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„Wir haben nie aufgegeben“

Handball-Derby „Wir haben nie aufgegeben“

Vor einer vollbesetzten Tribüne in der Sporthalle Waltringhausen hat der Oberligist MTV Großenheidorn das Derby gegen die HSG Schaumburg Nord mit 29:27 (15:14) gewonnen. Es war für die Zuschauer ein spannendes Derby mit einem engen Verlauf.

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Derbysieger: Der MTV Großenheidorn gewinnt das Auswärtsspiel beim Rivalen HSG Schaumburg Nord.

Quelle: hga

Handball. Es war für die Zuschauer ein spannendes Derby mit einem engen Verlauf. Besonders gespannt waren die Fans auf den Auftritt der Seeprovinzler zwei Tage nach der Trennung von Coach Aleksandras Getautas. Ausschlaggebend für den Erfolg der Seeprovinzler war die höhere Fehlerquote der HSG und einige Paraden von MTV-Torhüter Lars Pommer in entscheidenden Phasen.

„Gefühlt, zumindest nach der zweiten Halbzeit, hat Heidorn verdient gewonnen“, erklärte HSG-Coach Sebastian Reichardt. Großenheidorn habe insgesamt ruhiger gespielt und weniger Fehler gemacht. „Wir waren mannschaftlich nicht geschlossen genug, zu unsicher und in manchen Momenten zu undiszipliniert“, sagte Reichardt.

Seine Mannschaft hat daran geglaubt

Dazu kam, dass sowohl Jannis Frädermann, Niko Blanke als auch Marcel Rose keinen der drei für die HSG gegebenen Siebenmeter verwandelten. „Wir haben nie aufgegeben, sie haben hinten und vorne als Team gearbeitet“, meinte Interims-Coach Klaus Nülle, der an der Linie von Bertrand Salzwedel unterstützt wurde. Vor allem habe die Mannschaft zugehört. „Wir haben sie von der Bank aus immer erreicht“, so Nülle. Seine Mannschaft habe daran geglaubt: „Dann gewinnst du so ein Ding“.

Die HSG begann gut, ging mit 3:1 in Führung. Ab dem 4:4 durch Maik Bokeloh (8.) nahm das Spiel Fahrt auf, bis zur Pause wechselten die Führungen hin und her. Philipp Reinsch traf zum 7:7 (16.), Mirco Thieme zum 10:10 (20.).

Den 14:15-Pausenrückstand glich die HSG sofort nach Wiederanpfiff aus, Julian Frädermann markierte das 17:16 (36.). Beim 19:17 (42.) führte der Gast erstmals mit zwei Toren, hatte mit dem immer stärker werdenden Niklas Hermann den mit elf Treffern besten Angreifer auf dem Parkett. Bis zum 22:22 durch Nicolai Hengst (51.) stand das Spiel auf des Messers Schneide. In dieser Phase häuften sich die Fehler der HSG im Angriff, die Gäste waren sicherer im Abschluss.

Das 28:25 durch Till Hermann (58.) war eine Vorentscheidung, weil die HSG jetzt unter Zeitdruck war und zunehmend an Pommer scheiterte. Die Rote Karte für Philipp Reinsch in der Schlussminute nach einem Foul an Maurice Nolte spielte keine Rolle mehr.

HSG: Julian Frädermann 6, Reinsch 4, Rose 4, Müller 3, Thieme 3, Lüer 3, Hengst 3, Jannis Frädermann 1.

MTV: N. Hermann 11/4, T. Hermann 6, Ritter 3, Bokeloh 3, Nolte 2, Borgmann 2, Öttermann 2. hga

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