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Zwiespältige Gefühle

Handball Zwiespältige Gefühle

Der Oberligist HSG Schaumburg Nord hat in eigener Halle gegen den Lehrter SV nur ein 27:27 (12:10)-Remis erreicht. Das Spiel hinterließ einen zwiespältigen Eindruck.

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Ungewohntes Bild: Philipp Reinsch (vorn) bleibt beim 27:27-Remis der HSG ohne eigenen Treffer.

Quelle: hga

Handball. Insgesamt verschenkte die von Jörg Hasselbring trainierte HSG einen Punkt. Allerdings kann bei Betrachtung der letzten fünf Spielminuten auch durchaus von einem Punktgewinn gesprochen werden. Lehrte stellte sich als der erwartet schwere aber schlagbare Gegner vor. Im Vergleich zu den vergangenen Wochen fehlten der HSG fünf bis zehn Prozent zur möglichen Gesamtleistung. Das begann im Angriff, der drei Siebenmeter verwarf und etliche Fehlwürfe verzeichnete.

Die Abwehr spielte nicht wirklich schlecht, es fehlte jedoch die Torhüterleistung. Sowohl Timo Wilke als auch der kurzzeitig gebrachte Niklas Blomberg fassten gerade in wichtigen Phasen nichts an. Dadurch fehlte der Abwehr die nötige Sicherheit. „Es fehlten heute die wirklichen Big Points, die in den vergangenen Wochen da waren“, erklärte Hasselbring. Gerade beim 10:7 (24.) und 12:9 (27.) machte sich das bemerkbar, die HSG kam nicht weiter vom Gegner weg.

Beim 16:16 (38.) glich Lehrte aus, die HSG hielt das Remis beim 21:21 (48.) und 23:23 (51.). „Wir haben uns das Spiel von Lehrte aufdrücken lassen, uns fehlte das Tempo und vor allem die einfachen Tore“, sagte Hasselbring. Beim 25:27 (56.) wurde es richtig eng. In der 59. Minute verkürzte Felix Lattwesen auf 26:27. 45 Sekunden vor Spielende nahm Hasselbring eine Auszeit, brachte mit Niko Blanke den siebten Feldspieler. Elf Sekunden vor der Schlusssirene verwandelte Blanke einen Siebenmeter zum 27:27. Im Gegenzug erzielte Lehrte noch ein Tor, der Jubel erstarb jedoch schnell. Einer der beiden Unparteiischen war schnell genug mitgelaufen und gab das Tor wegen eines Regelverstoßes nicht.

HSG: Hengst 6, Blanke 4/3, Julian Frädermann 4/1, Rose 3/1, Sonneborn 3, Lattwesen 2, Müller 2, Jannis Frädermann 2, Thieme 1.

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