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Wieling behält die Nerven

GWD Minden ringt HC Erlangen Remis ab Wieling behält die Nerven

Der erhoffte Fingerzeig für die nächste Saison war es nicht ganz. GWD Minden musste den Gästen vom HC Erlangen durch ein 24:24 (10:11)-Remis die Meisterschaft der zweiten Liga überlassen.  Die Mindener hatten sich vorgenommen, das Spiel gegen einen Mitaufsteiger und Konkurrenten in der neuen Saison zu gewinnen. "In der Schlussphase haben wir uns dann das Unentschieden erkämpft", sagte GWD-Trainer Frank Carstens nach starken letzten zwei Minuten seines Teams.

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Tim Wieling behält die Nerven und freut sich über das 24:24 per Siebenmeter.

Quelle: uk

Handball. Das erhoffte Spitzenspiel wurde es vor der Halbzeit nicht. GWD fehlte im Angriff die Spannung, dafür ließ die Abwehr vor Keeper Gerrie Eijlers nur wenige Wünsche offen. Der Tabellenführer übernahm das Kommando und die Führung, die nach einer ausgeglichenen Anfangsphase über 1:0, 3:2 auf 6:4 (14.) und 10:6 (22.) anwuchs. GWD leistete sich zahlreiche schwache Abschlüsse, warf den Ball über oder neben das Tor - oder wurde einfach nur geblockt. "Wir haben hart für unsere Tore kämpfen müssen", sagt Carstens und zog als Erklärung das frühe verletzungsbedingte Aus von Spielmacher Dalibor Doder nach einem Schlag in den Unterleib und die Krankheiten in der Vorbereitung bei einigen Spielern als Erklärung heran. "Beide Abwehrreihen haben stark gespielt", meinte HCE-Coach Robert Andersson, "das Ergebnis macht mich stolz."

Erst als Youngster Marian Michalczik im linken Rückraum Verantwortung übernehmen musste, weil Miladin Kozlina nach zwei Tore zu Beginn immer schwächer wurde, nahm das Spiel der Ostwestfalen Fahrt auf. Bis zur Pause verkürzten die Grün-Weißen auf 10:11. "Ich habe mich über die Einsatzzeit gefreut", sagte der ehemalige A-Junior, der seine Chance zu nutzen wusste.
Nach dem Seitenwechsel knüpften die Gastgeber zunächst an die starke Schlussphase des ersten Durchgangs an, was sich auch im Zwischenstand niederschlug. Nach dem 11:11 gingen die Mindener beim 14:13 durch Nils Torbrügge zum zweiten Mal in Führung (36.). Das 18:16 durch Joakim Larsson schien endgültig die Wende zum erhofften Heimsíeg einzuleiten. Aber die Abschlussschwäche kehrte zurück. GWD lag 20:24 zurück (58.), das Spiel schien entschieden. Aber der Aufsteiger zeigte Stehvermögen, holte siebzig Sekunden vor dem Abpfiff durch Christoffer Rambo zum 23:24 auf. Als Charlie Sjöstrand siebzehn Sekunden vor dem Abpfiff einen Siebenmeter zog, schickte Carstens keinen der Etablierten aufs Feld. Youngster Tim Wieling aus dem Reserve-Team behielt mit seinen ersten Einsatzsekunden des Spiels die Nerven, verwandelte gegen den starken HC-Keeper Jan Stochl zum letztlich glücklichen 24:24-Ausgleich. Einen Fingerzeig hatte Carstens in der dann doch ausgemacht: "Wir haben bis zum Schluss gekämpft, das ist ein wichtiges Zeichen." uk

GWD: Christoffer Rambo (6), Aleksandar Svitlica (4/2), Joakim Larsson (3), Moritz Schäpsmeier (3), Miladin Kozlina (2), Marian Michalczik (2), Charlie Sjöstrand (1), Sören Südmeier (1), Nils Torbrügge (1), Tim Wieling (1/1). Im Tor: Gerrie Eijlers (1. bis 53.), Kim Sonne (53. bis 60.)

HCE: Nikolai Link (5), Tobias Rivesjoe (3), Martin Stranovsky (3/1), Nicolai Theilinger (3), Jonas Thümmler (3), Jonas Link (2), Ole Rahmel (2), Christopher Bissel (1), Denni Djozic (1), Christoph Nienhaus (1).

Spielfilm: 0:1, 1:2,  3:2 (5.), 3:4 (10.), 4:6 (15.), 6:8 (20.), 7:10 (25.), 10:11 (30.), 13:13 (35.), 15:16 (40.), 18:18 (45.), 19:19 (50.), 20:23 (55.), 24:24 (60.).

Strafminuten: Schäpsmeier (16.), Torbrügge (20.), Jernemyr (29.), Svitlica (48.), Torbrügge (60.) – Link (4.), Rivesjö (24.), Thummler (29.), Theilinger (37.), Bornhorn (59.).

Zuschauer: 2805

Schiedsrichter: Christoph Immel und Ronald Klein

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