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Einmal zu Olympia

Sportlerwahl Einmal zu Olympia

Lea Marie Schweer kommt ihrem großen Ziel, der Teilnahme an Olympischen Spielen, Stück für Stück näher.

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Absolute Fitness und Körperbeherrschung

Volle Konzentration: Lea Marie Schweer zeigt beim Bogenschießen konstant gute Leistungen und gehört deshalb zum Landeskader. 

Quelle: hga

Sportlerwahl. Auch im vergangenen Jahr sammelte die für die Schützen-Gesellschaft Hagenburg startende Bogenschützin Titel und vordere Platzierungen.

 Am Ende des Jahres 2014 stand die Berufung in den Niedersachsen-Kader. Bislang schoss die Schülerin, die gern auf dem Skateboard oder Fahrrad unterwegs ist, bereits in einem von insgesamt drei niedersächsischen Landeskadern. Damit fehlt nur noch ein Schritt, denn nach oben kommt nur noch der deutsche Kader, die Nationalmannschaft. Diese Berufung kann frühestens zum Beginn der nächsten Saison im Herbst erfolgen. Bis dahin steigt aber der Druck, denn Schweer muss ihre gezeigten Leistungen bestätigen.

 Gleich zu Beginn des vergangenen Jahres lieferte Schweer bei den Hallen-Landesmeisterschaft in Bad Fallingbostel eine Top-Leistung ab. Eine Fußverletzung zwang die 14-Jährige dazu, den Wettkampf an Krücken zu bestreiten. Das hinderte sie nicht daran, in der Schüler-Klasse A die Landesmeisterschaft zu holen. Dabei stellte sie mit 558 von 600 Ringen einen neuen Landesrekord auf. Die Krücken begleiteten Schweer auch noch Anfang März zu den deutschen Hallen-Meisterschaften in Winsen/Luhe. Diese Titelkämpfe beendete sie in einem 24 Teilnehmer großen Feld als hervorragende Vierte.

 Es folgte die Landesmeisterschaft unter freiem Himmel in Hohegeiß. Schwer wurde in einer Millimeterentscheidung Zweite. Ein Stechen entschied den Wettkampf. „Einen Millimeter am Titel vorbei, richtig traurig“, meint Schweer, die als Marotte beim Schießen „immer eine Mütze auf hat“. Wenig später war sie wieder ganz vorn. Beim Jugendverbands-Wochenende, einem Vergleich mit den besten Schützen aus allen deutschen Landeskadern, in Suhl/Thüringen erreichte sie den ersten Platz im Einzel, Platz drei mit der Mannschaft. Bei der Deutschen Meisterschaft in Zeven fehlten dann die Krücken, Schweer wurde gegen eine starke Konkurrenz fünfte.

 Die Summe dieser Leistungen führte dann zu der Berufung in den Niedersachsen-Kader – die Bedingung für den vielleicht wichtigsten Schritt in der jungen Karriere. hga

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