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Zurück zur alten „Liebe“: Deppe neuer Hevesen-Coach

Fußball / Kreisliga Zurück zur alten „Liebe“: Deppe neuer Hevesen-Coach

Der FC Hevesen hat einen neuen Trainer gefunden: Und es ist mit Lars Deppe ein alter Bekannter. Vom Jahr 2000 bis 2006 war Deppe erst Spieler und dann Trainer beim FCH.

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Lars Deppe kehrt zu seinen Wurzeln zurück und übernimmt den FC Hevesen.

Quelle: ph

Kreisliga. „Der Kontakt ist nie abgerissen. Ich komme quasi nach Hause“, geht Deppe mit Eifer an die Rettung des Tabellenletzten. Sein Engagement beim TSV Hespe hatte Deppe am Sonntag niedergelegt. „Die Ergebnisse stimmten nicht und der Spaß ging verloren, deshalb habe ich aufgehört beim TSV. Dann kam die Anfrage des FCH und ich habe zugesagt, weil es mir dort immer sehr gut gefallen hat“, erklärt Deppe seinen schnellen Neuanfang. FC Hevesen – MTV Rehren A.R.:

 19 Mann waren am Dienstagabend beim ersten Training von Lars Deppe. Es herrscht eine Aufbruchstimmung. „Es wird aber auch höchste Zeit, wir müssen Gas geben, werden gut vorbereitet in das Spiel gegen den Aufsteiger gehen“, fordert der neue Hevesener Coach volle Konzentration. Er genieße – nach Rücksprache – die volle Rückendeckung der Mannschaft und werde bis zum Spiel viele Einzelgespräche führen. Er könne zwar nicht hexen, aber das Team solle kompakter agieren als zuletzt.

 Der Aufsteiger aus Rehren ist in der Liga angekommen. Zuletzt feierte das Team von Trainer Sandy Röhrbein drei Siege und erzielte dabei 15 Tore. Der Torfluch ist damit abgelegt. Trotz Ladehemmung in den ersten Spielen kommt Torjäger Julian Frädermann auf sieben Treffer. „Wir haben nichts verändert, spielen weiter offensiv und gehen top-motiviert in die Begegnung mit dem Schlusslicht. Das wird keine leichte Aufgabe. Wir können überall gewinnen, aber auch überall verlieren. Wir müssen unsere Leistung abrufen“, fordert Röhrbein große Laufbereitschaft und kämpferische Tugenden. TuS Niedernwöhren II – TSV Algesdorf:

 12 Zähler sind für den Aufsteiger ein gutes Punktepolster und auch der 9. Tabellenplatz stimmt Trainer Torsten Sennholz zufrieden. Allerdings geht der Neuling weiter viel zu fahrlässig mit seinen Chancen um. „Wir hätten noch ein paar Punkte mehr haben können“, weiß Sennholz. Jede Woche steht bei der TuS-Reserve eine neue Elf auf dem Platz. Letzte Woche feierte Routinier Andreas Schönbeck ein Comeback. Aber er startete zu früh, die Verletzung brach wieder auf und deshalb fällt der Abwehrstratege wieder aus. Auch Mario Knigge, Jonas Blatt und Keeper Veit Ehlerding fehlen. Für ihn wird Tobias Schlüter den Kasten hüten. „Wir wollen punkten“, fordert Niedernwöhrens Reservetrainer.

 Viel Aufwand, wenig Ertrag: Diese vier Wörter kennzeichnen das Algesdorfer Spiel. Bei der 1:2-Pleite gegen den SV Engern, musste das Fuchs-Team eigentlich in Führung gehen. Björn Reinecke und David Glawion hatten zwei Hochkaräter. Nach der Pause nahm der TSV an Fahrt raus und bettelte um die Gegentore. „Wenn wir gut im Spiel sind, schalten wir einen Gang zurück und werden bestraft. Wir müssen über 90 Minuten Gas geben und auch einmal die erste Chance verwerten“, hat Trainer Frank Fuchs erkannt. Gegen den kampfstarken Aufsteiger sind drei Punkte das Ziel. „Wir müssen uns schnell aus dem Tabellenkeller verabschieden“, fordert der TSV-Coach. Henning Strumpel ist wieder fit. SV Engern – SC Deckbergen-Schaumburg:

 Ein leichter Aufwärtstrend ist beim SV Engern erkennbar. Sechs Punkte holten zuletzt die Sieker-Mannen. „Im spielerischen Bereich haben wir aber noch deutlich Luft nach oben“, weiß Engerns Trainer Wilhelm Sieker. Die Ausfallliste ist weiter lang: Jetzt kommen noch Christopher Marth und Mario Erxleben hinzu. Gegen den SC verbleiben noch zwölf Spieler, plus A-Junior Pascal Glissmann. „Das wird ein Geduldsspiel. Ich hoffe, wir sind vor dem Tor wieder eiskalt und können den SC niederrennen und kämpfen. Zuletzt haben wir dreimal die Woche trainiert, die Spieler können marschieren“, so Sieker.

 „15 dicke Dinger, aber keine Tore“, zählt ein verzweifelter SC-Spielertrainer Marcel Riedel auf. Der Tabellenvorletzte zeigte gegen den SV Obernkirchen das beste Saisonspiel, blieb aber tor- und punktlos. Das frustriert. „Man könnte sich ja die Sicherheit beim Torabschluss im Training holen, aber da schonen sich lieber einige“, ist Riedel über die schlechte Trainingsbeteiligung erbost. Er habe noch Leben in der Mannschaft erkannt, vielleicht würde auch eine Führung dem Team gut tun. Im Derby gegen den SVE soll der Umschwung gelingen. SG Rodenberg – FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen:

 Bei der SG Rodenberg wurde rotiert: Trainer Daniel Burk schickte beim 5:3-Pokalerfolg einige Reservisten auf den Platz. „Das war ein hartes Match, aber wir freuen uns über das Weiterkommen“, ist Burk zufrieden. Auch mit dem Punkt im Spitzenspiel beim SC Auetal kann der SG-Coach gut leben. Der Spielertrainer hat bei seinem Team einen Reifeprozess festgestellt: „Alle haben ein Jahr mehr Erfahrung. Das macht sich bemerkbar. Wir haben mehr Konstanz in unseren Leistungen, ich erwarte so schnell keinen Einbruch. Wir treten gegen die FSG mit breiter Brust auf, wollen weiter Höhenluft schnuppern und den nächsten Dreier einfahren.“

 „Hagenburg war nicht unsere Kragenweite. Wir müssen gegen andere Teams punkten“, weiß FSG-Coach Oliver Nerge. Die Personalsituation ist weiterhin ernst. Jetzt droht Ali Yel auszufallen. Aber Alexander Wellschmidt ist wieder im Training. Das Tor soll Yannik Krebs hüten. „Im letzten Jahr haben wir gegen die SG ganz gut ausgesehen. Vielleicht gelingt uns eine Überraschung. Bei einer weiteren Pleite dürfen wir uns aber nicht beirren lassen“, hofft der FSG-Trainer auf eine kleine Überraschung. seb

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