Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Westenberger kommt als Spaßbremse

Fußball / Bezirksliga 3 Westenberger kommt als Spaßbremse

Im Mittelpunkt des Interesses in der Bezirksliga Staffel 3 stehen aus Schaumburger Sicht die Derbys in Nienstädt und Niedernwöhren. Der FC Stadthagen erwartet den Tabellenletzten aus Kirchdorf. Alles andere als ein Erfolg wäre eine Überraschung.

Voriger Artikel
SG Rodenberg ist auf Trainersuche
Nächster Artikel
TVB erwartet CVJM

Ylli Syla (Zweiter von rechts) sollte sich im Spiel gegen seine ehemaligen Mannschftskollegen aus Evesen auf sportliche Aspekte konzentrieren. uk

FC Stadthagen – TSV Kirchdorf (So., 15 Uhr): Der FC Stadthagen hat sich mit dem schwer erkämpften 2:1-Erfolg gegen die SV Arnum in der Spitzengruppe der Tabelle festgesetzt. Nun soll gegen den Tabellenletzten aus Kirchdorf nachgelegt werden. „Ein Blick auf die Tabelle ist verboten. Wir dürfen den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt FC-Trainer Steffen Mitschker, der seine Mannschaft gegen Arnum durch seine unfreiwillige Verbannung auf die Tribüne geweckt hatte. „Das war so nicht geplant und wird auch die Ausnahme bleiben“, kündigt Mischker an, der sich gegen den TSV Kirchdorf einen entspannten Nachmittag wünscht. Seine Mannschaft müsse im Abschluss konzentrierter werden, so der Coach. „Wir müssen unsere Überlegenheit mal früher in Tore ummünzen“, fordert der 41-Jährige. Die Kirchdorfer haben erst ein Spiel gewonnen, der FC ist noch ungeschlagen. Da sind die Rollen klar verteilt, alles andere als ein Stadthäger Sieg wäre eine Enttäuschung. „Ich glaube nicht, dass wir den Gegner unterschätzen werden. Meine Mannschaft macht im Training einen konzentrierten Eindruck“, sagt Mitschker. Michael Huntemann steht wieder im Kader.

VfL Bückeburg II – Koldinger SV (Sa., 16 Uhr):  Vier Pleiten in Folge würden bei anderen Vereinen nervöse Zuckungen auslösen. VfL-Trainer Martin Prange bleibt zumindest nach außen ganz entspannt: „Sorgen mache ich mir noch nicht.“ Der Coach räumt aber ein, dass seiner Mannschaft ein Sieg gut zu Gesicht stehen würde: „Das wäre für die Stimmung nicht schlecht.“ Der VfL will es gegen die starken Koldinger wissen. Es sei auf jeden Fall etwas drin, gibt sich Prange optimistisch und schöpft seine Hoffnung aus dem verlorenen Spiel gegen den TuS Niedernwöhren: „Da war die Leistung in Ordnung, wir haben nur die Tore nicht gemacht.“

 Prange weiß noch nicht, ob ihm Eric Naroska wieder zur Verfügung steht, der „im Angriff den Unterschied ausmachen kann.“

FC Eldagsen – SC Rinteln (Sa., 16 Uhr): Der SCR steckt in einer Krise, das Salz in der Suppe fehlt. Das Gök-Team schießt keine Tore. „Was wir im Angriff zeigen, ist zu wenig. Spielen wir uns mal durch, treffen wir die falsche Entscheidung, suchen den Abschluss, anstatt den freien Nebenmann zu bedienen oder umgekehrt. Zudem wird jeder Fehler von uns vom Gegner bestraft“, analysiert SCR-Coach Duran Gök. Der SV Arnum war keine Übermannschaft, verteidigte aber geschickt und nutzte ein Rintelner Geschenk zum Sieg aus. So ein Spiel dürfe man nicht verlieren, dann müsse zumindest hinten auch die Null stehen, fordert Gök. Beim Spitzenreiter hängen die Trauben hoch, doch sieht Gök sein Team im spielerischen Bereich auf Augenhöhe. „Wir müssen die individuellen Fehler abstellen, dann können wir in Eldagsen überraschen. Wir werden uns nicht verstecken“, kündigt Rintelns Trainer an. Alexander Rogowski wird weiterhin fehlen.

