Mitwirken von Sebastian Wittek, Martin Kurka und Waldemar Dirks. Bei der 1:2-Niederlage in Hagenburg war der SCR-Coach mit der spielerischen Leistung seiner Elf zufrieden: „Wir haben bis zum Strafraum gut gespielt, hatten dann aber im Angriff keine Durchschlagskraft. Außerdem war der Rasen viel zu hoch, eines Bezirksligisten unwürdig.“ Gegen die SV Arnum ist ein Heimsieg dringend erforderlich. „Wir müssen das Spiel gewinnen, um nicht in Abstiegsgefahr zu geraten“, fordert Gök. seb

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