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„Wir müssen aufwachen“

Kreisliga / TSV Hagenburg an der Spitze „Wir müssen aufwachen“

Mit jeweils 29 Punkten liegen der TSV Hagenburg und der SV Obernkirchen an der Tabellenspitze. Die Seeprovinzler sind dank der besseren Tordifferenz Erster.

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Von Sebastian Blaumann

Kreisliga. SW Enzen – SV Obernkirchen: Nach der 6. Saisonpleite sind die Schwarz-Weißen endgültig im Abstiegskampf angekommen. Von der Form des Vorjahres – als die Vizemeisterschaft heraussprang – ist das Treichel-Team Lichtjahre entfernt. Viele Verletzte sorgten für die Krise. Trainer Michael Treichel ist das Jammern aber leid und fordert von seiner Elf mehr kämpferische Tugenden: „Wir müssen aufwachen und kämpfen, kratzen, beißen. Unser Spiel sieht zwar nicht schlecht aus, aber wir müssen konzentrierter spielen, auch mal die erste Chance rein machen.“

 Der SV Obernkirchen mogelt sich durch und bleibt dem TSV Hagenburg dicht auf den Fersen. „Wir haben gegen Sachsenhagen richtig Attacke gemacht und hätten nach fünf Minuten schon 3:0 führen müssen, haben dann den Faden völlig verloren. Der Schiedsrichter hätte eigentlich nach zehn Minuten abpfeifen können“, blickt SVO-Coach Marco Gregor zurück. Die Personallage bleibt weiter angespannt. Sechs Stammkräfte werden in Enzen fehlen. Zuletzt erwischte es erneut Tom Hagen mit Knieproblemen. „Das wird ein heißer Tanz“, weiß Gregor. MTV Rehren A.R. – TSV Hagenburg:

 Jetzt ist die Verletzungsseuche auch nach Rehren gekrochen. Trainer Sandy Röhrbein hat nur noch zehn fitte Spieler. „Das Spiel in Möllenbeck war das schwächste seit Langem“, hat Röhrbein analysiert. Nun kommt der Spitzenreiter. Aber dem MTV-Coach zittern nicht die Beine. Er vertraut seinem Team: „Wir können jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren. Wir müssen eine Schippe drauflegen, deshalb habe ich das Training angezogen.“

 Die Hagenburger Mannschaft hat die vom Trainer geforderte Reaktion gezeigt. „Es war ein gutes Spiel, der TSV Bückeberge hätte auch sieben oder acht Tore bekommen können. Wir kommen auf unserem großen Platz besser zurecht, haben mehr Räume“, ist Spielertrainer Christoph Lempert zufrieden. Eine starke Leistung bot der reaktivierte Stephan Bergmann als Innenverteidiger. „Er hat sich in alles reingehauen, hat vorbildlich gespielt und gekämpft“, lobt Lempert den Routinier. Der MTV sei ein gefährlicher Gegner, man dürfe den Neuling auf eigenem Platz nicht unterschätzen. „Die werden richtig motiviert sein“, weiß Hagenburgs Spielertrainer. SV Union Stadthagen – SC Möllenbeck:

 „Wir haben in Hevesen nach 20 Minuten aufgehört Fußball zu spielen und den Gegner mit unseren Fehlern stark gemacht“, ärgert sich Union-Coach Oliver Rick über die 2:3-Pleite. Gegen Möllenbeck soll sein Team zurück zur alten Spielfreude finden. „Wir wollen ein gepflegtes Kurzpassspiel aufziehen und den Ball laufen lassen. Dann sehe ich uns im Vorteil“, glaubt Rick, der wieder auf Hakan Cuha und Erbil Ayhan bauen kann.

 Der SC Möllenbeck bleibt in der Spitzengruppe, fertigte einen harmlosen MTV Rehren mit 5:0 ab. „Sie sind in Schönheit gestorben, haben schön den Ball laufen lassen, sich aber keine Chancen erspielt. Das machen wir zurzeit besser. Wir haben gute Möglichkeiten und machen sie dann auch rein“, frohlockt Trainer Michael Meyer. Ferhat Gür wurde für seine Rote Karte bis zum 3. November einschließlich gesperrt. TSV Bückeberge – SG Rodenberg:

 Der TSV hatte in Hagenburg nie den Hauch einer Chance. „Das ist schon eine gute Truppe mit tollen Kickern. Wir müssen gegen andere punkten“, weiß Trainer Mirco Undeutsch. Wahrscheinlich wird Torjäger Stefan Buhr fehlen. Beim Spitzenreiter trat der TSV nur mit zwölf Mann an. „Wir müssen über den Kampf kommen und hoffen, dass die SG einen rabenschwarzen Tag erwischt“, fordert Undeutsch von seiner Elf eine tadellose kämpferische Vorstellung.

 Die SG gewann das Flutlichtspiel gegen eine spielerisch starke Enzer Mannschaft. Erneut lieferte die SG ein Offensivspektakel. „Wir spielen sehr offensiv, das Angriffsspiel klappt perfekt, auch in der Defensive sind wir stabil. Mir ist halt ein 3:2 lieber als ein 1:0“, verrät Daniel Burk. Der Spielertrainer warnt seine Truppe vor dem Tabellenelften: „Der TSV ist sehr gefährlich und wir müssen höllisch aufpassen.“ SV Sachsenhagen – SV Engern:

 Das 0:1 in Obernkirchen war die sechste Pleite in Folge für die Kanal-Kicker. Gegen den SV Engern will Trainer Torsten Menzer die Niederlagenserie stoppen. „Das geht nur über kämpfen, kämpfen, kämpfen“, weiß der SVS-Coach. Der Tabellenzehnte verschlief die Partie beim SVO. „Die ersten zehn Minuten waren gar nichts, dann begegneten wir uns auf Augenhöhe und haben auch gut dagegengehalten“, analysiert Menzer, der viele Ausfälle zu beklagen hat. Daher werde er wieder auf Spieler aus der Reserve zurückgreifen. Trotzdem muss der Negativtrend gestoppt werden.

 Der SV Engern hat weiter die Seuche: Mario Cimino fällt mit Kreuzbandanriss und Meniskusschaden ein halbes Jahr lang aus, Mario Erxleben hat einen Muskelfaserriss und Niklas Ritter hielt nach seiner Einwechslung nur 30 Sekunden durch, zog sich bei einem Zweikampf einen Kapselriss im Knöchel zu. „Wir sind vom Pech verfolgt, kommen nicht in Gang“, sagt Trainer Wilhelm Sieker. SC Auetal – TSV Algesdorf.

 Im Aufwärtstrend befindet sich der TSV Algesdorf. Die Mannen von Trainer Frank Fuchs feierten zuletzt drei Siege und sind damit im ersten Tabellendrittel angekommen. Am Sonntag reist der TSV zum Sechs-Punkte-Spiel ins Auetal. Es ist für beide Vereine eine immens wichtige Partie. Die Algesdorfer Spieler leiden an Ladehemmung. Klarste Chancen werden versiebt. „Eigentlich hätte der SC Deckbergen-Schaumburg zweistellig verlieren müssen,“, beklagt sich Trainer Frank Fuchs. Der Algesdorfer Coach rechnet beim Tabellenfünften mit einem heißen Tanz: „Der SCA wird richtig Feuer machen.“

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