SV Nienstädt 09 – VfR Evesen (Sa., 16 Uhr):  Die Niederlage in Barsinghausen hat der Nienstädter Trainer Torben Brandt abgehakt. Der TSV sei besser gewesen und werde sich wohl auch in der Spitzengruppe festsetzen, so Brandt. Nun kommt mit dem VfR Evesen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel an den Schierbach. Für Brandt ein sehr wichtiges Spiel: „Wir wollen das Spiel gewinnen, um uns nach unten abzusichern. Mit einer kleinen Serie könnten wir uns in der erweiterten Spitzengruppe festsetzen“, sagt Brandt. Dazu müsse seine Mannschaft aber funktionieren, vor allem von seinen Schlüsselspielern erwartet er mehr als zuletzt in Barsinghausen. „Da haben wir nicht funktioniert. Es muss einfach der Wille vorhanden sein“, sagt Brandt, der Respekt vor dem VfR hat: „Die wissen, wie wir spielen – und sie müssen punkten.“ Der VfR habe wesentlich mehr Druck im Kessel, so der Trainer. Marc-Philipp Drewes fehlt, hinter den Einsätzen von Martin Appel und Torben Brandt stehen noch Fragezeichen.

 VfR-Trainer Thorsten Westenberger weiß um die Schwere der Aufgabe: „Gegen uns haben die Nienstädter immer Bock. Den müssen wir ihnen halt irgendwie nehmen. Ich weiß, wie Nienstädt spielt. Wir müssen eine Taktik wählen, die ihnen keinen Spaß machen wird.“

 Druck von außen verspürt der VfR-Trainer nicht. Die Leistungen seien, ausgenommen in Exten, nicht so schlecht gewesen, so der Trainer. „Auch gegen den FC Eldagsen war ein Punkt möglich“, sagt Westenberger und fordert Einsatz von seinem Team: „Wir müssen die Zweikämpfe konzentriert angehen und gewinnen. Wenn einer nach zwei Minuten über den Ball tritt, nützen alle Vorgaben nichts. Wir fahren nach Nienstädt, um zu punkten.“ Timon Paasch fällt aus beruflichen Gründen aus, Ugur Cakir ist für ein Spiel gesperrt.

TuS Niedernwöhren II – TSV Hagenburg (So., 15 Uhr): Der TuS Niedernwöhren hat sich mit dem 1:0 bei der Reserve des VfL Bückeburg den ersten Dreier gesichert. „In unserer Situation war das sehr wichtig. Entspannen können wir uns aber noch nicht, da müssen wir öfter gewinnen und gegen Hagenburg nachlegen“, sagt TuS-Trainer Lars Reuther. Für den TuS kommen nach einem schweren Auftaktprogramm „Gegner auf Augenhöhe“. Reuthers Ansage: „Ganz klar, wir wollen gewinnen.“

 Nico Kerkmann steht zur Verfügung, der Einsatz von Benjamin Döring ist hingegen fraglich.

 Für den Kreismeister und Aufsteiger ist das Spiel in Niedernwöhren richtungsweisend. Nach zwei Niederlagen in Folge soll der Abwärtstrend der letzten Wochen gestoppt werden. Gewinnt der TSV in Niedernwöhren, bleibt das Abstiegsgespenst in den nächsten Wochen unsichtbar und ein direkter Konkurrent auf Distanz. Trainer Christoph Lempert war mit dem Auftritt beim 0:4 gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder II überhaupt nicht einverstanden und kündigte personelle Änderungen an. TSV Eintracht Exten – SG Letter 05 (So., 15 Uhr):

 Die Saison hat für die Eintracht begonnen. Nach den fünf Pleiten in Folge zum Serienstart holte das Team von Trainer Mirko Undeutsch zuletzt vier Punkte aus zwei Spielen. „Das Remis beim SCR geht in Ordnung. Die Defensive hat sich stabilisiert, das machen wir ganz gut. Jetzt wollen wir mit einem Dreier den Anschluss an das Mittelfeld herstellen“, will der Eintracht-Coach seine kleine Serie fortsetzen. Tim Kaufmann hatte sich den Rücken verdreht, konnte deshalb gegen seinen Ex-Klub nicht spielen. Gegen den Tabellenelften steht der Defensivmann wieder zur Verfügung. Ob Matthias Appel spielt, ist fraglich. uk/peb

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie als Gesamtsieger am Ende der Saison 2016/17 einen Reisegutschein im Wert von 750 Euro. mehr

Wir sind auf den Schaumburger Sportplätzen unterwegs und präsentieren euch jede Woche das Spiel des Wochenendes in der Video-Zusammenfassung. mehr