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Zwei Hochkaräter kommen

TSV Algesdorf Zwei Hochkaräter kommen

 Auf den ersten Blick hat sich in der Tischtennis-Sparte des TSV Algesdorf nichts Ungewöhnliches getan. Der Landesligist verkündete den Zugang zwei neuer Spieler.  Dass sich mit Lars Petersen und Patrick Schöttelndreier dem TSV zwei Spieler anschlossen, die bislang in der Regional- und zweiter Liga aktiv waren, machte die Sache allerdings ungewöhnlich.

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Lars Kruckenberg (rechts) und Mario Buhr (links) freuen sich über die Verpflichtung von Spielertrainer Lars Petersen.

Quelle: hga

Tischetennis (hga).  Die beiden Neuzugänge zogen zunächst einmal sportliche Änderungen nach sich. Marc Rutke und Ingo Hasemann werden in der kommenden Saison die Reserve verstärken, Petersen und Schöttelndreier in der Landesliga-Mannschaft an Position eins und zwei gesetzt. Petersen wird die Rolle des Spielertrainers übernehmen, mit Christian Dröscher als Cotrainer an der Seite.

 Richtig interessant wird der Wechsel von Petersen zum TSV bei genauerer Betrachtung. „Dahinter steckt eine andere Vision“, erklärt Spartenleiter/Tischtennis Lars Kruckenberg. Denn Petersen wurde nicht „geholt“, er stellte sich selbst beim TSV vor, der gebürtige Hohenroder hatte dabei eine Idee in der Tasche. Im groben gesagt bot Petersen der Spartenführung – neben Kruckenberg gehört Lars Heitmann dazu – an, seine Erfahrungen in die Arbeit der Tischtennissparte einzubringen.

 Petersen war daher nicht an einer kurzfristigen finanzierten Verpflichtung interessiert. „Das ist der Kern“, sagt Kruckenberg. Ganz unbekannt kommt Petersen Algesdorf dabei nicht vor, immerhin führte er die Mannschaft 2011 in die Landesliga. „Ich möchte für mich einen neuen Weg suchen“, versucht Petersen eine Beschreibung seiner Vorstellung. Darüber haben sie lange gesprochen, auch Betreuer Mario Buhr gehört dazu. Acht Herren- und eine Damenmannschaft spielen aktuell für den TSV.

 Hier will der TSV ebenso ansetzen wie bei den zwei Jugendmannschaften. Denn es geht um Stärkung, veränderte Strukturen, um ein übergreifendes harmonisches Miteinander. So stellen sich die Verantwortlichen die Zukunft vor, einerseits leistungsorientiert, andererseits aber auch zugänglich für jedermann, der sich dem Tischtennissport verschrieben hat. „Hier ist und soll auch in Zukunft jeder, der möchte, zu Hause sein“, bekräftigt Kruckenberg das Gesamtkonzept. Allerdings solle die Nachwuchsarbeit bei Schülern und Jugendlichen parallel zum Seniorenbereich verstärkt werden, so Kruckenberg.

 Im Vordergrund wird zunächst einmal, ob gewollt oder nicht, die Landesligamannschaft stehen. Denn der Zugang durch zwei Hochkaräter wie Petersen und Schöttelndreier macht die Mannschaft zum Favoriten für die kommende Saison. „Natürlich wollen wir aufsteigen. Wenn das langfristig Erfolg haben soll, müssen wir den Unterbau mitnehmen und ebenfalls stärken“, sagt Petersen. Dazu gehöre zwingend die Nachwuchsarbeit, um später Talente an die oberen Teams heranzuführen. Als Voraussetzung dafür sollen die Strukturen sowie das Trainingsangebot verbessert werden. So sind beim Training interessierte junge Nachwuchstalente gern gesehene Gäste.

 Um die Verbundenheit untereinander zu unterstreichen und auszubauen gibt es viele Möglichkeiten. Eine ordentliche Feier gehört dazu. Am Sonnabend, 18. Juli, lädt der TSV zum Spartenfest ein.

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